Union und SPD haben sich im Koalitionsausschuss auf einen gemeinsamen „Arbeitsprozess“ verständigt, um geplante Reformen in den Bereichen Sozialpolitik, Steuern und Haushalt weiter voranzutreiben. Nach rund sechs Stunden Beratungen im Kanzleramt blieben konkrete Beschlüsse allerdings weitgehend aus. Stattdessen betonten die Beteiligten vor allem die konstruktive Atmosphäre des Treffens und den Willen, offene Streitfragen in den kommenden Wochen weiter zu bearbeiten. Im Mittelpunkt der Gespräche standen unter anderem die Haushaltsplanung für 2027 sowie geplante Reformen beim Bürgergeld und im Steuerbereich. Laut Informationen aus Koalitionskreisen soll darauf verzichtet werden, milliardenschwere Rücklagen zur Schließung von Haushaltslücken einzuplanen. Zudem soll der CO2-Preis stabil zwischen 55 und 65 Euro gehalten und weiterhin über den Klima- und Transformationsfonds finanziert werden. Offen blieb dagegen, wann konkrete Vorschläge zur Einkommensteuerreform oder zur geplanten Entlastungsprämie für Arbeitnehmer vorgelegt werden. Gerade diese Themen hatten zuletzt für Spannungen innerhalb der schwarz-roten Koalition gesorgt. Das Treffen galt deshalb auch als Versuch, nach den konfliktreichen Beratungen der vergangenen Monate neues Vertrauen zwischen den Partnern herzustellen. Der Koalitionsausschuss gilt als zentrales Abstimmungsgremium der Bundesregierung. Dort sollen politische Prioritäten abgestimmt und Konflikte zwischen den Regierungsparteien gelöst werden. Beobachter sehen die kommenden Wochen nun als entscheidend dafür an, ob aus dem angekündigten Reformkurs tatsächlich konkrete Maßnahmen entstehen.
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