Zum 81. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz zeigte sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bestürzt über den wachsenden Antisemitismus in Deutschland. Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit. Heute erinnert der internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts. Auschwitz war das größte Konzentrationslager der Nationalsozialisten, in das etwa 1,3 Millionen Menschen deportiert wurden. Schätzungen zufolge wurden etwa 1,1 Millionen Menschen, vor allem Juden, in Auschwitz ermordet, bevor die Rote Armee das Gefangenenlager 1945 befreite. In der historischen Gedenkstunde im Bundestag wurde der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Als Gastrednerin und Zeitzeugin trat die Auschwitz-Überlebende Tova Friedman auf. Friedman erinnerte sich in einer bewegenden Rede an ihre Kindheit in Auschwitz und forderte die Menschen auf, den Zeitzeugen zuzuhören. In ihrer Rede im Bundestag sagte sie: „Als wir Auschwitz verließen, Hand in Hand gehend, flüsterte sie mir zu: 'Erinnere dich.' Seither habe ich mich jeden Tag erinnert.” Auch Bundeskanzler Friedrich Merz sprach sich in den sozialen Medien gegen Antisemitismus aus und schrieb auf X: „Unsere historische Verantwortung bleibt: Antisemitismus hat keinen Platz in Deutschland.”
S-Bahnen ohne Lokführer? Neues System wird in München getestet
Ohne Lokführer rangieren: In München testet die Deutsche Bahn ein “Remote Operation Center”, von dem aus S-Bahnen per Tablet gesteuert werden. Ab 2028 könnten die ersten 100 Züge per Fernsteuerung rangiert werden. Kann das funktionieren?
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Pendler und Reisende müssen sich umstellen: Ab dem 6. Februar wird die Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg für fünf Monate gesperrt. Grund ist eine umfassende Generalsanierung – Ersatzhaltestellen und Busse sollen den Verkehr auffangen.
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Nach Schüssen bei SEK-Verfolgungsjagd in Absberg: Rund 40 Beamte suchten heute trotz Schnee die Strecke mit Metalldetektoren ab – vorrangig um Patronenhülsen zu finden. Gegen die beiden festgenommenen Männer besteht der Verdacht des versuchten Totschlags.
Nach tödlichem Badeunfall zweier Schwestern: Anklage gegen Eltern
Fünf Monate nach tödlichem Badeunfall in Schweinfurt: Die Staatsanwaltschaft hat die Eltern der beiden ertrunkenen Schwestern angeklagt. Ihnen wird fahrlässige Tötung durch Verletzung der Aufsichtspflicht vorgeworfen.
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Ungewöhnlicher Unfall in München: An einer Tramhaltestelle in der Dachauer Straße brach eine Bodenplatte unter einer Frau weg. Sie stürzte bis zur Hüfte in das Loch und zog sich Schürfwunden zu. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.
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Tragischer Todesfall in Würzburg: Ein 16-Jähriger wird bewusstlos auf der Straße gefunden und stirbt später im Krankenhaus. Zwei Bekannte stehen unter Verdacht, ihm das verschreibungspflichte Opiat Codein gegeben zu haben. Die Polizei ermittelt.