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NRWs Katastrophenschutz-Fortschritte reichen Experten noch nicht

Nach der Flut 2021 und der letzten Hitzewelle zieht NRW Konsequenzen für den Katastrophenschutz. Im Katastrophenschutzzentrum des DRK in Mönchengladbach zeigen Helfer neue Feldbetten, Wasserfilteranlagen und spezielle Einsatzfahrzeuge. Innenminister Herbert Reul schaut sich die neue Ausrüstung direkt vor Ort an. Das DRK hat jetzt zehn Trinkwasserausgabestellen in NRW eingerichtet. Die Zahl der Feldbetten ist deutlich gestiegen, weil bei der Flüchtlingshilfe 2015 viele fehlten. Wegen der Hitzewellen sollen bald auch Kälteinseln Menschen schützen. Bei der Flut 2021 kamen allein in NRW 49 Menschen ums Leben. Christian Illing vom DRK sagt, dass sie aus früheren Krisen gelernt und konkrete Verbesserungen umgesetzt haben. Herbert Reul macht klar: Jahrzehntelange Versäumnisse im Katastrophenschutz lassen sich nicht in kurzer Zeit aufholen – das kostet Kraft, Geld und Zeit. Der DRK-Chef findet, dass die Gesellschaft beim Zivilschutz noch nicht gut genug aufgestellt ist und fordert mehr Einsatz von allen. Experten bewerten, dass NRW trotz aller Fortschritte noch nicht ausreichend vorbereitet ist. Übungen zeigen oft nicht, wie einsatzbereit die Helfer wirklich sind, und weil viele in mehreren Organisationen mitmachen, sagen die Zahlen wenig aus. Damit NRW besser gewappnet ist, braucht es weiter Investitionen und mehr Engagement.

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