Seit Jahren rätseln Fans von „Der Teufel trägt Prada“ über das reale Vorbild für die eiskalte, allmächtige Chefredakteurin Miranda Priestly, die Meryl Streep so berühmt verkörperte. Obwohl es nie offiziell bestätigt wurde, hält sich hartnäckig das Gerücht, die Figur basiere auf einer Frau: der ehemaligen Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour. Und in vielerlei Hinsicht trifft der Vergleich zu. Wintour zählt seit Jahrzehnten zu den einflussreichsten Persönlichkeiten der Modewelt. Geboren 1949 in London, begann sie ihre Karriere bereits als Teenager in einer Boutique. Da ihr Vater selbst Redakteur war, wurde sie ermutigt, sich der Mode zuzuwenden, und entwickelte bald ein starkes Interesse am Journalismus. 1970, nach der Fusion von Harper’s Bazaar UK und Queen zu Harper’s & Queen, erhielt Wintour eine Stelle als eine der ersten Redaktionsassistentinnen des Magazins, bevor sie schließlich in die Vereinigten Staaten zog. Ihre Karriere verlief weiterhin steil nach oben, und 1988 wurde sie Chefredakteurin der Vogue – eine Position, in der sie das Magazin grundlegend umgestaltete. Unter ihrer Führung entwickelte sich die Vogue über Hochglanzseiten hinaus zu einer globalen kulturellen Kraft, die Mode mit Kunst, Politik und modernem Storytelling verband. Mit ihrem charakteristischen Bob und der dunklen Sonnenbrille wurde Wintour zu einer Symbolfigur der Autorität in der Branche, doch ihr Einfluss reicht weit über das Verlagswesen hinaus. Seit sie 1995 die Met Gala übernahm, hat sie diese zum wichtigsten Abend der Mode gemacht. Die jährlich im Metropolitan Museum of Art in New York City stattfindende Veranstaltung vereint heute Prominente, Haute Couture und Kulturkritik und sammelt gleichzeitig Millionen für das Costume Institute des Museums. Im Juni 2025 gab Wintour ihren Rücktritt als Chefredakteurin der amerikanischen Vogue bekannt und beendete damit eine beeindruckende 37-jährige Ära an der Spitze des Magazins. Heute, als Chief Content Officer bei Condé Nast und Global Editorial Director von Vogue, prägt Wintour weiterhin die Zukunft von Mode und Medien, betreut aufstrebende Designer und inspiriert die nächste Generation von Kreativen.
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Union Berlin hat Marie-Louise Eta zur ersten Trainerin in der Fußball-Bundesliga gemacht. Nach der Bekanntgabe kam es im Netz zu sexistischen Äußerungen gegen Eta. Geschäftsführer Horst Heldt verurteilt diese Kommentare zutiefst.
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Londons Sadiq Khan fordert härteres Vorgehen gegen Desinformation in sozialen Medien
Sadiq Khan hat strengere Maßnahmen gegen Social-Media-Unternehmen gefordert, die für die Verbreitung von Desinformation verantwortlich sind.
Hochschule begrüßt neue Gesichter: Startschuss für das Sommersemester 2026
Neue Freundschaften knüpfen, gemeinsam lernen und die Barockstadt erkunden - all das steht für rund 550 Studierende an der Hochschule Fulda ab sofort auf der Tagesordnung. Mit dem Startschuss für das Sommersemester 2026 und einer herzlichen sowie zweisprachigen Begrüßung durch Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar und den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) beginnt für Studierende aus Deutschland und dem Ausland ein neuer Lebensabschnitt.
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