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Gesundheit & Fitness

Hüftspeck vom Grill: Sollte ich das Fett essen oder entfernen? Die gesundheitlichen Vorteile und Risiken

Die Frage, die sich viele Menschen stellen, wenn sie Fleisch auf dem Grill genießen, lautet: Soll ich das Fett essen oder weglassen?  Das in rotem Fleisch enthaltene gesättigte Fett wird mit gesundheitlichen Problemen wie erhöhtem Cholesterinspiegel und Herzerkrankungen in Verbindung gebracht. Ernährungswissenschaftler sagen jedoch, dass ein maßvoller Verzehr für den Körper von Vorteil sein kann. Gesättigte Fette, die hauptsächlich in Fleisch, Eiern und Milchprodukten enthalten sind, gelten als gesundheitsschädlich, wenn sie im Übermaß verzehrt werden.  Es kann das schlechte Cholesterin (LDL) erhöhen und das Risiko von Herzerkrankungen steigern. Ernährungswissenschaftler betonen jedoch, dass kein Fett ein „Bösewicht“ ist.  Neben gesättigten Fetten gibt es auch andere Fette, wie einfach und mehrfach ungesättigte Fette, die eine positive Wirkung haben und dazu beitragen, den schlechten Cholesterinspiegel zu senken und die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems zu fördern. Obwohl es ideal ist, überschüssiges Fett vor der Zubereitung des Fleisches zu entfernen, ist das Problem nach dem Grillen nicht vollständig gelöst, da das Fett bereits während des Garvorgangs in das Fleisch übergegangen ist.  Wichtiger als die Vermeidung von Grillfett ist es, den Verzehr von Lebensmitteln, die reich an gesättigten Fettsäuren sind, einzuschränken, insbesondere von stark verarbeiteten Lebensmitteln. Fette haben im Körper wichtige Funktionen, wie die Bereitstellung von Energie, die Regulierung der Körpertemperatur, die Synthese von Hormonen und die Aufnahme von Vitaminen.  Das Problem liegt im übermäßigen Verzehr, der einen Anstieg des Cholesterinspiegels, Gewichtszunahme, Veränderungen der Darmmikrobiota und Entzündungen verursachen kann. Daher kann das Fett zwar gelegentlich verzehrt werden, es ist jedoch wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

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ADHS: Ursachen, Symptome und Behandlung

ADHS, das für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom steht, ist eine Krankheit, die sich durch Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperaktivität und impulsives Verhalten auszeichnet und meist in der frühen Kindheit, oft vor dem 4. Lebensjahr, beginnt. Ungefähr fünf Prozent der Kinder sind betroffen, wobei Jungen häufiger betroffen sind als Mädchen; die Symptome können auch im Erwachsenenalter fortbestehen, jedoch sind mehr als die Hälfte der betroffenen Kinder im Erwachsenenalter symptomfrei. Ursachen: Die Ursachen und Auslöser für ADHS sind nicht geklärt. Folgende Faktoren spielen jedoch eine Rolle: Genetik, Alkohol und Nikotin in der Schwangerschaft, schwierige Familienverhältnisse, traumatische Erlebnisse und Stress. Die drei Hauptsymptome von ADHS sind: Aufmerksamkeitsstörung: Betroffene können sich nicht lange auf eine Sache konzentrieren, sind leicht abzulenken und wechseln schnell zu anderen Tätigkeiten, was zu Flüchtigkeitsfehlern und dem Eindruck führt, dass sie nicht zuhören. Hyperaktivität: Menschen mit ADHS haben einen ständigen Bewegungsdrang, der sich durch ständiges Zappeln und Umherlaufen äußert, wodurch still sitzen sehr schwierig ist. Impulsivität: Betroffene handeln vorschnell und folgen Eingebungen sofort, ohne nachzudenken, was zu unangemessenem Verhalten, wie aggressiven oder distanzlosen Reaktionen, sowie störendem Verhalten im Unterricht führt. Bedeutung für Betroffene: ADHS-Betroffene haben oft Schwierigkeiten im Arbeits- und sozialen Bereich, was zu sozialer Isolation und Unbeliebtheit führt. Ihre schlechte Konzentrationsfähigkeit und häufige Lernstörungen erschweren das Lernen, obwohl gezielte Förderung helfen kann; gleichzeitig leiden ihr Selbstwertgefühl und sie sind anfälliger für psychische Erkrankungen wie Depressionen, Störungen des Sozialverhaltens und Tic-Störungen. Trotz dieser Herausforderungen besitzen sie oft positive Eigenschaften wie Fantasie, Spontaneität und eine geringere Neigung, nachtragend zu sein. Diagnose und Behandlung: Die Therapie von ADHS kombiniert Aufklärung, verhaltens- und psychotherapeutische Maßnahmen sowie gegebenenfalls medikamentöse Behandlung. Psychotherapeutische Maßnahmen und Elterntrainings helfen Kindern, sich selbst zu regulieren und besser mit sozialen Situationen umzugehen. Medikamente wie Methylphenidat, Atomoxetin und Lisdexamfetamin werden eingesetzt, wenn nicht-medikamentöse Maßnahmen nicht ausreichen, jedoch müssen sie aufgrund möglicher Nebenwirkungen und Suchtgefahr sorgfältig überwacht werden.

Sommerzeit ist Mückenzeit: Das hilft bei einem Mückenstich

Jedes Jahr aufs Neue freut man sich über den Sommer. Endlich raus! Doch auch die Insekten - vor allem Mücken - genießen das schöne Wetter und stürzen sich auf den Menschen. Mückenstiche sind die Folge. Die können ganz schön lästig sein. Erst Recht, wenn sie starken Juckreiz oder Schwellungen hervorrufen. Dabei wird der Juckreiz gar nicht von der Mücke selbst hervorgerufen, sondern von unserem eigenen Körper. Doch mit einigen Hausmitteln kann man viel gegen die lästigen Stiche tun. Aber ein in keinem Fall: Kratzen!

Gefährliche Tropenkrankheit: Zwei Tote durch Malaria am Frankfurter Flughafen

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Alkohol in der Schwangerschaft – „Warum hat sie mir das angetan?"

Alkohol in der Schwangerschaft kann die Entwicklung eines Kindes dauerhaft beeinträchtigen. Die Folgen können ein Leben lang spürbar sein. Monique Hain ist von FASD betroffen, eine Behinderung, über die noch immer wenig bekannt ist. In Deutschland werden jedes Jahr schätzungsweise 12.000 Kinder mit FASD geboren. Die tatsächliche Zahl könnte deutlich höher sein, denn die Dunkelziffer ist groß.

Von der Silbermedaille zur Krebsdiagnose: Ex-Radsportlerin übersah „unscheinbares Warnsignal“

Die frühere Radsportlerin Jennifer Davis (43) erhielt die Diagnose Darmkrebs im Stadium III, nachdem sie kurze, stechende Bauchschmerzen zunächst ignoriert hatte. Später stellte sich heraus, dass sich der Krebs bereits auf Lunge und Leber ausgebreitet hatte. Es folgten mehrere Operationen sowie monatelange Behandlungen. Heute ist Davis tumorfrei. Mit ihrer Geschichte möchte sie andere Menschen dazu ermutigen, ungewöhnliche Symptome ernst zu nehmen, unabhängig von Alter oder Fitnesszustand.

Frankfurt: Flughafen-Mitarbeiter stirbt an Malaria

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Schon ein zuckerhaltiges Erfrischungsgetränk pro Tag könnte das Risiko für Magenkrebs mehr als verdoppeln, wie Forschungsergebnisse nahelegen.

Jährlich sterben hunderttausende Menschen an Schlangenbissen

Schlangen gelten für viele Menschen als gefährliche Tiere. Doch wie groß die Gefahr tatsächlich ist und warum Betroffene in vielen Regionen kaum medizinische Hilfe bekommen, zeigt eine neue Studie.

Spätes Frühstück erhöht wohl Sterberisiko

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Seit rund acht Wochen ist der Augsburger Kontaktladen be.Treff im Forum St. Johannes in Oberhausen untergebracht. Klienten und Mitarbeiter bewerten die größeren Räumlichkeiten positiv, zugleich sorgen Beschwerden über gebrauchte Spritzen im Umfeld für Ärger. Ein Konflikttelefon soll Anliegen von Anwohnern aufnehmen, während Betroffene auch die Debatte über Konsumräume ansprechen. Wie gelingt die dauerhafte Integration des be.Treff in den Stadtteil?

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Ist Salz Tatsächlich Schädlich Für Uns?

Salz hat in den letzten Jahrzehnten einen schlechten Ruf erlangt, obwohl es sich um eine natürlich vorkommende Verbindung handelt, die unser Körper zum Funktionieren benötigt. Salz, auch bekannt als Natriumchlorid, ist eine Verbindung der Mineralstoffe Natrium und Chlorid, die beide eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit und unser Überleben spielen. Natrium unterstützt die Nervenfunktion, reguliert den Wasserhaushalt im Körper und ist an Muskelkontraktionen beteiligt, während Chlorid für die Zellfunktion unerlässlich ist. Einige Studien bringen jedoch einen erhöhten Salzkonsum mit Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzkrankheiten und Magenkrebs in Verbindung. Eine Studie aus dem Jahr 2023 zeigte, dass etwa 75 % der Erwachsenen mittleren und höheren Alters, die sich natriumarm ernährten, bereits nach einer Woche einen niedrigeren Blutdruck aufwiesen. Obwohl viele herzgesunde Ernährungsempfehlungen eine Reduzierung des Natriumkonsums nahelegen, deuten Erkenntnisse darauf hin, dass die Wirkung einer reduzierten Salzzufuhr individuell unterschiedlich ist. Einige Studien legen einen Zusammenhang zwischen erhöhtem Salzkonsum und Helicobacter pylori nahe, einem Bakterium, das mit Magenkrebs in Verbindung gebracht wird. Weitere Forschung zu diesem Zusammenhang ist jedoch notwendig.

Beraterinnen zeigen wie Genuss trotz Diabetes funktioniert

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Wespenstiche: Medikament für Notfall derzeit rar

Die Wespen sind heuer besonders lästig – und für Allergiker auch höchst gefährlich. Das Problem: Ein wichtiges Notfall-Medikament ist mittlerweile rar. Eine Tirolerin schildert ihre Suche nach einem EpiPen für ihre Tochter, das derzeitige Versorgungsproblem trifft aber ganz Österreich.

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Vitaminmangel: Typische Symptome und richtiges Lebensmittel

Mangel an Vitamin B12 Die Leber kann eine fehlende Zufuhr dieses Vitamins eine Zeit lang ausgleichen. Gelingt das aber irgendwann nicht mehr, können bleibende Schädigungen des Rückenmarks die Folge sein. Symptome: Müdigkeit, Erschöpfung, Leistungsminderung. Da Pflanzen kein Vitamin B12 enthalten, steuern Veganer besonders leicht in einen Vitamin B12-Mangel. Vitamin-B12-Lieferanten sind u.a. Fleisch, Milchprodukte und Eier. Eisenmangel Eisenmangel ist laut Tilman Grune vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung eine der häufigsten Mangelerscheinungen. Symptome: Blässe, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Probleme mit der Wärmeregulation oder Infektanfälligkeit. Von einem Eisenmangel sind wegen ihrer Regelblutung vor allem junge Frauen betroffen. Eisen ist ein lebensnotwendiges Spurenelement, das laut Leitzmann vor allem in Leber, Rind- und Schweinefleisch, Hülsenfrüchten, Vollkornbrot, Hafer, Nüssen oder Spinat enthalten ist. Eisen ist wichtig für den Sauerstofftransport und die Zellatmung. Vitamin-D-Mangel Bei einem Defizit kann es zu schweren Veränderungen des Knochensystems kommen, auch Rachitis genannt. Vitamin-D-Mangel steht auch in Zusammenhang mit Infektionen sowie negativen Auswirkungen aufs Herz-Kreislaufsystem. Der Körper bildet dieses Vitamin selbst über die Haut. Nötig ist dazu allerdings UVB-Strahlung. Doch empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung eine täglich ungeschützte Sonnenlichtbestrahlung von fünf bis zehn Minuten. Das reicht für die körpereigene Vitamin-D-Synthese aus. Vitamin D ist auch im Fisch, Eier, Käse, Milch, Fleisch sowie Avocados und Pilze enthalten. Symptome: Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Nervosität, Herzrhythmusstörungen oder Müdigkeit. Vitamin-B-Mangel Symptome: Störungen des Blutbildes, Hautinfektionen und schweren Schwangerschaftskomplikationen. Jedes Blattgemüse beinhaltet Folat. Daneben ist es auch in Tomaten, Hülsenfrüchten, Milch- oder Vollkornprodukten und Weintrauben enthalten. Zink Es spielt eine große Rolle für das Immunsystem, den Hormonhaushalt und die Zellteilung. Symptome: Brüchige Nägel, Haarausfall, Probleme bei der Wundheilung, Durchfall. Die größte Menge Zink steckt in Brot - vor allem Vollkornbrot. Danach tragen Fleisch und Wurst sowie Milchprodukte wie Käse wesentlich zur Zufuhr des Nährstoffs bei.

Fasten erhöht bei über 60-Jährigen möglicherweise das Risiko für Krankheiten

Fastendiäten könnten ältere Menschen einem höheren Risiko für langfristige Erkrankungen aussetzen, warnen Wissenschaftler.

So erkennt man eine Sepsis

Eine Sepsis ist ein lebensbedrohlicher Notfall. Erfahren Sie, wie Sie die Warnzeichen einer Blutvergiftung frühzeitig erkennen und richtig handeln.

Zucker: Infos über die Alltagsdroge

Was haben Alkohol, Nikotin und Zucker gemeinsam? Der Körper will immer mehr davon. Knapp 35 Kilogramm verbraucht jeder Deutsche allein an Haushaltszucker pro Jahr. Das berichtet Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Zucker blockiert die Fettverbrennung. Wissenschaftler haben Nachweise dafür gefunden, dass zu viel Zucker uns nicht nur dick, sondern auch krank machen kann. Der australische Regisseur Damon Gameau nahm für seinen Dokumentarfilm 60 Tage lang täglich 160 Gramm Zucker zu sich. Das hat er durch den versteckten Zucker in Fertigprodukten gemacht. Das Ergebnis: deutlich verschlechterte Blutfett- und Leberwerte sowie eine Gewichtszunahme von 8,5 Kilogramm. Die Ärzte bescheinigten ihm, dass er auf dem besten Wege sei, einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Laut der Weltgesundheitsorganisation sollten nicht mehr als 25 g oder acht Würfel Zucker pro Tag verzehrt werden. Die ist aber teils schon mit einem Glas Fruchtsaft erreicht. Es ist nicht einfach, den versteckten Zucker aus dem Alltag herauszufiltern. Professorin Susanne Klaus vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam rät, auf verarbeitete Lebensmittel zu verzichten und möglichst selbst zu kochen. Außerdem empfiehlt sie, den Zucker im Kaffee, die Marmelade auf dem Brötchen, den Nachtisch beim Mittagessen und den Süßkram am Abend zu vermeiden.

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