Michael Winterhoff steht vor dem Gerichtssaal. Die Spannung ist greifbar, als das Urteil verkündet wird: neun Monate Haft auf Bewährung. Der bekannte Kinderpsychiater und Kinderbuchautor muss sich den Konsequenzen seiner Taten stellen. Er hat Kindern und Jugendlichen über längere Zeit das Medikament Pipamperon verschrieben – ohne medizinische Notwendigkeit. Die Richter sprechen von vorsätzlicher Körperverletzung in sieben Fällen. Hinter den Kulissen brodelt es. Winterhoff, 71 Jahre alt, gilt als Experte auf seinem Gebiet. Doch seine Methoden stehen nun in der Kritik. Die Staatsanwaltschaft forderte sogar vier Jahre Gefängnis. Die Richter sehen jedoch eine andere Seite: Sie glauben, dass Winterhoff nicht aus böser Absicht handelte. Vielmehr war er von seiner ärztlichen Überzeugung geleitet. Ein emotionaler Konflikt zwischen Gut und Böse. Aktuell bleibt die Diskussion um Winterhoffs Vorgehen und die Auswirkungen auf die betroffenen Kinder und deren Familien bestehen. Die Gesellschaft fragt sich: Wie konnte es so weit kommen? Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Verantwortung von Fachleuten im Umgang mit sensiblen Themen wie der psychischen Gesundheit von Kindern. Ein Thema, das viele bewegt und zum Nachdenken anregt.
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