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Glucosamin bei Arthrose

Glucosamin in der Kritik – gut für den Knorpel schlecht fürs Gehirn? Beschleunigt Nahrungsergänzung Demenz? Glucosamin soll Demenzverläufe beschleunigen – aktuelle Studien warnen vor dem schmerzlindernden Präparat, das in der Arthrose-Therapie eingesetzt wird. Als Nahrungsergänzungsmittel ist Glucosamin für jeden frei zugänglich in Apotheken, Online-Shops oder Drogeriemärkten erhältlich, oder per Rezept als verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Wie kann die Einnahme von Glucosamin den Verlauf einer Demenz beeinflussen? Der Wirkstoff des Gelenkpräparats basiert auf einem körpereigenen Aminozucker, der Forschern zufolge, jetzt ein Risiko darstellt. Glucosamin ist in der Lage, die Blut-/Hirn-Schranke zu überwinden, und löst damit einen Stoffwechselvorgang aus, der in normalen Mengen lebenswichtig ist. In einem bereits erkrankten Gehirn kann dieser Prozess jedoch aus dem Ruder laufen und eine so genannte „Hyperglycolisierung“ hervorrufen, so die Erkenntnisse der aktuellen Untersuchung der University of Florida. Millionen Menschen nehmen Glucosamin ein, entweder in Eigenmedikation oder als Medizin, die vom Arzt verordnet wurde. Die Sorge ist dementsprechend hoch. Doch was steckt dahinter? Wie entsteht eine Hyperglycolisierung? Wer ist von den negativen Auswirkungen betroffen? Kann Glucosamin dennoch weiterhin eingenommen werden oder sollte die Einnahme sofort gestoppt werden? Wie ist die Eigenmedikation über Nahrungsergänzung zu bewerten? Was sind jetzt die wichtigsten Handlungsempfehlungen? Diese und weitere Fragen beantwortet unser medizinischer Experte, Facharzt für Orthopädie und Sportmediziner, gerne in einem Interview oder O-Ton.

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