Cupra Born VZ – Mega-Hip! Als gefälliger und schöner gezeichneter Bruder des Volkswagen ID.3 ist der Cupra Born ohnehin schon im Vizier der jüngeren und auf Chic-achtenden Jugend. Neben dem ID.3 GTX geht der Cupra in der VZ-Version als Sieger in Sachen performanter Ästhetik vom Platz. VZ steht bei Cupra für „Veloz“, was soviel wie „Schnell“ bedeutet und dies auch mit seinem geringen Gewicht gekonnt auf die Straße bringt. Wir durften den Kleinen und sehr sympathischen Spanier im Alltag bewegen und konnten uns nach zweiwöchiger Testfahrt nur schwer von ihm trennen. Er vereinigt alles was ein guter Begleiter im Alltag mitbringen muss: der Born VZ funktioniert, macht Spaß und bis auf die Ladezeiten, wenn eine funktionierende Ladesäule gefunden wird, nervt er auch nicht mit Allüren. Die Zahlen sprechen für sich: Der Cupra Born VZ leistet 240 kW bzw. 326 PS und entwickelt ein Drehmoment von 545 Newtonmetern. Er verfügt über eine optimierte Fahrwerksgeometrie und eine sportlich abgestimmte Lenkung. Damit beschleunigt der Wagen in 5,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 200 km/h begrenzt, das sind 40 km/h mehr als beim Basismodell. Die Reichweite gibt Cupra mit bis zu 570 Kilometern an. Das Geheimnis der kleinen Elektro-Spaßmodelle ist das Gewicht. Bei vielen sportlichen Verbrennern fällt das nicht auf, bei vielen größeren Elektromodellen aber ist spätestens bei der Kurvenperformance Schluss. Dies kann der Cupra VZ leicht überspielen, denn technisch unterscheidet er sich deutlicher Standard-Cupra Born, als es auf den ersten Blick scheint. Während die kleineren Varianten mit weniger Leistung und schwächeren Batterien auskommen müssen, ist der VZ ausschließlich mit der 79-kWh-Batterie und dem 326 PS -Heckmotor mit 545 Nm Drehmoment zu erwerben. Hinzu kommen die höhere Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h, die deutlich bessere Performance beim laden sowie das serienmäßige adaptive Fahrwerk. Der Born VZ kann somit eher als eigenes Konzept bezeichnwt werden. Das Ziel des herstellers ist somit ganz klar der leistungsbewußte Käufer der Fahrspaß mit Langstreckentauglichkeit kombinieren will. Und dies sei gesagt, genau das kann er gut. Nicht selten kommt es zu verwunderten Blicken im Verkehr wenn der offensichtlich Kleine Cupra die Performance der Tuning-Szene deutlich übertrifft. Auf der Landstraße ist er zu Hause, dann wirkt seine Agilität mit dem Ansprechverhalten und dem relativ geringen Gewicht. Allein die Assistenzsysteme, was aber für viele E-Modelle zutrifft, hätten etwas mehr Spielraum verdient. ESP und Traktionskontrolle sind zu ängstlich und greifen selbst im Performance-Modus sehr früh ein. Auch nicht schön ist die Anforderung an dosiertes Bremsen, da Rekuperation und mechanische Bremse besser abgestimmt sein könnten. Allerdings hat sich der Fahrer auch wiederum schnell an diese Besonderheit gewöhnt. Der Cupra Born VZ bietet für ein kompaktes Elektroauto ein wirklich geräuniges Raumgefühl. Die Außenlänge von 4,32 Meter, einer Breite von 1,80 Meter der Radstand von 2,77 Meter bietet ausrecihend Platz für die Passagiere. Diese sitzen auf VZ Cup-Bucket-Sitzen oder optionalen Schalensitzen. Zusätzlich bietet der VZ ein 12,9-Zoll-Infotainmentsystem sowie ein 425-Watt-Audiosystem von Sennheiser mit zehn Lautsprechern. Weniger überzeugte die Bedienung. Die Vielzahl an Touchpads lenkt ab, auch ein haptisches Feedback fehlt. Clever ist der Mix der Materialien im Innenraum. Auf den ersten Blick sieht alles sehr hochwertig aus, in sekundären Bereichen dominieren harte Kunststoffe, was den Preis wohl niedriger halten konnte, auch wenn er mit einem Basispreis von 52.770 Euro nicht gerade ein Schnäppchen ist. Der Kofferraum fasst 385 Liter und lässt sich durch Umklappen der Rückbank auf bis zu 1267 Liter erweitern. Der Verbrauch lag laut Bordcomputer bei einem Durchschnitt von 22,3 kWh pro 100 Kilometer. Dies lässt sich sicher noch optimieren, denn gerade in der kalten Jahreszeit sind die Elektro-Verbräuche immer höher und der Akku nicht ganz so spendabel. Aber wer will schon Strom sparen wenn er mit dem Cupra VZ seinen Alltag mit Fahrspaß aufwerten kann? Der Cupra Born VZ hat uns sportlich mit Performance als Allrounder überrascht, hat aber auch einige Schwächen bei der Logik des Infotainmentsystems. , das Bremsgefühl, der eingeschränkte Spielraum für echte Dynamik sowie Details im Innenraum. Zurück bleibt der sportliche Eindruck eines leistungsstarken E-Autos für Alltag und Langstrecke.
Der neue Ferrari Elettrica - Die Batterieeinheit
Die Batterieeinheit wurde komplett eigenständig von Ferrari entwickelt und produziert. Sie ist in die Bodenplatte integriert und senkt den Schwerpunkt um 80 Millimeter gegenüber einem vergleichbaren Modell mit Verbrennungsmotor. Die Fahrzeugmitte wurde mit einem integrierten Optimierungsansatz entwickelt, um das Gewicht des Batterie-Chassis-Systems zu minimieren und zugleich seine Steifigkeit zu erhöhen. Die Anordnung der Zellen ist auf minimale Trägheit und niedrigen Schwerpunkt ausgelegt. Sie wurden, wenn möglich, hinter dem Fahrersitz platziert. 85 Prozent der Module sind unter dem Boden mittig zwischen den beiden Achsen untergebracht, der Rest unter der Rückbank: Diese Lösung ermöglichte einen kürzeren Radstand und geringe Trägheit, um mit einer Gewichtsverteilung von 47 zu 53 Prozent in jeder Situation außergewöhnlichen Fahrspaß zu bieten. Das Layout der Vordersitze erlaubt die Platzierung von Zellen, ohne das Platzangebot für die Fondpassagiere oder den Fahrzeugschwerpunkt zu beeinträchtigen. Die Entwickler beschlossen in diesem Zusammenhang, die Fahrerposition etwas nach vorn zu verlagern und außerdem das Layout der Rücksitze aus Komfortgründen neu zu definieren. Sie sind nun stärker geneigt.
Umbuchungen wegen Iran-Krieg: Was Reisende wissen müssen
Veranstalter sagen Reisen in die Krisenregion oft nur mit wenig Vorlauf ab - oder bieten Umbuchungen an. Was bedeutet das für Reisewillige?
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Sexuelle Belästigung: ORF-Chef zurückgetreten
Eine ORF-Mitarbeiterin wirft Generaldirektor Roland Weißmann "sexuelle Belästigung" vor. Er streitet die Vorwürfe ab. Ingrid Thurnher übernimmt interimistisch.
Verpackungsverordnung: EU will Müllberge reduzieren
Seit dem 11. Februar 2025 gilt die EU-Verpackungsverordnung. Innerhalb der 18-monatigen Übergangsfrist müssen die Vorgaben umgesetzt werden. Unter anderem geht es dabei um die Recyclingfähigkeit von Verpackungen.
Designerin Lena Hoschek spricht über Insolvenz
Sarah Jessica Parker, Königin Maxima, Dita von Teese, Katy Perry und viele mehr. Die Liste der Stars, die bereits Kreationen von Hoschek getragen haben, ist lange. Trotzdem kam es 2024 zur Insolvenz. Eine Zeit, die für die Grazerin besonders schwer war.
Baby-Blues bei Melanie
Nach der geglückten Geburt wird Melanie von einem Stimmungstief eingeholt: Tränen, Erschöpfung und Schwindel plagen die frischgebackene Dreifach-Mama.