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China: Ingenieure testen und justieren humanoide Roboter für kommenden Halbmarathon

Ingenieure eines Robotikunternehmens in der ostchinesischen Provinz Shandong arbeiten unter Hochdruck daran, ihre humanoiden Roboter für den bevorstehenden Humanoid Robot Half Marathon 2026 in Peking zu testen und zu verbessern. Die Veranstaltung wird von der Stadtregierung Pekings und China Media Group (CMG) mitveranstaltet und soll am 19. April beginnen. Mehr als 70 Teams haben an einem technischen Test für das Event teilgenommen, der von Samstagabend bis in die frühen Stunden des Sonntags lief. Er wurde unter Bedingungen durchgeführt, die den gesamten Prozess und alle Szenarien abbilden sollten, um die Umgebung des offiziellen Rennens zu simulieren und die Systeme der Roboter in möglichst realitätsnahen Abläufen zu erproben. Ein von Yobotics entwickelter humanoider Roboter brach sich bei den World Robot Games 2025 in einem Unfall während eines 1500-Meter-Wettbewerbs den Arm, konnte das Rennen jedoch dennoch beenden und stand damals im Fokus der Aufmerksamkeit. Nach Angaben der Ingenieure wird der Roboter derzeit extremen Tests unterzogen, um seine Geschwindigkeit und Stabilität weiter zu verbessern. Algorithmen werden mit täglichen Testdaten verfeinert „Wir schicken jeden Tag verschiedene Roboter zum Testen hinaus, und dann nutzen wir die von ihnen aufgezeichneten Daten, um unsere Algorithmen zu verfeinern und ihre Bewegungsleistung zu optimieren“, sagte Lu Na, Ingenieurin für Robotik-Algorithmen. Nach einem Jahr technologischer Iteration habe sich die Laufhaltung des Roboters im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert, heißt es, und das Bewegungsmuster wirke insgesamt wesentlich ausgereifter. Beim Durchfahren von Kurven sowie beim Hinauf- und Hinabgehen von Steigungen seien das Armschwingen und die gebeugte Haltung der Knie sehr natürlich, mit fließenden Übergängen beim Aufsetzen und Abrollen der Füße. Die Entwickler sehen darin einen wichtigen Schritt, um die Belastungen eines längeren Laufs besser zu bewältigen und die Bewegungen auch unter wechselnden Streckenbedingungen stabil zu halten. Autonome Navigation und präzisere Hindernisvermeidung Das Team meldete sich außerdem für den Wettbewerb in der Gruppe der autonomen Navigation an, bei dem der Roboter nach dem Start das gesamte Rennen selbstständig absolvieren muss. Dafür muss er seine Umgebung in Echtzeit erfassen, sich an Elemente der Rennstrecke anpassen und mögliche Routenkonflikte mit anderen Robotern, Begleitpersonen und Fahrzeugen voraussehen, um Hindernissen rechtzeitig auszuweichen. „Am wichtigsten: Wir haben ein LiDAR-System hinzugefügt, einschließlich RTK-Positionsdaten, und eine Kamera – im Grunde seine Augen und Ohren. Derzeit liegt der Fokus darauf, seine Strategie zur Hindernisvermeidung feinzujustieren und sowohl hohe Geschwindigkeit als auch eine rechtzeitige Hinderniserkennung sicherzustellen“, sagte Liu Dayu, ein weiterer Ingenieur für Robotik-Algorithmen des Unternehmens. Auf den Teststrecken in Jinan, der Hauptstadt der Provinz Shandong, wird der Roboter dabei kontinuierlich erprobt und angepasst, während Ingenieure parallel an den Systemen arbeiten. Im Zentrum stehen Ausrüstung und Sensorik an den Robotern sowie die Abstimmung der Bewegungsabläufe, damit die Maschine in einem Rennen unter realistischen Bedingungen zuverlässig und schnell laufen kann.

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