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Meloni kontert Trump: "Ich sage, wenn ich nicht einverstanden bin“

Öffentlicher Streit zwischen der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni und US-Präsident Donald Trump. Mit Blick auf die Partnerschaft der USA und Italiens sagte Meloni am Dienstag während einer Messe in Verona: „Wenn man Freunde und Verbündete hat, insbesondere wenn es sich um strategische Verbündete handelt, muss man auch den Mut haben, zu sagen, wenn man nicht einverstanden ist. Genau das tue ich jeden Tag. Wenn ich einverstanden bin, sage ich, dass ich einverstanden bin. Wenn ich nicht einverstanden bin, sage ich, dass ich nicht einverstanden bin. Denn ich glaube, dass dies gut für Europa, die Vereinigten Staaten und den Westen im Allgemeinen ist.“ Auslöser des Zwists war Papst Leo XIV., der zu einem Waffenstillstand im Iran-Krieg und zum Dialog aufgerufen hatte. Donald Trump antwortete am vergangenen Sonntag mit einer langen Tirade darauf und bezeichnete den Pontifex als „schrecklich“. Anschließend veröffentlichte er ein KI-Bild, das ihn als Jesus-ähnliche Figur zeigt. Die italienische Ministerpräsidentin, der eigentlich gute Beziehungen zum US-Präsident nachgestellt werden, bezeichnete am Montag Trumps Angriff auf den Papst ihrerseits als „inakzeptabel“. In Verona stellte sich Meloni nun demonstrativ hinter den Papst und betonte, wie wichtig seine Unabhängigkeit sei. „Ich bekunde meine Solidarität mit Papst Leo. Ehrlich gesagt würde ich mich in einer Gesellschaft nicht wohlfühlen, in der religiöse Führer das tun, was politische Führer sagen – sagen wir mal, nicht in diesem Teil der Welt. Genau, deshalb war ich nicht einverstanden und habe es ihm (Anm. d. Red.: Trump) gesagt“, so Meloni. Meloni sagte weiter, dass es wichtig sei, die Friedensverhandlungen voranzutreiben, um den Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zu beenden. Zudem sei auch die Wiederöffnung der Straße von Hormus anzustreben.

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