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Was Verursacht Wochenbettdepressionen Und Psychosen?

Sowohl Wochenbettdepression als auch Wochenbettpsychose sind Erkrankungen, die nach der Geburt auftreten und schwerwiegende Folgen haben können. Die Wochenbettdepression (PPD) ist die bekanntere der beiden und äußert sich in intensiver Traurigkeit, Angst und Erschöpfung nach der Geburt. PPD betrifft bis zu jede siebte Mutter und kann innerhalb der ersten Wochen nach der Geburt auftreten oder sich allmählich entwickeln, in manchen Fällen bis zu einem Jahr nach der Entbindung. Nach der Geburt erleben Menschen hormonelle, körperliche, emotionale, finanzielle und soziale Veränderungen, die das Leben erschweren und bei Müttern Selbstzweifel hervorrufen können. Weniger bekannt ist die Wochenbettpsychose, eine seltenere und schwerwiegendere psychische Krise, die nach der Geburt zu einem plötzlichen Realitätsverlust führt. Die Wochenbettpsychose betrifft etwa ein bis zwei von 1.000 Müttern und kann in den Tagen oder Wochen nach der Geburt auftreten. Zu den Symptomen einer Wochenbettpsychose gehören rasche Stimmungsschwankungen, Depersonalisation, Schlaflosigkeit, Paranoia und Gedanken an Selbstverletzung oder Fremdgefährdung. Obwohl die genaue Ursache der Wochenbettpsychose unbekannt ist, spielen Faktoren wie hormonelle Veränderungen und die psychische Vorgeschichte vermutlich eine Rolle.

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