Der ehemalige FBI-Direktor James Comey wurde wegen Morddrohungen gegen US-Präsident Donald Trump angeklagt, nachdem er kurzzeitig ein Bild in den sozialen Medien geteilt hatte. Das Bild, das kurz nach seiner Veröffentlichung im letzten Jahr gelöscht wurde, zeigte Muscheln, die die Zahlen „86 47“ bildeten. „86“ ist Slang für „ausstoßen“ oder „entfernen“. Nachdem er das Bild gelöscht hatte, sagte Comey, er habe „nicht gewusst, dass manche Leute diese Zahlen mit Gewalt assoziieren“, und fügte hinzu: „Ich lehne Gewalt jeglicher Art ab, deshalb habe ich den Beitrag entfernt.“ Eine Grand Jury im Eastern District von North Carolina, wo Comey das Foto angeblich aufgenommen hatte, bestätigte die Anklage. Die Trump-Regierung behauptete, der Beitrag sei eine Drohung gegen den Präsidenten gewesen. „Ich bin immer noch unschuldig. Ich habe immer noch keine Angst. Und ich glaube immer noch an die unabhängige Bundesjustiz, also los geht’s“, sagte Comey in einem Video, das er auf seinem Substack-Account veröffentlichte. Nach Bekanntgabe der Anklage erklärte FBI-Direktor Kash Patel, dass Comey als ehemaliger Direktor der Behörde „die Aufmerksamkeit und die Konsequenzen eines solchen Posts voll und ganz kannte“. Patel fügte hinzu, Comey habe „auf schändliche Weise zu einer Morddrohung gegen Präsident Trump aufgerufen und diese auf Instagram veröffentlicht, sodass es die ganze Welt sehen konnte“. Comeys jüngste Anklage ist der zweite Versuch der Trump-Regierung, einen von Trumps größten politischen Gegnern strafrechtlich zu verfolgen, wie drei Quellen gegenüber CNN bestätigten. Trump hatte Comey während seiner ersten Amtszeit entlassen, nachdem dieser Ermittlungen zu russischen Einmischungen in die US-Präsidentschaftswahlen 2016 eingeleitet hatte, und forderte seitdem wiederholt dessen Strafverfolgung.
Nachrichten des Tages | 29. April 2026 - Abendausgabe
Informieren Sie sich über das aktuelle Geschehen in Europa und der Welt an diesem 29. April 2026 - Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Kultur und Reisen.
Ein weltbekannter Künstler kehrt zurück: 3. Picasso Ausstellung in Lindau
Er war Maler, Grafiker, Skulpteur, Bühnenbildner, Keramiker – und einer der einflussreichsten und kreativsten Künstler des vergangenen Jahrhunderts: der Spanier Pablo Picasso. Seine außergewöhnlichen Werke finden sich in Museen und Sammlungen auf der ganzen Welt - und seit dieser Woche auch: in Lindau. Die Sonderausstellung „Picasso Hand Made – Zeichnungen und Keramiken“ lädt dazu ein, eine nicht oft gezeigte Seite des Künstlers neu zu entdecken. Mein Kollege Kai Gropp durfte bei einem Pressetermin bereits einen Blick auf die herausragende Ausstellung werfen.
Für Sicherheit im Straßenverkehr sensibilisieren: Motorradkontrolle an der B308
Im vergangenen Jahr gab es über 200 Motorradunfälle im Allgäu Die Hauptursachen waren dabei erhöhte Geschwindigkeit oder schlechte Sichtbarkeit der Motorradfahrer. Um immer wieder den Fokus auf die Sicherheit im Straßenverkehr zu legen, führt die Polizei während der Hauptmotorradsaison verstärkte Kontrollen durch. Auch gestern fand eine solche Motorradkontrolle im Westallgäu statt.
k!News-Schlagzeilen: Charles III. in Washington, Trump-Pass, Tornado in Texas
König Charles III. hat vor dem US-Kongress eine politisch mutige Rede gehalten – und darin elegant die derzeitige US-Politik kritisiert. Anlässlich des 250-jährigen Bestehens der USA will das Außenministerium einen Pass mit dem Bild von Präsident Trump herauszugeben. Ein Tornado hat in der Stadt Mineral Wells in Texas schwere Schäden angerichtet. Die Nachrichten des Tages – kurz zusammengefasst.
Gewalt im Fußball: Härtere Maßnahmen als Lösung?
Pyrotechnik und Gewalt - Die Politik macht Druck und verlangt mehr Sicherheit beim Fußball. Könnten härtere Maßnahmen gewaltbereite Fußballfans abschrecken oder befeuert das die Gewalt? Harald Lange, Fanforscher der Universität Würzburg, im Gespräch.
Um 24 Millionen reicher: Frau aus Mittelfranken mit Mega-Gewinn
Eine Frau aus Mittelfranken ist um 24 Millionen Euro reicher: Die Dame hat mit ihrem Lottoschein den Jackpot geknackt, ihn aber erst sieben Wochen später eingelöst.
Augsburger Stadtregierung - Vierer-Koalition soll Augsburg voranbringen
Am kommenden Montag tagt der neu gewählte Augsburger Stadtrat zum ersten Mal unter der Leitung des neuen Oberbürgermeisters Florian Freund. Am heutigen Mittwoch hat die neue Augsburger Stadtregierung auf einer Pressekonferenz Einzelheiten vorgestellt, wie sie die kommenden 6 Jahren angehen möchte.