Einen Tag nachdem US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania die Entlassung von Jimmy Kimmel durch ABC gefordert hatten, hat die FCC die acht ABC-Sender von Disney angewiesen, ihre Lizenzverlängerungen innerhalb von 30 Tagen neu einzureichen. Die Einreichungen wären ursprünglich erst ab mindestens 2028 fällig gewesen. Die FCC begründet die Anordnung mit einer einjährigen Untersuchung der Maßnahmen von Disney in Bezug auf Diversität, Gleichstellung und Inklusion. Die Behörde nannte mögliche Verstöße gegen die Antidiskriminierungsbestimmungen als Grundlage für die Beschleunigung des Verlängerungsverfahrens. Kimmel hatte kürzlich in seiner Show „Jimmy Kimmel Live!“ einen Sketch über das „Correspondents’ Dinner“ parodiert und darin gescherzt, Melania Trump strahle „wie eine werdende Witwe“. Zwei Tage später eröffnete der 31-jährige Kalifornier Cole Tomas Allen am Sicherheitscheckpoint der echten Veranstaltung das Feuer und versuchte, den Präsidenten zu töten. Nach dem Anschlag forderten die Trumps Kimmels Entlassung. Der Präsident bezeichnete den Witz in einem Beitrag auf Truth Social als „verabscheuungswürdigen Aufruf zur Gewalt“. In seiner jüngsten Show verteidigte Kimmel den Witz und bezeichnete ihn als „einen harmlosen Roast-Witz“ und „keinesfalls als Mordaufruf“. Die einzige demokratische Kommissarin der FCC, Anna M. Gomez, kritisierte den Schritt als Vergeltungsmaßnahme. „Das ist beispiellos, rechtswidrig und führt zu nichts“, erklärte sie in einer Stellungnahme. Der Vorsitzende Brendan Carr hatte bereits zuvor die Durchsetzungsbefugnisse der FCC gegen vom Weißen Haus kritisierte Sender eingesetzt, unter anderem durch die kurzzeitige Absetzung von Kimmels Show im Jahr 2025.
Wal im "Swimmingpool" auf Nordsee-Kurs
Deutschland verfolgt mit Spannung die Reise des gestrandeten Wals Timmy: Das Tier liegt in einer Art Swimmingpool und wird Richtung Nordsee transportiert, aktuell zwischen dänischen Inseln. Wie es weitergeht und welche Kritik es gibt.
86-Jähriger stirbt bei Unfall in Oberhausen
Ein 86-jähriger Mann verlor in Oberhausen an einer Kreuzung die Kontrolle über seinen Mercedes und prallte mit etwa 100 km/h gegen einen Baum. Das Fahrzeug schleuderte bis zur angrenzenden Garage. Laut Polizei hatte der Fahrer offenbar einen medizinischen Notfall, weshalb er nicht bremsen konnte. Trotz Wiederbelebungsversuchen starb der Mann noch an der Unfallstelle. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Nachbarschaft ist geschockt und gedenkt mit Blumen und Kerzen.
Schockanruf: So reagieren Sie am Telefon richtig
Der Vermögensschaden durch sogenannte Schockanrufe ist beträchtlich. Durch geschickte Gesprächsführung am Telefon gelingt es Betrügern immer wieder, Menschen zur Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen zu drängen. Die Polizei gibt Tipps, wie Sie am Telefon richtig reagieren.
Wagyu-Züchter aus Falkenstein bekommen ersten Nachwuchs
Nachdem Mitte März die ersten vier Wagyu-Rinder nach Gfäll gekommen sind, freut sich das junge Paar nun über ihren ersten, tierischen Nachwuchs: Lara ist mit 37 Kilogramm etwas größer als gedacht und üblich. Die Geburt wurde von einer Überwachungskamera im Stall dokumentiert.
Keine Fahrt in den Süden: Demo legt den Brenner in Tirol lahm
Am Samstag nach Pfingsten (30. Mai) zwischen 11 und 19 Uhr geht am Brenner nichts mehr. Wegen einer Protestversammlung werden die Autobahn, die Brennerbundesstraße und die Ellbögener Straße gesperrt. Appell der Behörden: Wer kann, sollte Tirol an diesem Tag umfahren.
Trump attackiert Merz
Am Carolus-Magnus-Gymnasium in Marsberg kam es während eines EU-Projekttags zu einem ungewöhnlichen politischen Zwischenfall: Friedrich Merz kritisierte öffentlich das Vorgehen der USA im Iran-Konflikt und warf den Amerikanern mangelnde Strategie vor. Seine Äußerungen sorgten für internationale Aufmerksamkeit. US-Präsident Donald Trump reagierte darauf auf seiner Plattform Truth Social mit scharfer Kritik an Merz und unterstellte dem deutschen Kanzler, iranische Atomwaffen zu tolerieren. Schüler und Anwohner zeigten sich überrascht über die plötzliche Bedeutung ihres Ortes.
Regierung will Frist von "Heizungsgesetz" verschieben
Die Bundesregierung hat sich bislang bei der geplanten Reform des "Heizungsgesetzes" nicht einigen können. Angesichts dessen will Schwarz-Rot jetzt bestehende Fristen verlängern.