Mitten in der Nacht rasen Einbrecher mit einem SUV durch die Panzerglas-Scheibe eines Juweliergeschäfts in Kleve. Sie greifen sich Schmuck im Wert von über 100.000 Euro und verschwinden in wenigen Minuten. Als ein Auszubildender sie aufhalten will, steuern die Täter das Auto direkt auf ihn zu und versuchen, ihn zu verletzen. Schon zum zweiten Mal in sechs Monaten schlagen Einbrecher in diesem Geschäft zu. Erst vor zwei Wochen haben Handwerker die Schäden vom letzten Mal repariert – jetzt ist wieder alles verwüstet. Die Polizei schnappt fünf Verdächtige aus den Niederlanden. Der Besitzer äußert Sorge, dass die Täter auch tagsüber kommen könnten. Dann wäre es wirklich eine Überlegung, diesen Job aufzugeben. Die Polizei sucht weiter nach Spuren. Das Geschäft bleibt nach dem erneuten Überfall erstmal zu. Die Mitarbeiter hoffen, dass sie in Zukunft besser geschützt sind und nicht nochmal Opfer eines solchen Blitzeinbruchs werden.
Hält jeder Träne stand: So geht Charlène von Monacos Hochzeits-Make-up
Prinzessin Diana wäre heute 65 Jahre alt geworden. Bis heute gilt Lady Di als eine der größten Stil-Ikonen aller Zeiten. Ihr Make-up-Look ist heute sogar wieder Trend.
Lebensgefahr Rhein: Die DLRG demonstriert den Ernstfall in Köln
Baden im Rhein kann lebensgefährlich sein. Das hat die DLRG mit einer simulierten Rettungsaktion in dem Fluss wieder einmal gezeigt.
Schwerer Autounfall: Zwei Senioren sterben in Wuppertal
Ein Auto kracht am späten Abend im Wuppertaler Stadtteil Elberfeld auf gerader Strecke plötzlich gegen eine Mauer. Zwei Männer, 78 und 82 Jahre alt, sitzen im Wagen. Beide erleiden so schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort sterben. Einer der beiden Senioren ist im Auto eingeklemmt, die Feuerwehr schneidet ihn heraus. Rund zehn Menschen sehen den Unfall mit an – Notfallseelsorger kümmern sich später um sie. Die Feuerwehr sagt: Das war kein normaler Einsatz. Die Ursache, warum das Auto gegen die Mauer fuhr, ist noch unklar. Die Polizei prüft, ob der Fahrer vielleicht einen medizinischen Notfall hatte. Die Ermittlungen laufen weiter.
Seidenäffchen-Nachwuchs im Tiergarten Kleve
Im Tiergarten Kleve freuen sich die Besucher über Nachwuchs bei den Zwergseidenäffchen. Das kommt nur selten vor. Die winzigen Affenbabys werden gerade mal 12 bis 15 Zentimeter groß. Vater Luk kümmert sich fast rund um die Uhr um den Nachwuchs und trägt ihn auf dem Rücken. Mutter Anuk springt nur ein, wenn das Kleine trinken will. In ihrer Heimat, dem Amazonasgebiet, sind die Tiere übrigens bedroht. Das Affenbaby wächst gesund heran und die Besucher können es im Tiergarten beobachten.
Deich der Zukunft soll besseren Hochwasserschutz bieten
Das Hochwasser 2021 am Niederrhein zeigt: Die Region braucht besseren Schutz. In Rheinberg packen die Verantwortlichen an und bauen den Rheindeich neu, damit Überschwemmungen in Zukunft keine Chance mehr haben. Minsiter Krischer erklärt, dass die Bauarbeiter rund eine Million Kubikmeter Boden bewegen. Sie nutzen einen Teil des alten Materials wieder und lassen neues Material per Schiff anliefern. Der neue Deich wächst auf bis zu 9,5 Meter Höhe und schützt Rheinberg, Alpen und Wesel künftig besser vor Hochwasser. Der neue Drei-Zonen-Deich kostet 44,7 Millionen Euro, schützt die Region besser vor Hochwasser.
1.000 neue Mitarbeiter: Tesla will Produktion in Grünheide ankurbeln
Der Absatzeinbruch beim E-Autobauer Tesla scheint überwunden. Die steigende Nachfrage macht sich auch bei den Plänen für neue Arbeitskräfte bemerkbar.
Weiße Laken sollen Kölner Straße runterkühlen
Knapp 30 weiße Laken hängen jetzt senkrecht über der Hohen Straße in Köln. Sie sollen die Einkaufsstraße im Sommer kühler machen und den Leuten Schatten spenden. Die Uni Köln hat gemessen: Unter den Laken ist es an den Hauswänden 2 bis 3 Grad kühler als dort, wo kein Tuch hängt. Weil die Laken senkrecht hängen, kann die Luft in der Fußgängerzone besser zirkulieren. Raymond Wollenberg erzählt, dass die Laken eigentlich als Deko gedacht waren. Erst durch die Zusammenarbeit mit der Uni Köln wurde klar, wie sehr sie die Straße abkühlen. William Wolfgram berichtet, dass der Wassernebel am nahegelegenen Platz zur Abkühlung beiträgt und das Thema Hitze thematisiert wird. Die Aktion kommt unterschiedlich an: Manche Passanten wünschen sich noch mehr Schatten, andere freuen sich über die spürbare Abkühlung. Viele suchen trotzdem weiter nach schattigen Plätzen.