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Die Größten Kontroversen Der WM-Geschichte

Wie jedes Sportereignis hat auch die Weltmeisterschaft ihre Skandale erlebt. Hier sind die größten Kontroversen in der Geschichte des Turniers. 1994 erzielte der Kolumbianer Andrés Escobar ein Eigentor gegen die USA. Nach dem Ausscheiden seines Teams wurde er bei seiner Rückkehr in die Heimat erschossen. Der Argentinier Diego Maradona erzielte im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 1986 gegen England ein berühmtes Tor mit der Hand. Dieses Tor ging später als „Hand Gottes“ in die Geschichte ein. Acht Jahre später wurde Maradona wegen eines positiven Tests auf die verbotene Substanz Ephedrin vom Turnier ausgeschlossen. Der Verdacht kam auf, als der Argentinier gegen Griechenland traf und daraufhin seinen berühmten Jubel mit weit aufgerissenen Augen in die Kameras zeigte. 2010 trat die französische Nationalmannschaft in den Streik, nachdem Stürmer Nicolás Anelka nach einer Auseinandersetzung mit Trainer Raymond Doménech nach Hause geschickt worden war. Die Spieler boykottierten die Trainingseinheiten und weigerten sich zeitweise sogar, den Mannschaftsbus zu verlassen. Frankreich schied schließlich in der Gruppenphase aus. Vor dem WM-Finale 1998 fehlte Ronaldo zunächst im brasilianischen Kader, wurde aber kurz vor Anpfiff wieder nominiert. Gerüchte über eine Knöchelverletzung, eine Lebensmittelvergiftung oder Magenprobleme wurden widerlegt, als bekannt wurde, dass er mit einem Krampfanfall ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Brasilien verlor 0:3 gegen Frankreich, und die Niederlage nährte Spekulationen, Ronaldo sei zum Einsatz im Finale gezwungen worden. Die WM 2006 galt als Zinedine Zidanes Abschiedstournee im Fußball, und die Geschichte schien ein märchenhaftes Ende zu nehmen, als Frankreich das Finale erreichte. Doch obwohl Zidane zuvor ein Tor erzielt hatte, wurde er nach einem Kopfstoß gegen Marco Materazzi vom Platz gestellt. Italien gewann später im Elfmeterschießen. Bei der WM 1978 musste Gastgeber Argentinien Peru mit vier Toren Unterschied schlagen, um die nächste Runde zu erreichen. Argentinien erzielte sechs Tore und gewann später das Turnier. Allerdings haben einige peruanische Spieler später ausgesagt, die argentinische Regierung habe ihnen vor dem Spiel Bestechungsgelder angeboten.

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