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Schlagloch-Drama: Anwohner sollen Straßenreparatur selbst zahlen

In einem Dortmunder Wohngebiet sorgt der schlechte Zustand einer ehemaligen Privatstraße für erhebliche Probleme. Die Straße ist voller Schlaglöcher, die das Befahren insbesondere für Anwohner wie Christiane Dietz und ihren Vater, der auf einen Rollstuhl angewiesen ist, erschweren. Die Unebenheiten verursachen nicht nur Lärm und Schäden am Fahrzeug, sondern stellen auch eine Gefahr für ältere Menschen dar. Die Stadt Dortmund betrachtet die Straße trotz des Zustands als verkehrssicher und sieht sich nicht in der Pflicht, die Schlaglöcher zu reparieren. Da es sich um eine ehemals private Straße handelt, müssten die Anwohner laut Gesetz 90 Prozent der Sanierungskosten übernehmen. Diese würden sich auf mindestens 350.000 DM belaufen, was pro Haushalt etwa 10.000 Euro bedeutet. Eine Einigung zwischen Stadt und Anwohnern steht bislang aus. Solange keine Lösung gefunden wird, bleibt die Straße für die Bewohner weiterhin in einem schlechten Zustand.

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