Die Met Gala ist der wichtigste Abend der Modewelt, doch nicht jeder Promi-Look kann mit den hohen Erwartungen mithalten. Hier sind einige der kontroversesten Looks, die jemals auf dem roten Teppich der Met Gala zu sehen waren. 2015 wurde Sarah Jessica Parker wegen ihres Met-Gala-Looks der kulturellen Aneignung beschuldigt. Das Motto der Gala lautete damals „China: Through the Looking Glass“ und markierte das 100-jährige Jubiläum der Abteilung für Asiatische Kunst des Metropolitan Museum of Art. Parker trug ein maßgeschneidertes Kleid von H&M und einen von Phillip Tracy entworfenen Kopfschmuck. Während einige Kritiker den Look als auffällig und innovativ empfanden, waren andere der Meinung, Parker habe das Thema verfehlt. Mashable-Autor David Yi kommentierte: „Ich sah unverhohlenen Rassismus: das Klischee der asiatischen Drachenlady wurde perfekt bedient.“ Bei der Met Gala 2021 trug die Politikerin Alexandria Ocasio-Cortez ein weißes Kleid von Brother Vellies mit dem Slogan „Tax the Rich“ (Besteuert die Reichen) in großen roten Buchstaben auf dem Rücken. Sie sah sich online heftiger Kritik aus dem gesamten politischen Spektrum ausgesetzt. Zu ihren Kritikern gehörte auch der Sohn des Präsidenten, Donald Trump Jr., der twitterte: „Das ‚Besteuert die Reichen‘-Kleid, während sie mit einer Gruppe wohlhabender linker Eliten abhängt.“ Ocasio-Cortez verteidigte die Aussage und erklärte Reportern auf dem Laufsteg, das Kleid stehe für „einen echten Dialog“. Rihanna sorgte 2015 für Schlagzeilen, als sie die Gala in einem leuchtend gelben, pelzgefütterten Kleid von Guo Pei besuchte. Das Kleid wog unglaubliche 25 Kilogramm und hatte eine extrem lange Schleppe. Sie erntete umgehend Kritik im Internet und sagte später 2020 gegenüber Access Hollywood, sie habe sich wie ein „Clown“ gefühlt. Die Sängerin wurde auch von Pelztierschützern kritisiert, da das Kleid mit echtem Fuchspelz gefüttert war. Im September 2015 protestierten Aktivisten bei der Markteinführung ihres Parfums RiRi. 2021 erschien Cara Delevingne auf der Met Gala in einer weißen Haute-Couture-Hose von Dior und einem passenden Brustpanzer mit der Aufschrift „Peg the patriarchy“. Allein dieser Satz löste im Internet einen Sturm der Entrüstung aus, da die meisten die Botschaft als geschmacklos empfanden. Daraufhin wurde Delevingne von der kanadischen Sexualpädagogin Luna Matatas des Plagiats beschuldigt, die den Satz 2018 markenrechtlich schützen ließ. Matatas erklärte 2021 gegenüber Refinery29: „Nicht namentlich genannt zu werden, ist sehr patriarchalisch.“ Weder Dior noch Delevingne äußerten sich jemals öffentlich zu den Vorwürfen.
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