Mit einem überwältigenden Wahlsieg war Keir Starmer vor zwei Jahren ins Amt gestartet, zuletzt galt er als extrem unbeliebt. Nun kündigt er seinen Rücktritt als Labour-Chef an und wird damit auch das Amt des Premierministers verlieren.
Mann entdeckt nach 60 Jahren: Sein bester Freund ist sein Bruder
Graham Hearsey (60) hat während eines Krankenhausaufenthalts durch einen DNA-Test erfahren, dass sein bester Freund aus Kindheitstagen, David Joyce, in Wirklichkeit sein leiblicher Bruder ist. Die beiden waren gemeinsam aufgewachsen, hatten jedoch später den Kontakt verloren. Der Test führte Jahrzehnte später zu der überraschenden Familienenthüllung und einem Wiedersehen.
NRW-Kommunen am Limit: Immer mehr Schulden
Der Spielplatz in Wuppertal wird abgerissen, weil für ein neues Klettergerüst das Geld fehlt. Die Stadt hat alle verfügbaren Mittel bereits verplant und setzt ihre Prioritäten auf den Schulbau. Wuppertal muss 158 Millionen Euro Schulden im Jahr 2025 verbuchen. Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben im selben Jahr insgesamt 11 Milliarden Euro neue Schulden aufgenommen. Die Landesregierung kündigt an, knapp 9 Milliarden Euro an Altschulden der Kommunen zu übernehmen. Trotzdem reicht das Budget nicht aus, um alle Projekte umzusetzen, insbesondere nicht für neue Spielplätze und Kitas. Miriam Scherff erklärt, dass kurzfristig immer wieder Spielgeräte geschlossen oder abgebaut werden müssen, weil die Gelder bereits verplant sind. Sie betont, dass der Abriss des Spielplatzes für die Bürger sichtbar macht, ob Demokratie funktioniert. Die Stadt investiert in den kommenden Jahren knapp 1 Milliarde Euro in den Schulbau. Für den Ausbau von Kitas und die Erneuerung von Spielplätzen bleibt weiterhin kein Geld übrig. Ein Gebäude neben dem Rathaus steht seit Jahren leer, könnte aber wegen fehlender Mittel nicht als städtische Kita genutzt werden.
Riesen Ghettoblaster beim ASV Hagsfeld
Blaulichttag in Oberndorf
Rund 100 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und DRK waren beim Blaulichttag in Oberndorf dabei. Es wurde ein Ernstfall an einer Schule geübt.
Drei Badeunfälle im Gelsenkirchenin nur zwei Tagen
Am Wochenende kommt es im Rhein-Herne-Kanal im Nordsternpark in Gelsenkirchen zu mehreren tragischen Badeunfällen mit Jugendlichen. Drei Jugendliche geraten beim Baden im Kanal in Lebensgefahr. Rettungstaucher holen einen 16-Jährigen bewusstlos aus dem Wasser, er stirbt später im Krankenhaus. Nur einen Tag später gehen ein 14-Jähriger und ein 19-Jähriger fast an derselben Stelle unter. Einsatzkräfte ziehen beide aus dem Wasser, sie schweben laut Polizei weiterhin in Lebensgefahr. Emanuel erzählt, dass er keine Sekunde zögert und sofort ins Wasser springt, als er den Vorfall mit dem 16-Jährigen bemerkt. Die Unfälle zeigen, wie gefährlich das Baden im Rhein-Herne-Kanal ist.
Gemeinschaftlicher Totschlag - Prozessauftakt in Dortmund
Ein 26-Jähriger steht ab heute vor dem Landgericht Dortmund. Er soll zusammen mit einem bereits verurteilten Komplizen für den Tod einer obdachlosen Frau in einem Parkhaus verantwortlich sein. Laut Anklage begleiteten die beiden Männer die Frau im Mai letzten Jahres ins Parkhaus. Dort soll der Komplize die Frau sexuell missbraucht haben. Der 26-Jährige griff zwar ein, schlug und trat die Frau aber selbst. Nach weiteren sexuellen Übergriffen prügelten beide Männer weiter auf Kopf und Oberkörper der Frau ein – sie starb an den schweren Verletzungen. Dem Angeklagten drohen mindestens fünf Jahre Gefängnis. Der Verteidiger des Angeklagten nimmt im Prozess Stellung zu den Vorwürfen und erklärt, wie er seinen Mandanten verteidigen will. Der Fall zeigt, welche Strafen bei gemeinschaftlichem Totschlag drohen – und rückt die Gewalt gegen Obdachlose in den Fokus.
Polizeihund beißt Fan nach Public Viewing in Bielefeld
Nach dem WM-Spiel zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste kippt in Bielefeld beim Public Viewing die Stimmung. Plötzlich fliegen Flaschen und Fahrräder durch die Menge. Polizisten greifen ein, setzen Pfefferspray und einen Diensthund ein. Ein Mann mit Deutschlandfahne wird dabei leicht vom Hund gebissen. Die Polizei will bei den nächsten WM-Spielen in Bielefeld mit mehr Beamten vor Ort sein, damit solche Vorfälle nicht nochmal passieren.