Ein von der X-Nutzerin Aline Pacheco gefilmtes Video zeigt lang anhaltende, heftige Erschütterungen im Inneren eines Hauses in Iquique im Norden Chiles während des Erdbebens der Stärke 6,9 am 25. Mai 2026. Zu sehen ist, wie Möbel, hängende Lampen, Wände und Gegenstände über längere Zeit schwanken und klappern, während die starken Erdstöße anhalten. Auch die Kamera wackelt, während sie die Bewegungen im Haus aufnimmt. Die Person, die filmt, sagte, das Erdbeben habe so lange gedauert, dass sie beschlossen habe, mit dem Aufnehmen zu beginnen. Das Material wurde kurz nach dem Beben um 17:53 Uhr Ortszeit mit der Bildunterschrift veröffentlicht: „Es dauerte so lange, dass ich angefangen habe, das Beben in Iquique zu filmen.“ Das Video zählt zu den klarsten Innenaufnahmen aus Iquique während des Erdbebens. Das Beben, dessen Epizentrum rund 20 Kilometer nordwestlich von Calama lag, war in der Region Tarapacá und in weiten Teilen Nordchiles deutlich zu spüren. In Iquique wurden keine größeren Schäden oder Verletzten gemeldet, allerdings kam es in einigen Gebieten zu Stromausfällen. Die Behörden beobachteten die Lage nach dem Erdbeben weiter, während die Bewohner von weiteren Nachbeben berichteten. Video dokumentiert langes und intensives Beben In der Aufnahme ist zu sehen, wie die starken Erschütterungen über eine ungewöhnlich lange Zeit anhalten und die Einrichtung im Haus sichtbar in Bewegung geraten lassen. Das Wackeln der Kamera verdeutlicht zusätzlich die Intensität der Erdstöße, die im Gebäude spürbar sind. Die Szene vermittelt den Eindruck eines anhaltenden, gleichmäßig starken Zitterns, das erst nach einer längeren Phase nachlässt. Die Veröffentlichung auf X erfolgte kurz nach dem Ereignis und wurde mit einem Hinweis auf die Dauer des Bebens versehen. Damit liefert das Video eine selten klare Innenperspektive aus Iquique während des Erdbebens und dokumentiert, wie stark die Erschütterungen in Wohnräumen wahrgenommen wurden. Das Material verbreitete sich rasch und wurde als eines der deutlichsten Zeugnisse aus der Stadt beschrieben. Epizentrum nahe Calama, Stromausfälle in Teilen Iquiques Nach Angaben in dem Bericht lag das Zentrum des Bebens etwa 20 Kilometer nordwestlich von Calama, wodurch die Erschütterungen in der gesamten Region Tarapacá und in Nordchile kräftig zu spüren waren. Trotz der Intensität wurden aus Iquique keine größeren Schäden oder Opfer gemeldet. In einigen Bereichen kam es jedoch zu Stromausfällen, was auf Auswirkungen auf die Infrastruktur hindeutet.
Lokführerausbildung für Quereinsteiger
Nordrhein-Westfalen will den Lokführermangel in den Griff bekommen und startet heute in Gummersbach eine zentrale Ausbildung für neue Lokführer. Damit will das Land mehr Personal auf die Schiene bringen und Zugausfälle verhindern. Bis zu 150 neue Lokführer, viele davon Quereinsteiger, starten dieses Jahr mit der Ausbildung. Das Land NRW gibt dafür rund drei Millionen Euro aus, damit Züge künftig seltener ausfallen und der Regionalverkehr besser läuft. Oliver Krischer von den Grünen sagt, dass die zentrale Ausbildung gezielt neue Leute anzieht. Besonders Quereinsteiger sollen es leichter haben, Lokführer zu werden und so den Personalmangel ausgleichen. Mit der neuen Ausbildungsoffensive sollen Pendler und Reisende in NRW bald zuverlässiger mit dem Zug fahren können. Weniger Ausfälle und ein stabilerer Bahnalltag sind das Ziel.
Neuer Schliff für altes Pflaster: Untere Marktstraße im Zentrum Neumarkts gesperrt
In der Unteren Marktstraße werden derzeit die Granitsteine abgeschliffen. Die Arbeiten sollen den Verkehrslärm senken und die Wege barriereärmer machen. Parkplätze entfallen, Märkte und Durchgang bleiben möglich.
Mona Neubaur erhält Auszeichnung von Selenskyj in Kiew
Vertreter aus vielen Ländern treffen sich in Kiew, um gemeinsam zu überlegen, wie es für die Ukraine nach dem russischen Angriffskrieg weitergehen kann. Die Lage bleibt schwierig: Immer wieder gibt es Angriffe, und der Wiederaufbau von Straßen, Häusern und Stromleitungen ist dringend nötig. Deutschland hilft der Ukraine seit Kriegsbeginn, und Nordrhein-Westfalen spielt dabei eine wichtige Rolle. Das Land arbeitet eng mit der Region Dnipropetrowsk zusammen. Wirtschaftsministerin Mona Neubaur reist nach Kiew, um weitere Unterstützung zuzusagen und neue Projekte für den Wiederaufbau und die Energieversorgung auf den Weg zu bringen. Mona Neubaur sagt: "Die Hilfe aus Nordrhein-Westfalen ist für die Ukraine enorm wichtig. Wir stehen fest an der Seite der Menschen dort." Besonders die Zusammenarbeit bei der Energieversorgung liegt ihr am Herzen: "Wir wollen die Ukraine dabei unterstützen, unabhängiger und widerstandsfähiger zu werden." Präsident Wolodymyr Selenskyj überreicht Mona Neubaur in Kiew den Orden der Fürstin Olga – eine der höchsten Auszeichnungen für Frauen in der Ukraine. Die Ministerin nimmt den Orden während der Konferenz entgegen und betont dabei, wie eng NRW mit der Partnerregion Dnipropetrowsk zusammenarbeitet. Die Auszeichnung für Mona Neubaur zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine ist. Nordrhein-Westfalen will die Ukraine auch in Zukunft weiter unterstützen – vor allem beim Wiederaufbau und bei der Energieversorgung. Damit setzt das Land ein klares Zeichen: Die Solidarität mit der Ukraine bleibt bestehen.
Haspa nach spektakulärem Raubüberfall doch von Haftung freigesprochen
Vor knapp fünf Jahren wurde die Hamburger Haspa-Filiale in Norderstedt Schauplatz eines filmreifen Gangster-Coups. Unbekannte bohrten sich von einer Wohnung aus in den Raum mit den Schließfächern und entkamen mit einer Millionen-Beute.
Beispiellose Hitzewelle in Europa - mehrere Tote
Temperaturen im Mai über 30 Grad: Die Hitzewelle hat Europa im Griff. Wetterexperten nennen das Ausmaß beispiellos und historisch. In Frankreich sind schon mehrere Todesfälle zu beklagen.
Mit 50 Euro auf der Pfingstdult Amberg
Wie weit kommt man eigentlich mit 50 Euro auf der Pfingsdult in Amberg? Unser Moderator Lukas Büchold hat es für Amberg24 getestet.
Explosion Eines Chemikalientanks In Washington Fordert Einen Toten Und Neun Vermisste
In einem Chemietank im US-Bundesstaat Washington ist ein Unglück passiert. Dabei kam mindestens ein Mensch ums Leben, neun weitere wurden verletzt. Neun weitere Mitarbeiter werden noch vermisst. Der Vorfall ereignete sich in einer Produktionsstätte von Nippon Dynawave Packaging in Longview, Washington. Der beschädigte Tank enthielt knapp 900.000 Gallonen Gefahrstoff. In einer schriftlichen Erklärung gaben Nippon und das Sheriffbüro von Cowlitz County bekannt, dass der Tank „Weißlauge“ enthielt, eine Chemikalie, die in der Papierherstellung verwendet wird. Die Feuerwehr von Longview betonte, dass keine Gefahr für die umliegende Bevölkerung bestehe, riet aber dennoch, das Gebiet zu meiden. Auf einer Pressekonferenz erklärte die Feuerwehr, dass die Bergungs- und Stabilisierungsarbeiten aufgrund der Sicherheitslage weiterhin „äußerst komplex“ seien. Laut Feuerwehrangaben gehören zu den neun Verletzten acht Mitarbeiter der Anlage sowie ein Feuerwehrmann, der inzwischen behandelt und entlassen wurde. Behörden gaben das Tankvolumen zunächst mit 80.000 Gallonen an, später stellte sich heraus, dass es 900.000 waren. Der Vorfall folgte kurz nach der Evakuierung von 50.000 Menschen wegen eines überhitzten Chemikalientanks in Orange County. Die Bewohner konnten inzwischen in ihre Häuser zurückkehren, nachdem die Behörden von Orange County Entwarnung gegeben hatten.