Wie eine aktuelle Studie von Forschenden der Universität Kopenhagen zeigt, sind Milchalternativen nicht so gesund, wie bisher angenommen.
Ausschlafen am Wochenende: Risiko fuer Herzinfarkt
Am Wochenende frühstücken viele gern etwas später. Auch das Abendbrot verschiebt sich zeitlich. Doch die Veränderung der Essenszeiten können das Herz belasten.
Augsburger Arzt kritisiert Gesundheitsreform
Die gesetzliche Krankenversicherung kämpft. Denn die Ausgaben der GKV steigen jährlich um 8 Prozent – die Einnahmen hingegen nur um 5 Prozent. Die Bundesregierung geht daher für das nächste Jahr von einer Deckungslücke von rund 15 Milliarden Euro aus. Um dem negativen Trend entgegenzuwirken, ist Ende Juli dieses Jahres das neue Beitragsstabilisierungsgesetz in Kraft getreten. Doch nicht alle Betroffenen sind mit der Entscheidung glücklich. Der Augsburger Orthopäde Michael Kraus sieht das Gesetz als eine Fehlentscheidung.
Ärztliche Beratung per Video bei Apotheken in Niedersachsen
Wer krank ist, geht zum Arzt. Zuerst muss man natürlich einen Termin bekommen, dann hat man Wartezeit im Wartezimmer. Möglicherweise werden dann Medikamente verschrieben mit dem Rezept geht es schließlich in die Apotheke.
Gesundheitshaus statt Gesundheitskiosk: Soziale Einrichtung in Hamburg-Billstedt
In Billstedt gab es den Gesundheitskiosk – eine Einrichtung, die sich um Menschen kümmerte, die in unserem Gesundheitssystem durchs Raster fielen. Beratung stand im Vordergrund. Menschen, die vielleicht kein Deutsch sprachen, fanden hier eine Anlaufstation und Hilfe. Doch die Geldgeber blieben aus. Danach wurde es still um das einstige Vorzeigeprojekt. Jetzt aber wurde der Gesundheitskiosk zum Gesundheitshaus – nur ein paar Meter weiter.
110 Herzchirurgen aus aller Welt zu Gast im Klinikum Fulda
Am Freitag waren Herzchirurgen aus der ganzen Welt in Fulda zu Gast, denn mit einer hochkarätigen Spezialisten-Tagung macht das Klinikum nicht nur in Medizinerkreisen von sich reden: Über 110 Herzchirurgen und OP-Teams aus über 20 Ländern wie den USA, China, Indien, Thailand, Saudi-Arabien und Ägypten waren zu einem Kongress nach Fulda gekommen. Sie alle wollten sich über eine innovative Methode zur Operation bei Patienten mit verengten Herzkranzgefäßen informieren und von den Besten lernen.
Deutschlands Zähne werden immer gesünder
Deutschlands Zähne sind gesünder denn je. Karies geht zurück, doch bei Zahnfleischerkrankungen bleibt der Handlungsbedarf weiterhin groß.
Faszinierende Fakten über die weibliche Brust
Gemeinsames Essen mit geliebten Menschen hat gesundheitliche Vorteile
Mit einem geliebten Menschen zu essen, könnte mehr bewirken, als Mahlzeiten lediglich angenehmer zu machen, denn neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Gesellschaft dem Körper dabei helfen könnte, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.
Was Dein Körper Tatsächlich Macht, Wenn Du Bei Kälte Gänsehaut Bekommst
Wenn Sie eine kühle Umgebung betreten, reagiert Ihr Gehirn sofort, um Ihre Körperkerntemperatur zu schützen. Ihr Gehirn registriert den Temperaturabfall und sendet dringende Signale über Ihr Nervensystem. Diese Reaktion löst einen Adrenalinschub aus, der Ihren Körper darauf vorbereitet, sich gegen die Kälte zu wappnen. Infolgedessen ziehen sich winzige Muskeln an der Basis jedes Haarfollikels – die sogenannten Arrectores pilorum – gleichzeitig zusammen. Durch dieses rasche Zusammenziehen wird die Haut an der Haarwurzel nach oben gezogen, wodurch die typischen kleinen Erhebungen an Armen und Beinen entstehen. Gleichzeitig bewirkt die Anspannung, dass sich jedes einzelne Körperhaar aufrichtet und senkrecht nach oben steht. Für unsere stark behaarten Vorfahren diente diese aufgerichtete Haarschicht dazu, ein Polster aus warmer Luft direkt an der Hautoberfläche einzuschließen. Auch wenn der moderne Mensch deutlich weniger Körperbehaarung besitzt, ist dieser unwillkürliche Reflex als evolutionäres Überbleibsel aus der Vergangenheit erhalten geblieben. Wenn sich Ihr Körper langsam wieder erwärmt, lässt die Spannung nach und die Haut glättet sich wieder.
Experten: Diese Vorräte sollten Sie im Notfall immer zuhause haben
Experten empfehlen, immer genug Vorräte und Medizin zuhause zu lagern. Empfohlen wird dabei eine Menge, die für zehn Tage ausreicht.
Warum Dein Körper Beim Einschlafen Zuckt (Der Hypnagoge Ruck Erklärt)
Haben Sie schon einmal ein plötzliches, unwillkürliches Zucken verspürt, genau während Sie einschliefen? Dieses weitverbreitete Phänomen ist als „hypnagoges Zucken“ oder „Einschlafzucken“ bekannt. Dabei handelt es sich meist um eine heftige Muskelkontraktion, die den gesamten Körper erfassen kann. Wissenschaftler gehen davon aus, dass dies geschieht, wenn das Nervensystem vom Wachzustand in tiefe Entspannung übergeht. Während sich die Muskeln entspannen, kann das Gehirn dieses Gefühl fälschlicherweise als Anzeichen für einen Sturz deuten. Als Reaktion darauf löst das Gehirn einen schnellen Muskelreflex aus, um Sie vor einer vermeintlichen Gefahr zu schützen. Faktoren wie hoher Koffeinkonsum, Stress und Schlafmangel können dazu führen, dass diese Zuckungen häufiger auftreten. Sie sind völlig harmlos und deuten nicht auf eine zugrundeliegende medizinische Störung hin. Die meisten Menschen erleben sie irgendwann in ihrem Leben, ohne dabei auch nur richtig wach zu werden. Das Wissen um dieses Phänomen kann Sie beruhigen: Es ist lediglich ein Zeichen dafür, dass sich Ihr Körper auf die Nachtruhe einstellt.
Neue Debatte über Organspende: Bundestag berät Widerspruchsregelung
Im Bundestag beginnt heute auch eine neue Debatte über die Organspende. Eine fraktionsübergreifende Gruppe will die sogenannte Widerspruchsregelung einführen: Erwachsene wären demnach grundsätzlich Organspender – es sei denn, sie haben zu Lebzeiten widersprochen. Bisher ist eine ausdrückliche Zustimmung notwendig.
Was Passiert, Wenn Man Jeden Tag Dieselbe Mahlzeit Isst?
Viele Menschen beginnen die Woche damit, gleich mehrere Portionen desselben Gerichts für die kommenden Tage zuzubereiten – doch wie wirkt sich diese Gewohnheit eigentlich auf die Gesundheit aus? Diese Art der Essensvorbereitung („Meal Prepping“) kann sehr praktisch sein, da sie meist Zeit und Geld spart und einem die tägliche Entscheidung abnimmt, was man essen soll. Allerdings kann es auch Nachteile haben, jeden Tag dasselbe zu essen – insbesondere im Hinblick auf die Nährstoffversorgung. Keine einzelne Mahlzeit liefert alle der rund 30 essenziellen Nährstoffe und Mikronährstoffe, die der Körper benötigt; wer ständig dasselbe isst, könnte diesen Mangel also noch verstärken. Eine abwechslungsreiche Ernährung ist entscheidend, um die gesunden Bakterien im Darmmikrobiom zu erhalten – wer immer wieder dasselbe Gericht zu sich nimmt, bringt sich womöglich um diesen Vorteil. Die gesundheitlichen Auswirkungen hängen fast ausschließlich davon ab, um welches Gericht es sich dabei handelt. Es macht einen gewaltigen Unterschied, ob man täglich eine nährstoffreiche Mahlzeit mit vielfältigen pflanzlichen Zutaten zu sich nimmt oder immer wieder ein nährstoffarmes Gericht mit einseitigen Zutaten isst. Wer auf diese Routine nicht verzichten möchte, kann variieren, indem er jeweils eine Komponente der Mahlzeit austauscht – etwa durch den Wechsel zwischen verschiedenen Eiweißquellen, Gemüsesorten und Kohlenhydraten.
Warum Du Bei Nervosität Einen Trockenen Mund Bekommst (Es Ist Ein Überlebensmechanismus)
Wenn Sie mit einer stressigen Situation konfrontiert sind, aktiviert Ihr Gehirn einen uralten Überlebensmechanismus: die sogenannte Kampf-oder-Flucht-Reaktion. Diese Reaktion bereitet Ihren Körper darauf vor, einer Bedrohung entweder zu begegnen oder vor ihr zu fliehen. Um Ihr Überleben zu sichern, leitet Ihr sympathisches Nervensystem augenblicklich Energie zu lebenswichtigen Organen wie Herz und Muskeln um. Da die Bewältigung einer Notsituation Vorrang hat, werden weniger wichtige Vorgänge – wie etwa die Verdauung – vorübergehend gedrosselt. Die Speichelproduktion ist eng mit dem Verdauungssystem verknüpft und wird daher in Momenten der Panik stark reduziert. Wenn Blutfluss und Energiereserven von den Speicheldrüsen abgezogen werden, fühlt sich der Mund ganz natürlich trocken und klebrig an. Zudem führt Nervosität oft dazu, dass Menschen schneller atmen oder vorwiegend durch den Mund einatmen. Durch diese schnelle Mundatmung verdunstet die verbleibende Feuchtigkeit auf Zunge und im Rachenraum rasch. Auch wenn diese plötzliche Trockenheit bei öffentlichen Reden oder Vorstellungsgesprächen unangenehm sein kann, ist sie völlig harmlos. Sie ist lediglich ein Zeichen dafür, dass Ihr Körper hellwach ist und genau so funktioniert, wie er soll, um Sie zu schützen.
Der Grund, Warum Muskelkater Seinen Höhepunkt Erst 48 Stunden Später Erreicht (Nicht Während Des Trainings)
Der verzögert auftretende Muskelkater (oft als DOMS bezeichnet) beschreibt das steife Schmerzgefühl, das auf ein intensives Training folgt. Während viele glauben, dass eine Ansammlung von Milchsäure diese Beschwerden verursacht, wird dieser Stoff tatsächlich schon kurz nach dem Training wieder abgebaut. Die eigentliche Ursache sind vielmehr mikroskopisch kleine strukturelle Schäden an den Muskelfasern und dem umgebenden Bindegewebe. Dieses Trauma auf Zellebene löst eine sofortige biologische Schutzreaktion des Immunsystems aus. Im Laufe der folgenden ein bis zwei Tage eilen weiße Blutkörperchen zu den geschädigten Stellen, um die notwendigen Reparaturarbeiten einzuleiten. Dieser Heilungsprozess löst eine vorübergehende Kaskade aus lokaler Entzündung und Flüssigkeitsansammlung im Gewebe aus. Durch die Flüssigkeitsansammlung steigt der Innendruck, was Schmerzrezeptoren an den empfindlichen Nervenenden der Muskeln aktiviert. Da diese komplexe biologische Reaktion einige Zeit benötigt, um sich voll zu entfalten, erreicht der daraus resultierende Schmerz seinen Höhepunkt typischerweise erst nach etwa 48 Stunden. Letztendlich ist dieser vorübergehende Muskelkater ein harmloser, natürlicher Mechanismus, der den Körper darauf vorbereitet, sich stärker zu regenerieren.
Schrumpelige Finger: Warum das im Wasser passiert
Jeder kennt die faltigen Finger nach einem langen Bad. Doch die Haut saugt sich dabei nicht einfach mit Wasser voll. Hinter dem ungewöhnlichen Effekt steckt eine Reaktion des Nervensystems – und möglicherweise sogar ein praktischer Vorteil.
Was Sie über eine Schilddrüsenüberfunktion wissen sollten
Bei einer Schilddrüsenüberfunktion , auch Hypothyreose genannt, werden weniger Schilddrüsenhormone T3 und T4 produziert als der Körper eigentlich benötigt. Dieser Hormonmangel kann zu vielfältigen Symptomen führen. Doch woran lässt sich eine Hypothyreose erkennen? Die Schilddrüse spielt für die Gesundheit des Menschen eine wesentliche Rolle. Denn sie sorgt dafür, dass ausreichend Hormone produziert werden. Diese sind für den Körper lebensnotwendig. Eine Schilddrüsenunterfunktion äußert sich gewöhnlich durch Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Gewichtszunahme, Verstopfung, depressive Stimmung und Kälteempfindlichkeit. Eine Dysfunktion der Schilddrüse bringt den Körper aus dem Takt: So bewirkt ein Mangel an Schilddrüsenhormonen Herzrhythmusstörungen und einen verlangsamten Puls. Außerdem besteht das Risiko einer verfrühten Arteriosklerose. Eine Schilddrüsenunterfunktion lässt gut mit dem künstlichen Schilddrüsenhormon L-Thyroxin in Tablettenform behandeln. Die Therapie erfolgt anfangs in kleiner Dosierung und wird nach und nach dem Bedarf des Körpers angepasst.
So viele Krankmeldungen wie nie: AOK Fehlzeiten-Report 2025
Die Zahl der Krankschreibungen in Deutschland hat einen neuen Rekord erreicht. Laut dem AOK Fehlzeiten-Report 2025 meldet sich jeder Beschäftigte im Schnitt 2,3 Mal pro Jahr krank. Damit stieg die Zahl der Krankmeldungen auf 228 Fälle je 100 AOK-Mitglieder – mehr als der bisherige Höchstwert von 2023 (225 Fälle). Insgesamt nahmen die Krankmeldungen um 1,5 % zu, die Krankheitstage pro Fall gingen aber leicht zurück. Atemwegserkrankungen als häufigste Erkrankung: Am häufigsten fehlten Beschäftigte wegen Atemwegserkrankungen (27,9 %), darunter Erkältungen und Corona-Erkrankungen. Das entspricht 82,2 Fällen je 100 AOK-Mitglieder. Danach folgen Muskel- und Skeletterkrankungen (13,7 %). An dritter Stelle stehen psychische Erkrankungen: Hier steigt Zahl der Ausfalltage seit Jahren. Laut AOK nahmen die Fehltage wegen psychischer Probleme in den letzten zehn Jahren um 43 % zu. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht darin ein Alarmsignal und warnt vor Überlastung, Zeitdruck und Arbeitsverdichtung. Telefonische Krankmeldungen kein relevanter Faktor: Die telefonische Krankschreibung wird oft als Grund für den Anstieg der Krankmeldungen genannt. Doch laut AOK-Report stimmt das nicht: 2024 gab es 26,4 Millionen Krankmeldungen wegen Atemwegserkrankungen, aber nur 145.000 telefonische Krankschreibungen.
Energydrinks als bunte Koffeinbomben für Kinder
Koffeinhaltige Produkte, die geschmacklich süß und optisch auffällig gestaltet sind, richten sich zunehmend gezielt an Kinder und Jugendliche. Bei etlichen Erzeugnissen kann die empfohlene tägliche Höchstmenge für diese Altersgruppen rasch überschritten werden.
Organspende: Kommt die Widerspruchsregel?
In Deutschland gibt es noch immer zu wenige Organspender:innen. Deshalb berät der Bundestag über eine neue Regelung.
Deutschlands Notaufnahmen schlagen Alarm
Deutschlands Notaufnahmen geraten an ihre Grenzen: Fast jede zweite Klinik meldet Überlastung – in einigen Häusern ist sogar die Patientensicherheit bedroht.
Könnte Es Ihrer Gesundheit Zugutekommen, Sich Die Hände Schmutzig Zu Machen?
Schon als Kinder lernen wir, uns die Hände zu waschen – doch könnte es für die Gesundheit tatsächlich besser sein, sich die Hände schmutzig zu machen? Untersuchungen des Finnischen Umweltinstituts deuten darauf hin, dass das Spielen im Schlamm das Immunsystem stärken kann. Das Institut führte ein Experiment durch, bei dem die Teilnehmer ihre Hände 20 Sekunden lang in Erde, Moos und Schlamm rieben. Nach dem Händewaschen wiesen sie neue, mikroskopisch kleine Mikroben auf ihrer Haut auf. Eine Vielzahl unterschiedlicher Mikroben auf der Haut trägt dazu bei, den Körper vor schädlicheren, krankheitserregenden Bakterien zu schützen. Der Kontakt mit Erde und Pflanzen ist eine einfache Möglichkeit, die mikrobielle Vielfalt der Haut zu erhöhen und das Immunsystem zu stärken. Dieser Kontakt muss jedoch dauerhaft aufrechterhalten und gefördert werden, da das Mikrobiom sonst wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückkehrt.
Ständig Müde? Eine Neue Studie Zeigt: Du Bist Nicht Allein
Wenn Sie sich in letzter Zeit ungewöhnlich müde fühlen, sind Sie damit nicht allein. Eine neue Studie hat Aufschluss darüber gegeben, warum Erschöpfungszustände unter der US-Bevölkerung so weit verbreitet sind. Die von den US-Gesundheitsbehörden (CDC) durchgeführte Studie ergab, dass sich rund 71,5 % der Erwachsenen in den USA in den vergangenen Monaten häufig erschöpft fühlten. In der Untersuchung wird zwischen bloßer Schläfrigkeit und Erschöpfung unterschieden; Letztere wird definiert als „körperliche oder geistige Müdigkeit bzw. Erschöpfung, die sich auch durch zusätzlichen Schlaf oder Ruhe nicht bessert“. Für die Studie wurden im Jahr 2024 rund 27.000 Erwachsene ab 18 Jahren befragt; dabei zeigte sich, dass jeder sechste Erwachsene täglich unter Erschöpfung leidet. Dem Bericht zufolge berichten Frauen und jüngere Erwachsene häufiger von Erschöpfungszuständen als Männer. Die höchsten Werte wurden in der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen verzeichnet: Fast 20 % der Teilnehmenden gaben an, regelmäßig unter Erschöpfung zu leiden. Zudem hob der Bericht hervor, dass bei Erwachsenen mit Erschöpfungszuständen häufiger gleichzeitig Symptome von Depressionen, Angstzuständen und kognitiven Beeinträchtigungen auftreten.
Der Wahre Grund, Warum Gähnen Ansteckend Ist (Es Hat Nichts Mit Müdigkeit Zu Tun)
Obwohl Gähnen oft mit Müdigkeit in Verbindung gebracht wird, ist das „Ansteckenlassen“ durch das Gähnen eines anderen eigentlich eine tief verwurzelte soziale Reaktion. Wissenschaftler gehen davon aus, dass dieses Phänomen – das sogenannte ansteckende Gähnen – als eine unbewusste Form der sozialen Spiegelung fungiert. Wenn Sie sehen oder hören, wie eine andere Person gähnt, werden automatisch spezialisierte Spiegelneuronen in Ihrem Gehirn aktiv. Diese neuronale Aktivität veranlasst Sie dazu, die Handlung nachzuahmen, noch bevor Ihnen überhaupt bewusst wird, dass Sie dies tun. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass sich diese schnelle Nachahmung entwickelt hat, um das Verhalten innerhalb einer Gruppe zu synchronisieren und die kollektive Wachsamkeit zu steigern. Viele Experten bringen dieses Verhalten zudem mit Empathie in Verbindung, da es dem Einzelnen hilft, eine emotionale Bindung zu seinem Umfeld aufzubauen. Aufgrund dieser emotionalen Verbindung ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie sich bei einem engen Freund oder Familienmitglied mit dem Gähnen anstecken, weitaus höher als bei einem völlig Fremden. Letztendlich ist ein ansteckendes Gähnen lediglich ein unbewusstes Zeichen dafür, dass sich Ihr Gehirn erfolgreich auf die Gefühle Ihrer Mitmenschen einstellt.
Warum Dir Schwindelig Wird, Wenn Du Schnell Aufstehst (Und Was Dein Körper Dabei Eigentlich Versucht)
Sind Sie schon einmal schnell aufgestanden und hatten plötzlich das Gefühl, dass sich der Raum dreht? Dieses weitverbreitete Phänomen nennt man orthostatische Hypotonie – ein kurzzeitiger Abfall des Blutdrucks. Wenn Sie aus dem Sitzen oder Liegen aufstehen, zieht die Schwerkraft das Blut sofort in die Beine und den Rumpf. Durch diese Ansammlung steht vorübergehend weniger Blut zur Verfügung, das zum Herzen und weiter zum Gehirn zurückfließen kann. Das Gehirn erhält kurzzeitig zu wenig Sauerstoff; dies löst das bekannte Schwindelgefühl aus oder lässt Sie „Sterne sehen“. Glücklicherweise verfügt Ihr Körper über einen bemerkenswerten, schnell reagierenden Schutzmechanismus, um dieses Ungleichgewicht auszugleichen. Spezialisierte Sensoren in Ihren Arterien registrieren den plötzlichen Druckabfall augenblicklich und alarmieren das Nervensystem. Daraufhin verengt der Körper aktiv die Blutgefäße und steigert die Herzfrequenz. Dieses Zusammenspiel drückt das Blut wieder nach oben und stellt innerhalb von Sekunden die normale Durchblutung des Gehirns wieder her.
Das menschliche Gehirn besteht aus zwei getrennten Organen
Das menschliche Gehirn mag wie ein einziges hochkomplexes Organ aussehen, doch Wissenschaftler sagen, dass es tatsächlich aus zwei uralten Nervensystemen besteht, die sich unabhängig voneinander entwickelt haben.
Neun Stunden Schlaf pro Nacht können mit einem früheren Tod verbunden sein
Ausschlafen mag sich wie der ultimative Luxus anfühlen, doch regelmäßig mehr als neun Stunden im Bett zu verbringen, könnte mit einem erhöhten Risiko für einen frühen Tod verbunden sein.
Rette ein Leben! – Öffentliches Reanimationstraining
Die Stiftung Universitätsmedizin Münster veranstaltet ein öffentliches Reanimationstraining in der Münsteraner Stubengasse.
Erkältungszeit beginnt: Können Vitamine helfen?
Eine verstopfte Nase, ein kratziger Hals und ein lästiger Husten: Der Herbst bringt wie jedes Jahr die Erkältungszeit mit sich. Viele greifen dann zu Vitaminen, um den Virus zu bekämpfen. Aber bringt sich das was? Jana Meixner klärt auf.
Der Mythos, Dass Man Die Meiste Körperwärme Über Den Kopf Verliert (Und Warum Das Militär Ihn Verbreitete)
Der Mythos, dass der Mensch den Großteil seiner Körperwärme über den Kopf verliert, ist ein weit verbreitetes Missverständnis der menschlichen Physiologie. Tatsächlich geht Wärme relativ gleichmäßig über jede unbedeckte Hautfläche des Körpers verloren. Der menschliche Kopf macht nur etwa sieben bis zehn Prozent der gesamten Körperoberfläche aus. Folglich entfallen auf einen unbedeckten Kopf auch nur sieben bis zehn Prozent des gesamten Wärmeverlusts des Körpers. Dieser hartnäckige Irrglaube geht ursprünglich auf eine Reihe fehlerhafter militärischer Überlebensexperimente aus den 1950er Jahren zurück. Bei diesen Tests in der Arktis statteten Forscher Militärangehörige mit modernen Kälteschutzanzügen aus, ließen sie jedoch ohne Kopfbedeckung. Da der Kopf die einzige unbedeckte Stelle war, die der eisigen Luft ausgesetzt war, entwich der Großteil der Körperwärme naturgemäß über diesen Bereich. Die fehlerhafte Schlussfolgerung wurde später in einem offiziellen Handbuch der US-Armee veröffentlicht; darin wurde behauptet, dass vierzig bis fünfundvierzig Prozent der Körperwärme über einen ungeschützten Kopf verloren gingen. Programme für Überlebenstraining verbreiteten diese Zahl rasch als unumstößliche Tatsache – bestärkt durch die Tatsache, dass Gesicht und Kopfhaut äußerst empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren. Auch wenn das Tragen einer Wintermütze weiterhin dringend empfohlen wird, um lokale Erfrierungen zu vermeiden, schützt sie die Körperkerntemperatur nicht besser als das Bedecken von Armen oder Beinen.