In Hollywood geht Ruhm oft mit Reichtum einher – und gelegentlich auch mit gefälschten Todesanzeigen. Im Laufe der Jahre sind einige Stars spektakulär „gestorben“, nur um später zu beweisen, dass sie quicklebendig sind. Hier sind vier der bekanntesten Promi-Todes-Hoaxes, die Fans in helle Aufregung versetzten. Paul McCartney geriet Ende der 1960er-Jahre ins Zentrum der berüchtigten „Paul is Dead“-Verschwörung. Fans behaupteten, er sei nach einem Autounfall durch einen Doppelgänger ersetzt worden. Das Cover von „Abbey Road“ – auf dem Paul barfuß und aus dem Takt tanzt – wurde als Beweis für seinen Tod angesehen. McCartney wies die Gerüchte lachend zurück und sagte der BBC: „Wenn Sie zu dem Schluss kommen, dass ich tot bin, dann irren Sie sich, denn ich lebe und wohne in Schottland.“ Das Internet hat George Clooney öfter für tot erklärt als jede seiner Filmfiguren. Berichte behaupteten einst, er sei bei einem Flugzeugabsturz in Colorado ums Leben gekommen oder in Neuseeland von einer Klippe gestürzt. Clooney nahm es mit Humor und zitierte Mark Twains berühmten Ausspruch: Die Meldungen über seinen Tod seien stark übertrieben. 2010 verkündete ein New Yorker Radiosender, dass Gladiator-Star Russell Crowe von einem österreichischen Berg in den Tod gestürzt sei. Der Schauspieler twitterte prompt: „Kann nicht antworten. Bin in Österreich von einem Berg gefallen, wegen einer falschen Vermutung.“ Seine witzige Antwort machte aus einem makabren Scherz einen viralen Lacher. Kampfsportlegende Jackie Chan ist online schon so oft „gestorben“, dass es fast schon ein Running Gag ist. Allein 2013 kursierten Falschmeldungen, er habe einen Herzinfarkt erlitten und sei von einem Gebäude gestürzt. Chan nahm es gelassen und sagte: „Alle haben angerufen, um zu fragen, ob ich noch lebe.“ Man kann also mit Sicherheit sagen, dass Jackie noch immer quicklebendig ist – im wahrsten Sinne des Wortes.
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