Der globale Ölpreis ist auf über 126 US-Dollar pro Barrel gestiegen – den höchsten Stand seit 2022. Grund dafür war die Warnung von US-Präsident Donald Trump, die US-Blockade iranischer Häfen könne monatelang andauern. Die Brent-Rohöl-Futures erreichten ihren höchsten Stand seit Beginn des Konflikts und stiegen innerhalb von 24 Stunden um mehr als 13% und in den letzten zwei Wochen um 30%. Die durchschnittlichen Benzinpreise in den USA erreichten mit 4,30 US-Dollar pro Gallone den höchsten Stand seit vier Jahren, basierend auf dem jüngsten nationalen Durchschnitt des Automobilclubs AAA. „Hauptauslöser für den jüngsten Anstieg der Ölpreise war ein Bericht von Axios, der nahelegte, dass eine Eskalation des Konflikts weiterhin als Option in Betracht gezogen wird“, schrieben Analysten der Deutschen Bank. West Texas Intermediate, die US-Referenzsorte, notierte bei rund 109 US-Dollar pro Barrel, ein Plus von 2%. Laut einem Sprecher des Weißen Hauses erklärte Trump gegenüber Führungskräften der Ölindustrie, die USA würden die Blockade gegebenenfalls monatelang fortsetzen. US-Beamte hoffen, dass die Blockade den Iran zwingen wird, seine Ölquellen zu verschließen und die Produktion einzustellen, sobald die Speicherkapazitäten erreicht sind. In einem Interview mit Axios sagte Trump: „Die Blockade ist etwas effektiver als die Bombardierung“, und fügte hinzu: „Sie ersticken wie ein ausgestopftes Schwein.“ Eine anhaltende Blockade könnte die Weltwirtschaft schwer treffen, da einige Länder bereits mit Treibstoffknappheit, steigender Inflation und einer schwächeren Konsumnachfrage zu kämpfen haben.
Kostenbremse fürs Heizen geplant
Gute Nachrichten für Millionen Mieter: Die Bundesregierung plant eine Kostenbremse beim Heizen. Nutzen Haushalte fossile Brennstoffe, sollen Vermieter sich stärker an den Kosten beteiligen. Nach langem Ringen steht die Reform nun kurz vor dem Abschluss.
Die Wettervorhersage vom 30.04.2026
So wird das Wetter in Nordrhein-Westfalen: Die aktuelle Wettervorhersage für NRW mit Temperaturen, Niederschlag und Aussichten für die kommenden Tage.
Schmidt über Bayern-Duell: "Es ist nicht unmöglich"
Tabellenschlusslicht 1. FC Heidenheim muss am Wochenende beim FC Bayern ran. Setzen der bereits feststehende Bundesliga-Meister schon alles auf das Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Paris Saint-Germain? Auf keinen Fall, meint FCH-Coach Frank Schmidt.
Die Ziele der neuen Augsburger Stadtregierung
Am Mittwoch wurde verkündet, wie die neue Stadtregierung aussehen wird: Oberbürgermeister Florian Freund führ ein Bündnis aus SPD, CSU, Freie Wähler und Generation AUX. Auch wie die Referate aussehen und von wem sie geführt werden sollen steht in den meisten Fällen schon fest. Ob das Dreamteam oder Dauerdiskussion wird? Eines ist sicher- langweilig wirds im Rathaus jetzt erst mal nicht.
Pressefreiheit in Deutschland nimmt ab
Um die Pressefreiheit steht es weltweit so schlecht wie lange nicht. Laut Reporter ohne Grenzen ist die Lage in mehr als der Hälfte der Länder schwierig oder sehr ernst. Auch Deutschland rutscht im Ranking um drei Plätze ab.
Betrugsversuche per Telefon steigen an: Senioren lernen dann richtig zu handeln
Schockanrufe, Enkeltrick oder Geldforderungen per E-Mail: Vermutlich haben auch Sie schon mal von den vielen Maschen von Betrügerbanden am Telefon oder im Internet gehört. Auch der Polizei sind die Tricks alle bekannt – denn sie sind für die Beamten ein Dauerthema: Im Gebiet des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West sind die Fälle von Callcenter-Betrug allein im letzten Jahr um knapp 30 Prozent gestiegen. Opfer dabei sind besonders oft Seniorinnen und Senioren. Damit sich potentielle Opfer besser schützen können, gibt es im Unterallgäu derzeit eine Präventionskampagne.
Neue App für weniger Bürokratie in Kitas
Die Hauptaufgaben einer Kita umfassen die Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern. Die Erzieher gestalten den Tagesablauf, dokumentieren Entwicklungsfortschritte, und halten Kontakt zu den Eltern. Das Ganze ist aber auch mit viel Bürokratie verbunden. Eine digitale Lösung bietet ein Startup im Digitalen Zentrum Schwaben in Augsburg an.