Einen speziellen Einsatz hatte die Freiwillige Feuerwehr im unterfränkischen Zellingen: Eine Gänse-Großfamilie hatte sich verirrt.
Weltrekordversuch: Niedersachse plant 100-Kilometer-Lauf mit der Schubkarre
Tilo Koch aus Stuhr (Niedersachsen) will einen ungewöhnlichen Weltrekord aufstellen: Der 47-Jährige möchte mit einer 22 Kilogramm schweren Schubkarre innerhalb von 24 Stunden mehr als 100 Kilometer entlang des Nord-Ostsee-Kanals laufen – von Brunsbüttel bis Kiel. Der Polizist hatte bereits vergangenes Jahr das legendäre 24-Stunden-Inliner-Rennen von Le Mans absolviert. Die Idee für die verrückte Schubkarren-Aktion kam ihm beim Aufräumen seines Fahrradschuppens.
Studie zeigt: Vulkanausbruch löst unerwartete Reaktion in der Atmosphäre aus
Der Ausbruch des Vulkans Hunga Tonga-Hunga Ha’apai im Jahr 2022 könnte überraschende Auswirkungen auf die Atmosphäre gehabt haben. Satelliten registrierten ungewöhnliche chemische Prozesse, die zu einem verstärkten Abbau von Methan führten.
Urteil im Fall Luise: Familie bekommt Schmerzensgeld
Rund drei Jahre nach dem gewaltsamen Tod der 12-jährigen Luise aus Freudenberg hat das Landgericht Koblenz ein Urteil gefällt. Die beiden Mädchen, die die Tat gestanden hatten, müssen der Familie insgesamt 125.000 Euro Schmerzensgeld zahlen.
Großrazzia gegen Rocker: SEK stürmt Wohnung in Gelsenkirchen
Polizisten durchsuchen wieder Wohnungen von Verdächtigen, die Waffen an die Hells Angels geliefert haben sollen – diesmal in Gelsenkirchen und mehreren anderen Städten in NRW und Niedersachsen. In Gelsenkirchen stürmen Spezialeinheiten ein Mehrfamilienhaus, um Beweise zu finden. Die Ermittler nehmen gezielt Leute ins Visier, die angeblich Waffen für die Rocker besorgt haben. Die Polizei durchsucht insgesamt neun Gebäude und findet dabei eine Schreckschusswaffe und zwei Langwaffen. Acht Männer zwischen 28 und 50 Jahren stehen im Verdacht, mit den Waffen zu tun zu haben. Festgenommen wird aber niemand. Die Polizei erklärt, dass sie wegen der möglichen Gefahr durch die Verdächtigen auch Spezialeinheiten und Kollegen aus Niedersachsen dazugeholt hat. Nachbarn sind schockiert: Sie berichten von lauten Knallen und erzählen, wie unsicher sie sich während der Durchsuchung gefühlt haben. Mit den beschlagnahmten Waffen wollen die Ermittler die Gewalt durch Rocker wie die Hells Angels eindämmen. Die Polizei ermittelt weiter gegen die mutmaßlichen Waffenlieferanten, um noch mehr kriminelle Strukturen aufzudecken und die Region sicherer zu machen.
Kinoflops Der 1970er Jahre, Die Zu Beliebten Klassikern Wurden
Die 1970er Jahre brachten einige der größten Hollywood-Hits hervor, doch es war auch ein Jahrzehnt voller ambitionierter Filme, die vom Publikum damals nicht vollends gewürdigt wurden. Viele floppten an den Kinokassen, einige entwickelten sich jedoch zu beliebten Klassikern. Ein bemerkenswertes Beispiel ist Steven Spielbergs „1941“, eine chaotische Kriegskomödie, die nach Kassenschlagern wie „Der weiße Hai“ und „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ erschien. Mit Stars wie John Belushi, Dan Aykroyd und John Candy war der Film Spielbergs Versuch, Slapstick-Komödie im großen Stil zu inszenieren. Obwohl er die Erwartungen an den Kinokassen nicht erfüllte, haben viele Fans „1941“ seither als unterschätzten Film in der Filmografie des legendären Regisseurs wiederentdeckt. Eine weitere überraschende Enttäuschung an den Kinokassen war „Charlie und die Schokoladenfabrik“ aus dem Jahr 1971. Gene Wilders Darstellung des Willy Wonka gilt heute als ikonisch, doch der Film hatte bei seinem Kinostart zu kämpfen und spielte nur mäßige Summen ein. Sein Ruf wuchs Jahre später dank wiederholter Fernsehausstrahlungen in den 1980er-Jahren und machte ihn schließlich zu einem Familienklassiker. Brian De Palmas „Phantom of the Paradise“ erlitt ein ähnliches Schicksal. Die Rockoper vermischte Elemente des „Phantom der Oper“ mit Glam Rock und schwarzem Humor und schuf so etwas weitaus Ungewöhnlicheres, als dem Mainstream-Publikum damals vertraut war. Obwohl der Film kommerziell floppte, entwickelte er sich nach und nach zu einem treuen Kultfilm, der seinen skurrilen Stil bis heute feiert. John Hustons „Der Mann, der König sein wollte“ erhielt 1975 zwar gute Kritiken, wurde aber nicht der große Erfolg, den viele erwartet hatten. Mit Sean Connery und Michael Caine in den Hauptrollen als ehemalige Soldaten auf einem gefährlichen Abenteuer gilt der Film heute weithin als eines der großen Epen der alten Schule.
Über 1000 Camper: Klimacamp übt Protest in Hamm
Mehr als tausend Menschen schlagen aktuell ihre Zelte im Klimacamp in Hamm auf. Mit Sitzblockaden und anderen Aktionen des zivilen Ungehorsams protestieren sie gegen neue Gaskraftwerke in Nordrhein-Westfalen. Die Polizei stellt sich auf viele Teilnehmer ein. Das Bündnis „Ende Gelände“ ist mittendrin. Die neuen Gaskraftwerke sollen nach dem Kohleausstieg bis 2030 die alten Kraftwerke ersetzen. Während in ganz Deutschland immer weniger Menschen zu Klimaprotesten kommen, bleibt der Widerstand in Hamm stark – hier gehen weiterhin viele Aktivisten auf die Straße. Sina Reisch, früher Pressesprecherin von Ende Gelände, sagt: Die Klimabewegung bleibt aktiv. Sie sieht die Proteste als Zeichen dafür, dass viele Menschen sich Sorgen um die Klimakrise machen und fordert mehr Klimagerechtigkeit. Die Aktivisten werfen der Politik vor, mit den neuen Gaskraftwerken auf die falsche Technik zu setzen und sprechen von einer "Lobby-Lüge". Bernhard Hoppe-Biermeyer von der CDU und Holger Gassner aus der Energiebranche halten dagegen: Sie meinen, Gaskraftwerke sind nötig, damit die Industrie sicher planen kann und der Strom nicht ausgeht. Für sie ist der Ausbau ein wichtiger Schritt für Nordrhein-Westfalen. Trotz sinkender Teilnehmerzahlen bei Klimaprotesten im ganzen Land bleibt die Bewegung in Hamm sichtbar. Am Samstag wollen die Aktivisten vor dem Gersteinwerk wieder bundesweit Aufmerksamkeit schaffen und zeigen: Wir sind noch da.
Hundertjähriger Kalender im Juni 2026: Regen, Gewitter, Sommerhitze? Das sagt der 100-jährige Kalender voraus
Hundertjähriger Kalender im Juni 2026: Regen, Gewitter, Sommerhitze? Das sagt der 100-jährige Kalender voraus
7 Badetote in NRW: Trotzdem springen viele weiter rein
Viele Düsseldorfer springen bei Hitze einfach in den Rhein, obwohl das Baden dort verboten ist. Am Paradiesstrand sieht man sogar Familien mit Kindern im Wasser – dabei kann die Strömung durch vorbeifahrende Schiffe richtig gefährlich werden. Die Gefahr ist echt: Dieses Jahr sind schon sieben Menschen beim Baden in NRW gestorben. Zuletzt kam ein 20-jähriger Jogger im Rhein-Herne-Kanal ums Leben, als er sich nach dem Sport abkühlen wollte. Auch ein 27-Jähriger in Sassenberg und ein 26-Jähriger in Paderborn haben es nicht geschafft. Dennis geht regelmäßig im Rhein baden und glaubt, die Gefahr im Griff zu haben. Er sagt, er gehe nur bis zu den Knien ins Wasser, um sich abzukühlen, und fühlt sich sicher, solange er seine eigenen Grenzen kennt. Die tödlichen Unfälle in der Region halten ihn nicht davon ab. Behörden warnen immer wieder, und in Städten wie Wesel gibt es inzwischen noch mehr Badeverbote. Trotzdem unterschätzen viele das Risiko. Die Zahl der Badetoten ist schon jetzt höher als im letzten Jahr – aber für viele ist die Abkühlung wichtiger als die eigene Sicherheit.
„The Ring“ in Rom: Ändert Italien Kurs gegenüber USA und Israel?
Die Beziehungen der italienischen Regierung zu den USA und zu Israel wirken deutlich angespannter, seit Rom EU-Sanktionen gegen Israels Minister für Nationale Sicherheit Itamar Ben-Gvir verlangt. Ist das bloß Symbolik oder ein Kurswechsel in der Außenpolitik?
Großbrand am Dortmunder Hafen: 80 Retter stoppen Flammen
Ein Großbrand bricht auf einem Recyclinghof nahe dem Dortmunder Hafen aus. Meterhohe Flammen schlagen in den Himmel, immer wieder gibt es Explosionen. Feuerwehrleute und Rettungskräfte rücken an und versuchen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Rund 80 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen, nachdem gegen 18 Uhr große Mengen Hausmüll Feuer fangen. Das Feuer greift schnell auf gelagerte Altreifen über. Warum es brennt, ist noch unklar – die Polizei sucht nach Hinweisen. Augenzeuge Daniel Yanku erzählt, wie er die Explosionen erlebt hat. Er beschreibt, wie die Flammen das Gelände in ein Flammenmeer verwandeln und wie bedrohlich die Situation wirkt. Die Feuerwehr kann verhindern, dass das Feuer auf weitere Teile des Recyclinghofs überspringt. Kurz vor Mitternacht haben die Einsatzkräfte den Brand weitgehend im Griff. Die Suche nach der Ursache läuft weiter.
Ebola-Ausbruch im Kongo: Tönisvorst packt tonnenweise Schutz
Im Kongo breitet sich Ebola immer weiter aus. Über 1.000 Menschen gelten als Verdachtsfälle, mehr als 230 sind schon gestorben. Die Welt schaut besorgt auf die Entwicklung – und es wird immer dringender, den Ausbruch zu stoppen. Mit jedem neuen Fall steigt der Druck: Im Kongo fehlt es an Schutzkleidung und medizinischer Hilfe. Ohne Unterstützung aus dem Ausland könnten noch mehr Menschen erkranken, weil Helfer und Patienten oft nicht ausreichend geschützt sind. Das Medikamentenhilfswerk action medeor aus Tönisvorst packt jetzt rund 25 Paletten voll mit Schutzanzügen, Handschuhen, Masken, Desinfektionsmitteln und Medikamenten. Insgesamt schicken sie etwa sechseinhalb Tonnen Hilfsgüter im Wert von rund 40.000 Euro per Flugzeug direkt in die Ebola-Gebiete. action medeor erklärt, wie wichtig es ist, die Hilfsgüter schnell zu verschicken: Nur so können Ärzte und Pfleger vor Ort geschützt werden und das Virus lässt sich besser eindämmen. Die größte Herausforderung bleibt, dass die Lieferung sicher und möglichst schnell ankommt. Die Hilfe aus Tönisvorst macht im Kampf gegen Ebola einen echten Unterschied. Schutzmaterial kann die Lage im Kongo stabilisieren und neue Infektionen verhindern. Trotzdem bleibt klar: Ohne weitere internationale Unterstützung lässt sich die Epidemie nicht stoppen.
Zahl der Hautkrebs-Fälle fast verdoppelt
Das Statistische Bundesamt meldet: In Deutschland werden deutlich mehr Menschen wegen Hautkrebs im Krankenhaus behandelt als noch vor 20 Jahren.
Kanzler-Gerüchte klar dementiert: Trotzdem reden alle drüber
Die CDU steckt seit Wochen in einer Krise: Immer mehr Parteimitglieder fragen sich, wie lange Friedrich Merz noch an der Spitze bleibt. Viele diskutieren offen, ob es nicht Zeit für einen Wechsel wäre. In dieser aufgeheizten Stimmung taucht plötzlich der Name Hendrik Wüst auf. Einige CDU-Leute spekulieren, ob der nordrhein-westfälische Ministerpräsident im Notfall für Merz einspringen könnte. Das Team von Merz hält davon gar nichts und nennt die Gerüchte "naiv" und "gefährlich". Hendrik Wüst macht klar: In Nordrhein-Westfalen gibt es genug Arbeit, er denkt nicht an Berlin. Auch Peter Blume, ein enger Freund von Merz aus Arnsberg, glaubt nicht an einen Wechsel. Friedrich Merz selbst geht auf die Gerüchte nicht direkt ein, setzt aber bei seinem Auftritt in Arnsberg deutliche Zeichen für die Zukunft der CDU. In Arnsberg, wo Merz und Blume zu Hause sind, nehmen die Leute die Wechselgerüchte gelassen. Peter Blume sagt, er glaubt nicht daran und sieht bei keinem der Beteiligten Anzeichen für einen Wechsel. Vor Ort hält niemand die Spekulationen für ernst. Trotz der klaren Absagen von Wüst und Merz bleibt das Thema in der CDU ein Dauerbrenner. Im Moment sieht es aber nicht nach einem Wechsel aus – das könnte sich nur ändern, wenn sich die politische Lage grundlegend verschiebt.
Nach tödlichem Unfall in Dinslaken: Hätte die Unfallfahrerin nicht mehr fahren dürfen?
Eine Autofahrerin verliert in Dinslaken die Kontrolle über ihr Auto und überfährt zwei Kinder – beide sterben. Der Unfall schockiert die Stadt und wirft viele Fragen auf, denn die Hintergründe sind besonders brisant. Die 47-Jährige soll schon im Vorjahr am Steuer einen Ohnmachtsanfall. Obwohl sie ein Herzimplantat trägt, das ihren Zustand überwacht, durfte sie weiterfahren. Internist Prosper Rodewyk sagt: Wer plötzlich ohnmächtig wird, darf eigentlich nicht mehr ans Steuer, bis die Ursache geklärt ist. Doch Ärzte dürfen ihre Patienten nicht einfach beim Amt melden – selbst wenn andere dadurch in Gefahr geraten. Die Polizei ermittelt gegen die Fahrerin, der Ereignisrekorder in ihrem Körper wird noch ausgewertet. Der Fall bringt die Debatte um Verkehrssicherheit und Datenschutz neu ins Rollen – und zeigt, wie schwer es ist, bekannte Risiken wirklich zu verhindern.
IEA zu Euronews: Elektrifizierung rettet Europas Industrie
Fatih Birol, Chef der Internationalen Energieagentur, sagte Euronews, die EU müsse das „Zeitalter des Stroms“ entschlossen nutzen, um ihre industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Alle da, außer Neuer: Nagelsmanns erstes WM-Training
Im ersten Training der Nationalmannschaft fehlt Torwart Manuel Neuer weiter wegen einer Wadenverhärtung. Wie Bundestrainer Nagelsmann das Team auf den WM-Test gegen Finnland einstimmt.
Alle da, außer Neuer: Nagelsmanns erstes WM-Training
Im ersten Training der Nationalmannschaft fehlt Torwart Manuel Neuer weiter wegen einer Wadenverhärtung. Wie Bundestrainer Nagelsmann das Team auf den WM-Test gegen Finnland einstimmt.
80er-Leben ohne 80er: Plettenberg feiert Lebensgefühl
Junge Menschen in Plettenberg treffen sich regelmäßig, um das Lebensgefühl der 80er Jahre wieder aufleben zu lassen. Zwischen Zigarettenrauch, Neonlicht und Plattenspielern feiern sie mit Autos, Mode und Musik eine Zeit, die sie selbst nie erlebt haben. Mike Dinter und Loris Flemes berichten, was sie an den 80ern fasziniert: Freiheit, Individualismus und ein eigener Stil prägen ihre Begeisterung. Mit Vokuhila und klassischen Outfits zeigen sie, dass der Look genauso wichtig ist wie das Lebensgefühl. Die Sehnsucht nach der Unabhängigkeit und dem Gemeinschaftsgefühl der 80er Jahre verbindet die Gruppe. Ihre Leidenschaft für Retro-Autos und Nostalgie macht sie auch auf Social Media bekannt – mit Clips, die viral gehen, bringen sie das Jahrzehnt ins digitale Zeitalter. Die 80er-Jahre-Szene in Plettenberg wächst weiter. Für die junge Generation bleibt das Lebensgefühl der 80er zeitlos und lebendig – zwischen Freundschaft, besonderen Autos und dem Wunsch nach Authentizität.
Telekom Baskets ziehen ins Halbfinale der deutschen Meisterschaft ein
Eröffnungsfeier der „kreisl Kiste“ auf dem Domplatz