Ordenspriester und Extremsportler zugleich – Pater Tobias verbindet zwei Welten, die auf den ersten Blick kaum zusammenpassen. Im Kabinenklatsch in der Kölner Seilbahn erzählt der Marathonläufer, warum ihn das Laufen seit mehr als 20 Jahren begleitet und wie daraus eine besondere Mission wurde: Mit seinen Spendenmarathons sammelt er regelmäßig Geld für Kinder und soziale Projekte. Inzwischen läuft er zwei- bis dreimal pro Woche die 42,195 Kilometer. Auch für seine Arbeit als Priester spielt der Sport eine wichtige Rolle. Während des Laufens, erzählt Pater Tobias, entstünden oft die besten Gedanken für seine Predigten. Bewegung und Glaube seien für ihn kein Widerspruch, sondern ergänzten sich. Im Gespräch äußert er sich außerdem zu den geplanten Eintrittsgeldern für den Kölner Dom. Nach anfänglicher Skepsis hält er sie für nachvollziehbar, um das historische Bauwerk langfristig zu erhalten. Seine Botschaft ist dabei einfach: Menschen erreichen, auf sie zugehen und ihren Alltag ernst nehmen. Genau darin sieht Pater Tobias einen wichtigen Schlüssel, um auch junge Menschen wieder für Kirche und Glauben zu begeistern.
Energie Cottbus braucht Verstärkung!
FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz macht ganz klar: Energie Cottbus braucht noch Verstärkung für die 2. Bundesliga. Ein Gespräch sei sogar schon kurz vor Abschluss😯 Wen würdet ihr euch noch als Verstärkung für Energie Cottbus wünschen? #energiecottbus #fce #fcenergie #transfers #2bundesliga 📷: Steffen Beyer, Jan Lehmann
Bombenentschärfung und -sprengung in Neu-Ulm wird vorbereitet
In Neu-Ulm wurden zwei Fliegerbomben gefunden. Diese werden am Donnerstag, 16.7., entschärft bzw. kontrolliert gesprengt.
Politbeben in der Ukraine: Fedorow erhebt schwere Vorwürfe gegen Armeechef
Der entlassene ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow wirft Armeechef Oleksandr Syrskyj vor, Reformen zu blockieren und das Land zu spalten. In einer explosiven Pressekonferenz sagt er, Präsident Selenskyj habe Syrskyj im Amt gelassen und ihn abgelöst.
Algerien untersucht Brand in Waisenhaus von Mohammadia mit elf Toten
Algerien untersucht einen Brand in einem Waisenhaus nahe Algier mit elf Toten und 19 Verletzten, ausgebrochen mitten in einer Hitzewelle mit fast 1.000 weiteren Feuern.
Mitten im Büro: Mann bedroht Jugendamts-Mitarbeiterin und legt Feuer
Ein Mann attackiert laut Polizei eine Mitarbeiterin, entfacht ein Feuer in ihrem Büro. Mehrere Menschen kommen ins Krankenhaus. Der Vorwurf gegen den Verdächtigen wiegt schwer.
Flitzer in Marktoberdorf: die letzten Vorbereitungen für die Südbayerische Meisterschaften im Kartslalom
Die Karriere vieler ganz großer Rennsport-Stars startet hier: Auf dem Kart. Ob die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der südbayerischen Meisterschaft in Marktoberdorf irgendwann einmal ähnliche Erfolgsgeschichten schreiben bleibt. Sicher ist, dass sie bei dem Turnier am Wochenende ihre Schnelligkeit und Präzision unter Beweis stellen können. Wir haben den Motorsportclub Marktoberdorf bei den Vorbereitungen besucht.
Kann Ozempic Ihre Psychische Gesundheit Beeinträchtigen?
Ozempic, ein GLP-1-Rezeptorantagonist, der ursprünglich zur Behandlung von Diabetes entwickelt wurde, hat sich zum nächsten Verkaufsschlager der millionenschweren Abnehmindustrie entwickelt. Amerikanische und europäische Arzneimittelbehörden haben das Medikament und seine möglichen Zusammenhänge mit Angstzuständen und Depressionen untersucht. 2023 leitete die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) eine Untersuchung ein, nachdem 150 Berichte über Selbstverletzungen und Suizidgedanken eingegangen waren, die möglicherweise mit dem Medikament in Verbindung standen. Eine in JAMA Internal Medicine veröffentlichte Studie von Forschern des Karolinska Institutet analysierte die Daten zur psychischen Gesundheit von fast 300.000 Erwachsenen aus Schweden und Dänemark. Die Teilnehmer nahmen zwischen 2013 und 2021 entweder GLP-1-Rezeptorantagonisten (124.517 Erwachsene) oder eine andere Form von Diabetesmedikamenten, SGLT2-Hemmer (174.036 Erwachsene), ein. Über einen Zeitraum von durchschnittlich 2,5 Jahren wurden die Teilnehmer hinsichtlich Depressionen, Angstzuständen, Selbstverletzungen oder Suizid beobachtet. „Es ist wichtig, Personen mit vorangegangenen Selbstverletzungen oder Suizidgedanken gezielt zu untersuchen, da sie ein erhöhtes Risiko aufweisen und sich das Sicherheitsprofil des Medikaments in dieser Gruppe möglicherweise unterscheidet“, erklärte Peter Ueda, Assistenzprofessor am Karolinska Institutet. Die Ergebnisse zeigten keine statistisch signifikanten Unterschiede in der Suizidrate zwischen Personen, die GLP-1-Rezeptorantagonisten und SGLT2-Inhibitoren einnahmen. Die Studie zeigte bei SGLT2-Inhibitoren zwar ein höheres Risiko für Angstzustände als bei GLP-1-Rezeptoragonisten, fand jedoch keinen signifikanten Zusammenhang zwischen den Medikamenten und psychischen Erkrankungen.