Kyoto, Japan – 23. Februar 2023: Im Februar 2023 verblüffte Ayumu, ein 26-jähriger männlicher Schimpanse am Center for the Evolutionary Origins of Human Behavior (EHUB) der Universität Kyoto, Forschende mit einer einzigartigen musikalischen Darbietung. Er löste Bodenbretter aus einem Steg und trommelte darauf, während er zugleich strukturierte Lautäußerungen hervorbrachte. So entstand eine Kombination, die so zuvor noch nicht beobachtet worden war. Schimpansen sind zwar dafür bekannt, zu trommeln, doch Ayumus Verknüpfung von werkzeuggestützter Perkussion mit Vokalisierungen war völlig neu und zeigte mehrere rhythmische Komponenten gleichzeitig. Von Februar 2023 bis März 2025 zeichneten die Forschenden 89 spontane Auftritte Ayumus auf und dokumentierten dabei seinen Einsatz von Werkzeugen, um Musik zu erzeugen. „Es war faszinierend für mich zu sehen, wie der Schimpanse Werkzeuge nutzte, um verschiedene Klänge zu erzeugen, während er zugleich eine vokale Zurschaustellung ausdrückte“, sagte die Erstautorin Yuko Hattori. Das Team analysierte die Abfolgen von Schlägen, Ziehen und Werfen und stellte bewusste, isochrone Rhythmen fest. Das Trommeln mit Werkzeugen führte zu stabilerer zeitlicher Taktung als reines Trommeln mit Hand oder Fuß. Positive Gesichtsausdrücke wie das Spielgesicht deuteten darauf hin, dass Emotionen, die zuvor stimmlich ausgedrückt wurden, über Instrumente nach außen getragen wurden. Aufnahmen zeigen neuartige Rhythmik mit Werkzeugen Ayumus Darbietungen liefern Einblicke in die Evolution von Musikalität, indem sie zeigen, dass nichtmenschliche Primaten Werkzeuggebrauch mit vokalähnlichem Ausdruck verbinden können. Die dokumentierten Sequenzen legen nahe, dass die rhythmischen Muster nicht zufällig entstanden, sondern gezielt aufgebaut wurden und mehrere Ebenen gleichzeitig umfassten. Besonders auffällig war dabei, dass die durch Werkzeuge erzeugte Perkussion eine gleichmäßigere Zeitstruktur aufwies als Trommeln ohne Hilfsmittel. Nun wollen die Forschenden untersuchen, wie andere Schimpansen auf diese Darstellungen reagieren und wie sich solche Performances auf die Gruppendynamik auswirken. Dabei geht es auch um die Frage, ob die Kombination aus perkussiven Werkzeugklängen und strukturierten Lautäußerungen eine kommunikative Funktion erfüllt oder vor allem mit Spiel und positiver Erregung zusammenhängt. Weitere Beobachtungen sollen klären, ob ähnliche Verhaltensweisen auch bei anderen Individuen auftreten.
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