Was heute ein weltweit bekanntes Süßwarenunternehmen ist, begann 1920 in Bonn-Kessenich ganz klein. Der Bonbonkocher Hans Riegel machte sich selbstständig und gab seiner Firma seinen Namen, den bis heute fast jeder kennt: HARIBO – HAns RIegel BOnn. Seine erste Mitarbeiterin war seine Frau Gertrud. Anfangs lieferte Gertrud Riegel die Süßigkeiten mit dem Fahrrad aus, bis die Familie 1923 ihr erstes Auto kaufte. Das Unternehmen wuchs schnell. Aus den ersten „Tanzbären“ die größer und weicher als die heutigen Goldbären waren, entwickelte sich eines der bekanntesten Produkte der Firma. Die Goldbären bestehen hauptsächlich aus Glukosesirup, Zucker, Gelatine, Fruchtsäften und verschiedenen Frucht- und Pflanzenkonzentraten. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs beschäftigte das Unternehmen bereits rund 400 Mitarbeitende. Zur Geschichte des Unternehmens gehört auch, dass der Gründer während der NS-Zeit Mitglied der NSDAP wurde. Hans Riegel starb bei Kriegsende. Seine Frau Gertrud führte das Unternehmen zunächst alleine weiter, bis ihre Söhne Hans und Paul aus der Kriegsgefangenschaft zurückkehrten und die Geschäfte übernahmen. Unter ihnen setzte Haribo seinen Wachstumskurs fort. Auch der berühmte Werbespruch entwickelte sich weiter: Aus „Haribo macht Kinder froh“ wurde 1960 „Haribo macht Kinder froh – und Erwachsene ebenso“. Aus dem kleinen Bonner Betrieb wurde mit den Jahrzehnten ein internationales Unternehmen. 1994 kam beispielsweise die englische Firma Dunhills vollständig zu Haribo. Nach eigenen Angaben produziert Haribo heute an 15 Standorten in zehn Ländern, beschäftigt rund 8.500 Menschen und verkauft seine Produkte in fast 200 Ländern. Jedes Jahr kommen etwa 15 neue Produkte hinzu. 2018 verließ die Unternehmensverwaltung schließlich Bonn und zog nach Grafschaft. Zwei Jahre später feierte Haribo sein 100-jähriges Bestehen, und 2023 eröffnete das Unternehmen sein erstes Werk in den USA. Aus einem kleinen Bonbonbetrieb und einem Fahrrad ist damit innerhalb eines Jahrhunderts ein internationaler Süßwarenhersteller geworden.
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Der Regen kommt, bleibt aber nur kurz: Die Kaltfront bringt am Donnerstag vor allem im Westen und in der Landesmitte nennenswerte Niederschläge, während Osten und Süden weitgehend trocken bleiben. Danach wird es wieder ruhiger, mit 20 bis 25 Grad und einzelnen Schauern am Wochenende, wie unser Meteorologe Martin Puchegger in der 7-Tage-Wetterprognose "Deutschland TREND" erklärt.
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