Flugzeugtüren lassen sich nicht nach außen drücken, wie man vielleicht erwarten würde. Sie schwenken nach innen – eine Konstruktionsweise, die schon Tausende von Leben gerettet hat. Wenn in einer Flughöhe von rund 10.700 Metern der Kabinendruck aufgebaut wird, drückt die Innenluft mit einer Kraft von etwa 11 Tonnen pro Tür nach außen. Allein dieser Druck macht es physikalisch unmöglich, eine Tür während des Fluges zu öffnen – nicht etwa, weil sie verriegelt ist, sondern weil die physikalischen Gegebenheiten es schlicht nicht zulassen. Eine nach innen öffnende Tür nutzt diesen Druck, um sich selbst abzudichten: Je größer die Höhe, desto fester sitzt sie im Rahmen. Doch es gibt noch einen zweiten, genialen Grund: Sollte eine Tür jemals katastrophal versagen, sorgt die Konstruktion mit nach innen öffnenden Türen dafür, dass der Rahmen intakt bleibt. Der Rumpf reißt nicht auf. Es ist der entscheidende Unterschied zwischen einem beherrschbaren Notfall und einem Riss in der Flugzeugstruktur. Bei frühen Flugzeugmodellen war dieses Prinzip noch nicht ausgereift; es kam zu Abstürzen. Die Ingenieure lernten daraus, und ab den 1950er-Jahren wurden nach innen öffnende Türen zum Standard. Es ist ein kleines Detail, aber genau diesem Umstand ist es zu verdanken, dass man in einer Metallröhre hoch über der Erde sitzen kann, ohne Gefahr zu laufen, dass es zu einem solchen Notfall kommt. Hier leistet die Ingenieurskunst unsichtbare Arbeit. Die besten Sicherheitssysteme sind schließlich jene, an die man im Alltag keinen Gedanken verschwendet.
Johannesburg: Neun tote Frauen in zwei Monaten
Eine Mordserie an Frauen erschüttert derzeit Südafrika: In Boksburg, in der Nähe von Johannesburg, wurde am Donnerstag eine weitere Tote entdeckt. Damit wurden in der Region um die größte Stadt des Landes innerhalb von nur zwei Monaten neun Frauenleichen gefunden.
Kino-Flops Der 1980er Jahre, Die Zu Beliebten Klassikern Wurden – Teil 2
Die 1980er Jahre brachten zahlreiche unvergessliche Filme hervor, doch nicht alle davon waren sofortige Erfolge. Während viele Filme Schwierigkeiten hatten, ihr Publikum während der ursprünglichen Kinolaufzeit zu finden, erlebten einige später durch Heimkino und Fernsehen eine Wiedergeburt und bauten sich dabei eine treue Fangemeinde auf. Hier sind weitere Filme der 80er, die an den Kinokassen floppten, sich aber später zu Kultklassikern entwickelten … John Carpenters „Big Trouble in Little China“ hatte eigentlich das Zeug zum Blockbuster. Mit Kurt Russell als charmant-ahnungslosem Jack Burton, übernatürlicher Martial-Arts-Action und unzähligen zitierwürdigen Dialogen war der Film seiner Zeit weit voraus. Stattdessen spielte er kaum die Hälfte seines Budgets von 25 Millionen Dollar wieder ein. Das Publikum wusste mit der wilden Genre-Mischung zunächst nichts anzufangen, doch Kabelfernsehen und Heimkino verhalfen dem Streifen schließlich zu seinem Status als einer von Carpenters beliebtesten Filmen. „Possession“ war ein weiterer Film, der das Publikum ratlos zurückließ. Der von Andrzej Żuławski inszenierte Psychohorror mit Isabelle Adjani in der Hauptrolle verband verstörende Bilder mit intensivem emotionalen Drama – eine Mischung, die für das Mainstream-Publikum zu ungewöhnlich war. An den Kinokassen blieb der Erfolg aus, doch Horrorfans schätzten später Adjanis legendäre Darstellung und machten den Film zum Kultklassiker. „Clue“ schien für den Erfolg prädestiniert zu sein. Mit einer erstklassigen Besetzung und einem messerscharfen Drehbuch bot die Krimikomödie beste Voraussetzungen. Doch die Entscheidung, in verschiedenen Kinos unterschiedliche Enden zu zeigen, verwirrte das Publikum, und der Film spielte seine Kosten nicht wieder ein. Erst durch die Veröffentlichung für das Heimkino konnten die Zuschauer das volle Erlebnis genießen, während die unzähligen zitierwürdigen Dialoge halfen, den Film als Kultklassiker zu etablieren. „Heathers“ verpasste dem klassischen Highschool-Film einen düsteren, satirischen Anstrich. Mit Winona Ryder und Christian Slater in den Hauptrollen erwiesen sich der rabenschwarze Humor und der zynische Blick auf das Teenagerleben für viele Zuschauer der späten 80er Jahre als zu rebellisch. Obwohl der Film an den Kinokassen kaum Spuren hinterließ, machten ihn seine scharfen Dialoge und kompromisslos düsteren Themen schließlich zu einem der beliebtesten Filme des Jahrzehnts.
Schröders Appell an die Gladbacher: "Müssen den Arsch hochkriegen"
Während viele interessiert auf die vakante Trainerposition bei Borussia Mönchengladbach schauen, blickt der verantwortliche Sportchef Rouven Schröder zunächst lieber auf das Heimspiel gegen Mainz am Samstag. Er appelliert an das Team - und an die Fans, im Borussiapark "95 Minuten Support" zu geben.
Menowin Fröhlich hinterfragt Erfolglosigkeit nach DSDS-Sieg
Trotz seines Siegs bei der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ steht Menowin Fröhlich musikalisch vor dem Nichts. Nun zieht der Sänger Konsequenzen.
Hütter stolz auf DFB-Trio: "Da leuchten die Augen"
Bundestrainer Jürgen Klopp beruft mit Younes Ebnoutalib, Jonathan Burkardt und Noah Atubolu gleich drei Frankfurter in den 44er-Kader. SGE-Trainer Adi Hütter freut sich für das Trio.
Video: Carney wirbt im Europaparlament für engere EU-Beziehungen und erhält Beifall
Kanadas Premierminister Mark Carney fordert eine historische Vertiefung der Beziehungen zur EU und sieht die neue Weltlage als Motor einer engeren strategischen Allianz.
Kanaldeckel gegen Auto: „Hat einen Tuscher gemacht, dann kam Druckwelle“
„Es hat einen Tuscher gemacht. Es war wie eine Bombe. Dann hat es eine richtige Druckwelle gegeben.“ Patrick Hinterkörner (27) aus Mitterkirchen (OÖ) hatte am Mittwochabend ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Ein Blitz schlug unmittelbar vor ihm in einen Kanaldeckel ein. Dieser wurde hochgeschleudert, traf seinen Lieferwagen, der dann umkippte.