Rasuwa, Nepal – 07. September 2026: Im Wasserkrafttunnel Upper Trishuli-3A kämpfen sich Rettungsteams der nepalesischen Armee durch Dunkelheit, stehendes Wasser und Geröll, um nach den Überschwemmungen von Bhotekoshi und Trishuli vom 26. August 2026 Überlebende zu finden. Die Aufnahmen dokumentieren den mühsamen Vorstoß durch den überfluteten Stollen, in dem sich die Einsatzkräfte Schritt für Schritt vorarbeiten. Zu sehen ist ein Soldat, der mit einer Stirnlampe über einem Schutthaufen im schwarzen Wasser steht, während ein anderer ein blaues Schlauchboot mit einem gelben Paddel vorantreibt. An anderer Stelle klettert ein Soldat mit neon-grünem Helm an einer nassen Betonwand mit herausragender Bewehrung empor, während das Wasser in dem Tunnel die Bewegungen zusätzlich erschwert. Im hufeisenförmigen Tunnel waten Soldaten durch stehendes Wasser auf entfernte Lichtkegel von Stirnlampen zu. Eine orangefarbene Tasche und eine Tauchpumpe sind zu erkennen, während Einsatzkräfte mit weißen und grünen Helmen und einer roten Schwimmweste den überfluteten Gang passieren und versuchen, sich in der eingeschränkten Sicht zu orientieren. Rettung nach neun Tagen in einer Luftblase Am 4. September erreichten Soldaten nach neun Tagen den 30-jährigen mechanischen Vorarbeiter Sanjay Sah und den 45-jährigen mechanischen Supervisor Kabir Maharjan, die in einer Luftblase eingeschlossen gewesen waren. Das Team von Oberstleutnant Ganga Baral hörte zuvor schwache Antworten wie „Hallo… Hallo…“, bevor es beide Männer aus dem Tunnel zog und in Sicherheit brachte. Am selben Tag wurde zudem die Leiche eines dritten Arbeiters geborgen. Sah sagte, weiter im Inneren könnten weitere Menschen am Leben gewesen sein, während in den Tunneln von Rasuwa weiterhin Dutzende als vermisst galten. Die Suche nach weiteren Verschütteten in dem Tunnelkomplex dauerte an, während die Folgen der Fluten die Rettungsarbeiten weiterhin erschwerten.
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