Ein Surfer, der von zwei Weißen Haien angegriffen wurde, rettete sich mit einer Zickzack-Bewegung paddelnd in Sicherheit – und das nur mit einer Hand. Shannon berichtete, er sei einem der Haie direkt gegenübergestanden: „Ich erinnere mich, wie ich in dieses dunkle Auge blickte und seine Zähne sah.“ Sechs Wochen später kehrte er zurück ins Wasser und ging wieder surfen.
Kirchturm-Brand in Essen
Ein Kirchturm in Essen stand gestern Nachmittag in Flammen. Rund 30 Quadratmeter Müll brannten auf einer brachliegenden Baustelle. Der Turm war leer, doch Bauzaun und Schloss wurden aufgebrochen. Vermutlich nutzten obdachlose Personen den Ort zum Übernachten. Ob eine explodierte Gaskartusche den Brand auslöste, ist unklar. Es ist bereits der dritte Brand in leerstehenden Gebäuden in Essen innerhalb weniger Wochen. Ende letzten Monats brannte ein leerstehendes Altenheim im Westviertel, zwei Personen wurden gerettet. Zwei Wochen später folgte ein Brand in einer Rettungswache im Zentrum mit vier geretteten Personen. Beim Kirchturm-Brand gab es keine Verletzten. Anwohner fordern mehr Sicherheit. Die Bauarbeiten am Brandort laufen weiter, die Brandstelle bleibt zugänglich.
271. Erlanger Bergkirchweih ist eröffnet
In diesem Jahr hat zum ersten Mal der neue Oberbürgermeister Jörg Volleth von der CSU den Hammer angelegt und das erste Bier auf dem Berg gezapft. Besonders begehrt war auch in diesem Jahr wieder das traditionelle Freibier, dass der OB in die Menge reichte.
Rente mit 70?
Die Rentenkommission der Bundesregierung plant, das Renteneintrittsalter schrittweise bis auf 70 Jahre anzuheben. Betroffen sind vor allem jüngere Arbeitnehmer wie Gianluca Constanza, Elektrotechniker aus Neuss, der mit 26 Jahren noch viele Arbeitsjahre vor sich hat. Ältere Kollegen wie Jürgen Junk, 76 Jahre alt, können heute noch selbst entscheiden, wann sie in Rente gehen. Der Hintergrund ist der demografische Wandel: Immer mehr Menschen gehen in Rente, während weniger Junge einzahlen. Die Lebenserwartung steigt, was das Rentensystem unter Druck setzt. Laut Plan soll das Renteneintrittsalter 2040 auf 68 Jahre, 2050 auf 69 Jahre und ab den 2060er Jahren auf 70 Jahre steigen. Kritiker bezweifeln, dass alle Berufe bis 70 ausgeübt werden können, besonders körperlich anstrengende Tätigkeiten. Die Diskussion um längeres Arbeiten wird weitergeführt, während die Umsetzung der Pläne noch offen ist.
Taliban werben mit Praktikum
Das afghanische Generalkonsulat in Bonn, das unter Taliban-Kontrolle steht, wirbt offiziell mit einer Praktikumsanzeige – mitten in NRW. Ausgerechnet Maximilian Gerner, AfD-Landtagsabgeordneter aus Baden-Württemberg, hat sich auf diese Stelle beworben. Gerner sieht darin eine Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, die einer möglichen AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt später nützlich sein könnten. Kritiker wie Lisa Kapteinat warnen vor einer Verharmlosung des Taliban-Regimes durch Gerners Bewerbung. Sie betont, dass es sich bei den Taliban um ein Regime handelt, das öffentlich foltert, hinrichtet und mit Angst herrscht. Die Praktikumsausschreibung wird als politisches Signal gewertet, das den Taliban Zugang zu jungen Menschen und möglicherweise sensiblen Daten verschaffen könnte. In Bonn wird nun diskutiert, warum eine Vertretung, die faktisch unter Taliban-Kontrolle steht, in Deutschland offen Praktikanten sucht. Die Bewerbung des AfD-Politikers sorgt in NRW für Kritik und Kopfschütteln.
König Charles tot: Radiosender mit kurioser Falschmeldung
König Charles III. wird versehentlich für tot erklärt. Ein britischer Radiosender verkündet die Falschmeldung live und zieht sie wieder zurück. Auch online folgt eine Entschuldigung. Laut Sender lag ein Computerfehler zugrunde.
„Mann ohne Gewissen”: Matthew Perrys Mutter schießt gegen dessen Ex-Assistenten
Beim Strafmaß-Termin gegen Kenneth Iwamasa, den langjährigen Assistenten von Matthew Perry, rechnet dessen Mutter Suzanne mit deutlichen Worten ab.
Was Sind Die Ursprünge Des Memorial Day?
Der Memorial Day, der jedes Jahr am letzten Montag im Mai begangen wird, gedenkt der im Dienst der US-Streitkräfte gefallenen Männer und Frauen. Ursprünglich als Decoration Day bekannt, wurde er erstmals in den Jahren nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg gefeiert. In den späten 1860er Jahren begannen viele amerikanische Städte, den gefallenen Soldaten die Ehre zu erweisen, indem sie ihre Gräber mit Blumen schmückten. Diese Tradition wird bis heute fortgeführt, und viele Amerikaner begehen den Feiertag, indem sie Friedhöfe besuchen oder an Paraden teilnehmen. General John A. Logan rief 1868 als Erster einen landesweiten Gedenktag aus. Der Memorial Day wurde 1971 zu einem offiziellen Bundesfeiertag erklärt und ehrt seither alle US-Soldaten, die in Kriegen gefallen sind. In den letzten Jahren hat sich der Brauch entwickelt, das verlängerte Wochenende für Partys oder Grillfeste zu nutzen.