Haarebürsten gilt oft als unverzichtbarer Bestandteil einer gesunden Haarpflegeroutine, doch die optimale Anzahl an Bürstenstrichen ist individuell verschieden. Viele glauben, häufiges Bürsten mache das Haar gesünder und glänzender, Experten betonen jedoch, dass die Häufigkeit vom Haartyp, der Haarstruktur und der Stylingmethode abhängt. Bei glattem Haar kann ein- bis zweimaliges Bürsten pro Tag helfen, die natürlichen Öle der Kopfhaut von den Wurzeln bis in die Spitzen zu verteilen, wodurch das Haar glänzender und geschmeidiger wirkt. Lockiges, krauses und stark strukturiertes Haar benötigt hingegen deutlich weniger Bürsten. Häufiges Bürsten kann die Lockenstruktur sogar zerstören, Frizz verursachen und zu Haarbruch führen. Generell sollten Menschen mit glattem oder welligem Haar das Bürsten im nassen Zustand vermeiden, da nasses Haar viel empfindlicher und bruchanfälliger ist. Für Menschen mit lockigem Haar gilt genau das Gegenteil: Sie sollten das Haar im trockenen Zustand nicht bürsten und es stattdessen beim Waschen entwirren. Experten betonen außerdem, wie wichtig die Wahl des richtigen Werkzeugs für den jeweiligen Haartyp ist. Kämme mit breiten Zinken eignen sich oft besser zum Entwirren von lockigem oder nassem Haar, während Bürsten besser für glattes Haar geeignet sind. Auch die richtige Bürstentechnik ist entscheidend. Beginnt man an den Spitzen und arbeitet sich nach oben vor, lassen sich Knoten sanft lösen, ohne dass die Haare ausgerissen oder abgebrochen werden.
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