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Warum warme Hände und Füße einen erholsamen Schlaf fördern

Mit kalten Füßen ins Bett zu gehen, kann das Einschlafen tatsächlich verzögern. Um einschlafen zu können, muss die Körperkerntemperatur sinken. Warme Hände und Füße beschleunigen diesen Prozess, da der Körper über die Extremitäten Wärme abgibt. Durch die Wärme der Extremitäten wird die Durchblutung der Haut angeregt, wodurch die Körperkernwärme besser abgegeben werden kann. Dieser Temperaturabfall ist das Signal, das das Gehirn zum Einschlafen benötigt. Jahrelange Forschung hat gezeigt, dass Menschen mit warmen Händen und Füßen leichter einschlafen als solche mit kalten Extremitäten. William Wisden, Professor am Imperial College London, der die Schlafsignale der Nervenzellen erforscht, bezeichnet das Wärmen der Extremitäten vor dem Schlafengehen als „natürliches Schlafmittel“. Kenneth Diller, Professor für Biomedizintechnik an der University of Texas, hat die Thermoregulation erforscht und empfiehlt ein warmes Bad oder eine Dusche, um die Extremitäten zu wärmen. Wer lieber morgens duscht, kann einfach warme, flauschige Socken anziehen, um die Füße warm zu halten.

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