Gebühren für Bargeldabhebungen am Geldautomaten fallen an, weil der Unterhalt einer umfangreichen physischen Infrastruktur von Geldautomaten einen kostspieligen logistischen Aufwand darstellt. Nutzt ein Kunde einen Geldautomaten, der nicht zum eigenen Netzwerk gehört, setzt sich die anfallende Gesamtgebühr meist aus zwei separaten Posten zusammen. Den größten Anteil macht der Betreiberzuschlag aus; dieser fließt direkt an den unabhängigen Eigentümer oder die Bank, die den Automaten physisch betreibt. Mit diesen Einnahmen finanziert der Betreiber unter anderem die Mietkosten für den Standort, die Wartung des Geräts, die regelmäßige Bargeldbelieferung sowie die Einhaltung von Software- und Sicherheitsstandards. Gleichzeitig streicht das eigene Finanzinstitut des Kunden stillschweigend eine separate Transaktionsgebühr ein. Die Bank erhebt diese Gebühr, um die Kosten für die im Hintergrund ablaufende Überprüfung der Kontodaten über eine externe Datenbank zu decken. Ein dritter, versteckter Teil des Geldes geht an Anbieter von Interbanken-Netzwerken wie Star oder Plus. Diese digitalen Netzwerke berechnen geringe Routing-Gebühren für die sichere und sofortige Übermittlung von Daten zwischen dem Geldautomaten und der Bank. Letztlich ist eine Bargeldabhebung am Automaten ein hochgradig koordinierter Geschäftsvorgang, an dem verschiedene Finanzakteure mitverdienen.
Zirkus Waterland in Hagen: Unser Reporter hebt ab
Ballettfiguren im Wasser, Hebefiguren und meterhohe Akrobatik: Beim Zirkus Waterland in Hagen wagt sich unser Reporter Julius selbst in die Manege. Unter den Augen von Vollprofi Kate geht es für ihn erst ins Wasser und anschließend hoch hinaus. Sein Fazit nach dem Selbstversuch: Was die Artisten hier leisten, ist unfassbar.
Kulinarisch durch Medellín: Die 10-Euro-Challenge
Für gerade einmal zehn Euro geht es auf kulinarische Entdeckungstour durch Medellín. Zwischen süßem Raspao, Arepas und weiteren Streetfood-Klassikern wird probiert, was die Straßenküche hergibt. Wie viel Genuss bleibt am Ende für das kleine Budget?
Staub und Lärm: Anwohner leiden unter Bauarbeiten an Bonner Nordbrücke
Die Abrissarbeiten an der Bonner Nordbrücke sorgen bei Anwohnern für Ärger. Sie klagen über Lärm und eine starke Staubbelastung. Anwohnerin Birgit Grahn geht inzwischen nur noch mit Atemmaske und Brille vor die Tür. Die Autobahn GmbH teilt mit, bei den Schutzmaßnahmen nachgebessert zu haben. Birgit reicht das nicht: Sie fordert unabhängige Messungen der Belastung.
Solingen-Ausschuss: Justizminister Limbach sagt als Zeuge aus
NRW-Justizminister Benjamin Limbach hat heute als Zeuge im Untersuchungsausschuss zum Terroranschlag von Solingen ausgesagt. Dabei geht es unter anderem um die Rolle der Justiz bei der Aufarbeitung des Anschlags. Limbach erklärte, dass nach dem Anschlagswochenende die Möglichkeiten verbessert worden seien, die Opferbeauftragte frühzeitig einzubinden. Ein Informationsdefizit bei ihm selbst sieht der Minister nicht.
Maguire: City-Berufung "wie 0:3 in der 92. Minute"
Nach dem Premier-League-Schuldspruch wegen über 100 Finanzverstößen geht Manchester City in Berufung. Finanzexperte Kieran Maguire schätzt die Erfolgschancen des Klubs jedoch als minimal ein.
Brand in Gelsenkirchen: Familie verliert ihr Zuhause
Flammen, Rauch und Ruß: In Gelsenkirchen hat ein Brand das Zuhause einer vierköpfigen Familie schwer getroffen. Alle vier wurden zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht, verletzt wurde nach dem vorliegenden Stand niemand. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen auf das Nachbarhaus übergreifen. Was den Brand ausgelöst hat, ist noch unklar. Alle vier Familienmitglieder kommen zur Sicherheit ins Krankenhaus. Die Brandursache bleibt unklar, die Familie verliert ihr Zuhause.
Reformzoff zwischen Union und SPD
Nach der Sommerpause klang es noch nach gemeinsamem Aufbruch. Inzwischen streiten Union und SPD über ihre Reformvorhaben. Die SPD will ihre Einkommensteuerreform mit Entlastungen für kleine und mittlere Einkommen. Die Union pocht auf Änderungen am Arbeitsmarkt und macht Druck auf Arbeitsministerin Bärbel Bas. Aus dem gemeinsamen Reformpaket ist damit innerhalb weniger Wochen ein politisches Druckmittel geworden. Das geplante Reformpaket wird zum politischen Druckmittel. Der Streit führt zu Verzögerungen in der Regierungsarbeit und verschärft den Konflikt zwischen CDU und SPD.