Viele Städte und Gemeinden in Deutschland stecken in einer Finanzkrise. Weil der Bund die Sozialleistungen nicht ausreichend bezahlt, fehlen den Kommunen jedes Jahr Milliarden – allein im letzten Jahr lag das Minus bei über 30 Milliarden Euro. Die Schulden wachsen immer weiter. 73 Städte aus acht Bundesländern, darunter 25 aus NRW, verlangen vom Bund endlich volle finanzielle Unterstützung. Sie sagen klar: Die bisherigen Hilfen reichen nicht, um die Schulden abzubauen. Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link warnt: "Unsere Städte können bald nicht mehr handeln." Er erinnert an das riesige Defizit im letzten Jahr. Merz, Sprecher der Kommunen, fordert: "Wer bestellt, muss auch zahlen – der Bund soll die Kosten übernehmen." Link will aber, dass der Bund die Städte sofort komplett entlastet, nicht erst in Zukunft. In NRW türmen sich die Schulden inzwischen auf 64,1 Milliarden Euro – das sind fast 16 Prozent mehr als im Vorjahr. In Städten wie Mülheim an der Ruhr und Oberhausen schuldet jeder Einwohner im Schnitt über 10.000 Euro. Infolge der finanziellen Lage sind Schulen, Straßen und Schwimmbäder in einem schlechten Zustand. Der Bund will künftig 80 Prozent der Kosten für neue Aufgaben der Städte übernehmen. Die Kommunen sagen aber: Das reicht nicht, wir brauchen eine komplette Entlastung. Ob die neuen Pläne die Krise wirklich lösen, ist noch völlig offen.
Völler bedauert Nagelsmann-Aus: "Hätte gerne mit ihm weitergemacht"
Bei Rudi Völler löst der Rücktritt von Julian Nagelsmann als Bundestrainer offenbar immer noch gemischte Gefühle aus. Es sei zwar die richtige Entscheidung gewesen, dennoch bedauert der DFB-Sportdirektor, dass es zu dieser kommen musste.
Sonntagsöffnung in Schleswig-Holstein: Handelsverband fordert Lockerung
Sonntags noch schnell in den Supermarkt oder zum Einkaufsbummel in die Innenstadt? In einigen Orten Schleswig-Holsteins ist das dank der Bäderregelung während der Saison bereits möglich.
Diözese Augsburg mit finanziellem Verlust
Die katholische Kirche ist einerseits eine geistliche Gemeinschaft, für die der Glaube im Mittelpunkt steht. Andererseits ein Unternehmen, das wirtschaftlich handeln und seit einigen Jahren vor allem auch sparen muss. Die Bilanzsumme der Diözese Augsburg liegt bei 838,1 Millionen Euro. Abgeschlossen wurde das Jahr 2025 mit einem Fehlbetrag von 1,96 Millionen Euro.
Informatik zum Anfassen im Pop-Up Store in Augsburg
Unter dem Motto „Informatik verständlich machen“ hat in der Annastraße der Pop-up-Store „./uni.hello_aux“ der Universität Augsburg eröffnet. Ob Kinder und Jugendliche oder Erwachsene – jeder findet etwas für sich. Welche Idee dahinter steckt und welchen Sinn der Store hat.
a.tv kompakt: Fusion von AVV und MVV verschiebt sich
Weitere Kurznachrichten vom 07.07.2026: Unterstützung für Hochwasserbetroffene in Günzburg, Koikarpfen-Herpesvirus in zwei Badeseen im Landkreis Aichach-Friedberg und Aufruf zum Wassersparen im Landkreis Dillingen.
Bienen in Not – Asiatische Hornisse in fällt in Schwaben ein
Die Asiatische Hornisse ist in Deutschland angekommen. Immer wieder gibt es Fälle der sogenannten Vespa Velutina. Schwabens Imker fürchten um ihre Bienen. Denn die gefährliche Hornissenart frisst Bienen. Doch wie ist die Lage hier in der Region? Kommt die asiatische Hornisse nach Schwaben. Ein Blick nach Zusamaltheim zu einem Imker.
Naturunterricht mal anders: Mit der Lupe auf Entdeckungstour
Becherlupe statt Schulbank: Für die Schülerinnen und Schüler der 4c der Drei-Auen-Grundschule in Augsburg ging es zum Naturkundeunterricht an den Hochablass. Gemeinsam mit der Stiftung ZuKiNa erkundeten sie Tiere und Pflanzen, schärften ihre Sinne und entdeckten, warum die Natur direkt vor der eigenen Haustür so spannend ist.