Sam Neill hinterließ eine der gefeiertsten Karrieren in Film und Fernsehen. Nach seinem Tod im Juli 2026 im Alter von 78 Jahren gedenken Fans des neuseeländischen Schauspielers, dessen unvergessliche Darbietungen sich über mehr als fünf Jahrzehnte erstreckten. Für Projekte wie „Merlin“ und „Einer gegen den Wind“ wurde Neill für Emmy- und Golden-Globe-Awards nominiert und erntete im Laufe seiner Karriere breite Anerkennung. Er beeindruckte das Publikum in dem Kult-Horrorklassiker „Possession“ von 1981 und lieferte an der Seite von Isabelle Adjani eine der intensivsten Leistungen seiner Karriere ab. Horrorfans erinnern sich auch an ihn für „Event Horizon“, wo er in dem Science-Fiction-Thriller von 1997 den gequälten Dr. William Weir verkörperte – ein Film, der sich seither zu einem Kultfilm entwickelt hat. Später brachte er dieselbe beeindruckende Präsenz ins Fernsehen als skrupelloser Major Campbell in „Peaky Blinders“ und wurde zu einem der einprägsamsten frühen Bösewichte der Serie. Sein dramatisches Talent stellte er auch in Jane Campions oscargekröntem Film „Das Piano“ unter Beweis, wo er Adas zunehmend kontrollsüchtigen Ehemann verkörperte – eine Leistung, die bis heute zu den emotionalen Höhepunkten des Films zählt. Eine seiner beliebtesten späteren Rollen spielte er in Taika Waititis „Hunt for the Wilderpeople“, wo er den mürrischen, aber liebenswerten Hector spielte. Sein trockener Humor und die ungewöhnliche Freundschaft mit Julian Dennisons Figur Ricky Baker machten den Film von 2016 im Nu zum Publikumsliebling. Doch Millionen von Kinobesuchern werden Neill immer als Dr. Alan Grant in „Jurassic Park“ in Erinnerung bleiben. Seine Darstellung des widerwilligen Paläontologen fesselte das Publikum in Steven Spielbergs Dinosaurier-Abenteuerklassiker und trug dazu bei, dass der Blockbuster von 1993 zu einem der kultigsten Filme aller Zeiten wurde.
Yoga-Festival in Mittelsachsen
Video: Heike Hubricht
Breit gemacht: Riesiger Seelöwe beansprucht Yacht für sich
In San Francisco hatte ein Bootsverleiher am 22. Juni ein dickes Problem: Ein Seelöwe hatte es sich auf einer Yacht breit gemacht. Der Meeresbewohner machte keinerlei Anstalten, seinen Platz zu räumen.
Beherzter Griff: Spanierin rettet Vogel aus ihrem Pool
In Hondón de las Nieves in Spanien bewies eine Frau Herz für Tiere: Anfang Juli entdeckte die 43-jährige Lorena Pastor Zaplana einen Vogel in ihrem Swimmingpool. Ein beherzter Griff – und das Tier war gerettet.
Gespenstisches Morgenrot: Himmel über China kündigt Supertaifun an
Ein schauriges Leuchten erfüllte am Dienstag den Morgenhimmel über der Stadt Hangzhou an Chinas Ostküste. Ein kräftiges Morgenrot tauchte die Umgebung in blutrote Farbe. Laut Meteorologen können die Erscheinungen auf aufziehende Stürme hindeuten. Supertaifun Bavi soll am Wochenende in China auf Land treffen.
Männer nutzen Klimaanlage ihres Autos, um beim Camping der Hitze zu entkommen
Zwei Freunde verwandelten ihr Auto während einer Hitzewelle in Shanghai, China, in eine provisorische klimatisierte Küche. Das Duo nutzte die Klimaanlage des Autos und eine am geöffneten Kofferraum befestigte Plastikfolie, um einen kühlen Bereich zum Kochen und Essen zu schaffen. Das clevere Camping-Setup sorgte online für Aufmerksamkeit, weil es auf kreative Weise eine Abkühlung in der Sommerhitze ermöglichte.
Rosa Leuchten im All: Astronautin zeigt Gemüsegarten auf der ISS
Die französische ESA-Astronautin Sophie Adenot präsentierte am 7. Juli ihren Weltraumgarten auf der Internationalen Raumstation. In der pink leuchtenden Kammer namens Veggie wird unter anderem untersucht, wie Alfalfa Stickstoff aus der Luft bindet. Die geernteten Pflanzen werden eingefroren und zur weiteren Analyse zur Erde zurückgeschickt.
Kolossale Aschewolke: Vulkan Kanlaon auf den Philippinen ausgebrochen
Auf der philippinischen Insel Negros ist es am Donnerstag zu einer heftigen Eruption gekommen. Der Vulkan Kanlaon schleuderte eine fast 3.000 Meter hohe Aschewolke in die Luft. Auswurf ging auf Siedlungen nieder. Das Gebiet um den Krater wurde abgeriegelt.
Neues Zuhause im Safaripark: Seltene Amurtigerin in England zieht um
Der Woburn Safari Park in England hat eine neue Bewohnerin: Die zwei Jahre alte Amurtigerin „Ginger Biscuit“ zieht als Teil eines europäischen Zuchtprogramms vom Longleat Safari Park nach Woburn um. Nur 500 bis 750 Amurtiger leben weltweit nochin freier Wildbahn.
Urkomischer Moment: Dieb versteckt sich unter einer Einkaufstüte, um der Polizei zu entkommen
Ein gesuchter Mann wurde unter einer Bettdecke versteckt und mit einer Einkaufstüte über dem Kopf aufgefunden – ein vergeblicher Versuch, sich der Polizei zu entziehen. Der Verdächtige, der wegen Diebstahls und Verstoßes gegen die Auflagen seiner Kaution gesucht wurde, wurde festgenommen und nach seiner Vorführung vor Gericht zu einer Geldstrafe verurteilt.