Sonntagvormittag am Sparta-Fußballplatz in Deutsch-Wagram. Rund 170 Menschen sind gekommen – nicht um Bestzeiten zu jagen, sondern um ein Zeichen zu setzen: gegen Gewalt an Frauen. Den Anfang machen die Kleinsten. 300 Meter beim Zwergerllauf – mit vollem Einsatz und viel Applaus vom Rand. Danach sind die Kinder und Jugendlichen dran. Für die Erwachsenen geht es über vier oder acht Kilometer – laufend oder mit den Nordic-Walking-Stöcken. Jeder Schritt zählt, denn jeder Euro Startgeld kommt einem guten Zweck zugute. Organisiert haben den Lauf die SPÖ-Bezirksfrauen Gänserndorf mit Sabine Hofireck und die Stadtfrauen Deutsch-Wagram mit Sabine Erber – als Teil der Marchfelder Bank Laufserie. Gewalt an Frauen ist kein Randthema. Sie passiert mitten unter uns – oft im Verborgenen. Umso wichtiger ist es, darüber zu reden und sichtbar zu machen, dass Betroffene nicht allein sind. Bei der Siegerehrung gibt es Medaillen und Applaus – und einen Dank an die Sponsoren, die diesen Tag möglich gemacht haben. Der gesamte Reinerlös geht an ein Frauenhaus in Niederösterreich. Ein Lauf, der weiterwirkt – lange nachdem die letzte Läuferin im Ziel ist.
Finanzielle Engpässe: Das Tierheim Erlangen sorgt sich um die Zukunft
Vögel, Katzen, Kaninchen, Hunde und sogar Wildtiere – das Tierheim Erlangen hat zahlreiche Bewohner. Manche werden vermittelt, andere bleiben über Jahre. Dass das alles Geld kostet, ist klar. Doch jetzt steigen auch noch die Preise. Und Sanierungsbedarf besteht auch.
Kölner Drogenraub: Gewalt und Zwangsaussagen im Drogenprozess?
Sieben Männer müssen sich vor dem Kölner Landgericht verantworten. Sie sollen in Hürth 350 Kilo Marihuana gestohlen und die Bewacher mit Maschinenpistolen brutal angegriffen haben. Nach dem Raub entwickelte sich offenbar ein Drogenkrieg, mit Entführungen, Folter und Sprengstoffanschlägen. Der Prozess läuft voraussichtlich bis Januar.
Giftnotruf Nord verzeichnet deutlich mehr Beratungen
Der Giftnotruf Nord hat im vergangenen Jahr mehr als 52.500 Beratungen zu Vergiftungs- und Verdachtsfällen durchgeführt. Nach Angaben der Universität Göttingen entspricht das einem Anstieg von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders häufig ging es um Medikamente, chemische Produkte und Pflanzen. Die Zahl der Beratungen zu Cannabis nahm um 17 Prozent zu. Der Giftnotruf Nord ist für Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein zuständig und berät sowohl Privatpersonen als auch medizinisches Personal.
ver.di fordert Perspektive für Galeria-Beschäftigte
Die Gewerkschaft ver.di fordert Klarheit für rund 670 Beschäftigte der insolventen Warenhauskette Galeria Kaufhof. Betroffen sind sieben Filialen in Bremen, Hannover, Lüneburg, Braunschweig, Goslar, Göttingen und Oldenburg. Wie es mit den einzelnen Standorten weitergeht, ist nach Angaben von ver.di derzeit noch offen. Nach Abschluss der Prüfung durch den Insolvenzverwalter soll ein geeigneter Käufer gefunden werden.
Medvedev nach Ballwurf disqualifiziert
Daniil Medvedev wird im Halbfinale der China Open gegen Novak Djokovic disqualifiziert, nachdem er einen Ball in Richtung eines Zuschauers geschlagen hat.
Wasserrohrbruch im Bereich Amsinckstraße sorgt weiter für Verkehrschaos
Eine geplatzte Hauptwasserleitung sorgt seit vergangener Woche für Ärger bei Hamburger Pendler:innen. Das Wasser hat Bereiche der Amsinckstraße unterspült, die Straße ist deshalb voll gesperrt. Die Reparatur dauert länger als erhofft.
„Habe für Kinderlosen-Zuschlag überhaupt kein Verständnis“
Dass Kinderlose mehr in die Pflegekasse einzahlen sollen, empört den Intensivpfleger Ricardo Lange. Zudem meint er: Die Kinderlosen werden die Pflegekassen nicht retten.