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Vorschläge der Rentenkommission: Das sollten Sie wissen

Die Rentenkommission hat der Bundesregierung 33 Vorschläge für die Zukunft der Rente übergeben. Rente mit 70: Das Rentenalter soll nach 2031 schrittweise weiter steigen: bis 2041 auf 67,5 Jahre und später möglicherweise auf 68, 69 oder sogar 70 Jahre. Kapitalrente: Künftig soll ein Teil der Rentenbeiträge in Aktien angelegt werden. Dafür sollen Arbeitnehmer und Arbeitgeber jeweils ein Prozent des Bruttolohns zahlen. Rente mit 63: Die abschlagsfreie Rente nach 45 Arbeitsjahren soll wegfallen. Außerdem soll die Frührente erschwert werden – der früheste Rentenbeginn würde von 63 auf 64 Jahre steigen. Minijobber: Künftig sollen Minijobber verpflichtend Rentenbeiträge zahlen. Nur Schüler sollen davon ausgenommen sein. Rentenniveau: Die Renten sollen nicht gekürzt werden. Ab 2032 sollen sie aber langsamer steigen als bisher. Das Rentenniveau soll trotzdem bei mindestens 48 Prozent bleiben. Beamte: Beamte sollen weiter nicht in die gesetzliche Rente einzahlen. Künftig soll es aber weniger Beamte geben und ihre Pensionen sollen langsamer steigen. Selbstständige und Vorstände: Neue Selbstständige sollen künftig verpflichtend in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Das soll auch für Politiker gelten. Witwenrente: Die Witwenrente könnte abgeschafft oder verändert werden. Stattdessen wird ein Rentensplitting diskutiert: Die Rentenansprüche von Ehepartnern würden dann anders aufgeteilt.

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