Wer mit dem Auto fährt, kann Sprit sparen, wenn er unnötiges Gewicht entfernt. So gibt etwa der ADAC die Faustregel, dass pro 100 Kilo mehr im Auto der Verbrauch um rund 0,3 Liter auf 100 Kilometer steigen kann. Auch Dachboxen oder Fahrradträger sollte man nach der Fahrt abnehmen, da sie durch den Luftwiderstand den Verbrauch stark (bis zu 20 %) erhöhen. Reserverad - ja oder nein? Man könnte überlegen, auf das Reserverad und Werkzeug zu verzichten, um Sprit zu sparen (ca. 60 Liter auf 100.000 km). Pannensets können nur begrenzt helfen. Ein Reserverad kann im Notfall die Weiterfahrt bis zur nächsten Werkstatt ermöglichen. Laut ADAC ist jeder Radwechsel jedoch mit hohem Aufwand verbunden und stellt am Fahrbahnrand „häufig ein Sicherheitsrisiko“ dar. Fahrweise bestimmt den Verbrauch: Am meisten aber bringt ein gleichmäßiger, vorausschauender Fahrstil, so die Prüforganisation Dekra. Sanft beschleunigen, früh hochschalten und starkes Bremsen vermeiden. Auch Motor im Stand ausschalten (oder Start-Stopp nutzen) hilft zusätzlich sparen.
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