Die Stadt Erlangen sammelt Spenden für das Poet*innenfest. Hintergrund ist die angespannte Haushaltslage der Stadt. Lange war unklar, ob das Literaturfestival in diesem Jahr überhaupt stattfinden kann. Um die Kosten des Festivals in Höhe von rund 200.000 Euro zu decken, setzt die Stadt nun neben Sponsoren und Zuschüssen auch auf Unterstützung aus der Bevölkerung. Dafür ist auf dem Spendenportal „WirWunder“ ein eigenes Projekt eingerichtet worden. Alternativ sind auch klassische Überweisungen möglich. Das Erlanger Poet*innenfest findet in diesem Jahr zum 46. Mal statt. Die Veranstaltungsreihe gilt als Auftakt des deutschen Bücherherbstes und zählt zu den bekanntesten Literaturfestivals im deutschsprachigen Raum.
Neubau des Holstein-Stadions: Kieler Bürgermeister Yilmaz besucht Baustelle
Gleich nach dem letzten Heimspiel von Holstein Kiel (Schleswig-Holstein) in der abgelaufenen 2. Liga-Saison hat der Umbau des Holstein-Stadions begonnen. Erster Schritt: Die Nordtribüne wird abgebaut. Dort soll die neue Haupttribüne entstehen.
Armut in Deutschland nimmt weiter zu
Die Armut in Deutschland nimmt zu und immer mehr Menschen sind betroffen.Das zeigt der aktuelle Armutsbericht des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands.
Feuerwehr rettet Familie mit Fluchthauben aus Brandwohnung
Plötzlich bricht in einer Dachgeschosswohnung auf der Severinstraße in Köln Feuer aus. Eine Familie sitzt in ihrer Wohnung fest, während dichter Rauch das Treppenhaus füllt und der einzige Fluchtweg blockiert ist. Kurz vor 19 Uhr rast die Feuerwehr zur Severinstraße. Weil die Straße zu eng für eine Drehleiter ist, greifen die Retter zu einer anderen Lösung: Sie ziehen der Familie spezielle Fluchthauben über und führen sie durch das verrauchte Treppenhaus nach draußen. Die Hauben schützen vor dem giftigen Qualm und machen die Rettung möglich. Filiz Ucar und Fabian Robbe stehen als Augenzeugen vor Ort und erleben die dramatischen Minuten hautnah mit. Sie erzählen, wie die Feuerwehr die Familie ruhig und schnell ins Freie bringt – und wie erleichtert die Geretteten danach sind. Weil die Feuerwehr schnell und klug handelt, kommen alle vier Familienmitglieder heil aus der brennenden Wohnung. Der Einsatz zeigt, wie wichtig moderne Ausrüstung und Teamarbeit im Notfall sind.
Durchbruch im Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs
Neue Hoffnung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs: Beim ASCO-Kongress in Chicago sorgen Studiendaten zu einem neuen Medikament für Aufsehen. Der Wirkstoff könnte die Überlebenszeit deutlich verlängern.
Wilder Müll in Ludwigshafen
In der Ludwigshafener Innenstadt türmt sich der Müll.
Kleiner Fußball - Folge 71: Renelts freiwilliger Relegationsmarathon
Auf dem halbwegs souveränen Klassenerhalt in der Kreisliga 2 Nürnberg/Frankenhöhe lässt es Paul Renelt nicht beruhen. Der Verteidiger des STV Deutenbach schaute sich mehr Relegationsspiele an als Ruppo und Roggo zusammen - wobei Roggos Zahl bei null liegt und die Saisonverlängerung noch nicht beendet ist. Dennoch darf auch der ehemalige Regionalliga-Kicker mitreden, der das Freibad aktuell dem Fußballplatz vorzieht. Bollerwagen mit Bier für die Zuschauer, nervöse Kicker vor großer Kulisse und Gastgeber, die auf einem Großteil ihrer Bratwürste sitzen bleiben: Gemeinsam mit dem Fast-24-Jährigen teilen die beiden Podcaster ihre Erfahrungen von den Ausscheidungsspielen. Bei einem Reportereinsatz von Ruppo platzte ausgerechnet Burks Frauenmannschaft mit einem Meisterkorso dazwischen. Ihr Verzicht auf den BOL-Aufstieg beschert wiederum den Deutenbacher Mädels die Relegation und damit Paul Renelt weiteren Freizeitstress. Zudem ist der U30-Ehrenamts-Preisträger seines Spielkreises Premierengast der neuen Kategorie "Kleiner Fußball - Großer Name"; zum Auftakt: Thabilo Ballmann vom MTV Stadeln.
Rentendebatte: Sollen Beamte mit in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen?
Die Debatte um die finanzielle Zukunft der Beamtenpensionen gewinnt an Brisanz, denn die Unterschiede zu den Renten von Angestellten geraten zunehmend ins öffentliche Interesse. In Korschenbroich werden die Stimmen lauter, die eine Reform fordern, da viele Beamte wie Sabine Mistler die aktuelle Entwicklung kritisch verfolgen. Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht das Ausmaß: Während Beamte im Ruhestand durchschnittlich rund 3.200 Euro brutto monatlich erhalten, liegt die Rente für normale Angestellte bei etwa 1.500 Euro brutto. Mit rund 2 Millionen Beamten und knapp 40 Millionen Angestellten steht das Rentensystem vor enormen Herausforderungen, zumal die Rentenkasse als leer gilt. Lehrerin Sabine Mistler spricht sich klar gegen die Einführung einer Basisrente für Beamte aus und verweist auf den verfassungsrechtlichen Schutz des Berufsbeamtentums. Experte Achtermeyer betont hingegen die Bedeutung von Solidarität im Rentensystem und sieht Reformbedarf, um Gerechtigkeit zwischen den Berufsgruppen herzustellen. Die aktuelle Diskussion macht deutlich, wie groß die Spannungen zwischen finanzieller Gerechtigkeit, verfassungsrechtlichen Vorgaben und der Belastung des Rentensystems sind. Eine einheitliche Lösung bleibt umstritten, das Thema sorgt weiterhin für kontroverse Debatten in Nordrhein-Westfalen.