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Zeitpunkt, Kosten, Werkzeug: Das ist beim Reifenwechsel zu beachten

Der richtige Zeitpunkt Die alte Faustregel „O bis O – an Ostern die Winterreifen runter, im Oktober wieder rauf – gilt nur noch ganz grob. Laut Marcel Mühlich, Fachmann beim Auto Club Europa (ACE), ist es schwierig einen genauen Zeitpunkt zu nennen. Die Gründe dafür: - Der Klimawandel - Unterschiedlicher Zeitpunkt für Ostern - Regionale Temperaturunterschiede und Schwankungen Kosten Die Räder in einer Werkstatt wechseln zu lassen, ist schon ab 25 Euro möglich. Kosten für das Material und das Auswuchten können hinzukommen: ca. 20 bis 35 Euro. Wer die Räder einlagern lassen möchte, muss mit weiteren Kosten rechnen. Räder selbst wechseln Wer die Räder selbst montieren möchte, benötigt • einen Drehmomentschlüssel • ein Radkreuz • einen Rangierwagenheber. Auf einem ebenen Untergrund sollte die Handbremse angezogen, bei Automatik der Hebel auf „P“ gestellt und beim Schaltgetriebe der erste Gang eingelegt sein. Alle Schrauben werden zunächst gelockert, bevor der Wagen angehoben wird. Schritt für Schritt – der ACE gibt Tipps: 1. Die Schrauben ganz lösen. 2. Das Rad von der Achse nehmen. 3. Position mit Kreide markieren, etwa „HR“ für „hinten rechts“. 4. Das neue Rad auf die Achse heben. 5. Die Schrauben per Hand leicht andrehen. 6. Dann mit dem Radkreuz fester drehen - am besten über Kreuz, damit sich das Rad nicht verkantet. 7. Ist ein Rad getauscht, den Wagen wieder runterlassen. 8. Am Boden das Rad mit dem Drehmomentschlüssel festschrauben. Im Bordbuch steht, mit wie viel Drehmoment Sie anziehen dürfen. 9. Den Reifendruck kontrollieren. 10. Nach 50 bis 100 Kilometern: Schrauben überprüfen und mit dem Drehmomentschlüssel nachziehen. Wichtig: Ist der Wagen aufgebockt, niemals Arme, Beine oder den ganzen Körper unter das Auto legen. Sicherheit sollte immer vorgehen. Im Zweifel lieber die Fachwerkstatt beauftragen.

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