Qualitativ hochwertiger Schlaf ist schwieriger zu erreichen, als es scheint: 50-70 Millionen Amerikaner haben jede Nacht damit zu kämpfen. Chronischer Schlafmangel erhöht das Risiko von Gesundheitsproblemen wie Bluthochdruck und Typ-2-Diabetes und beeinträchtigt zudem die emotionale Regulierung. Wenn Sie Probleme mit dem Schlaf haben, haben Sie wahrscheinlich schon verschiedene Tricks ausprobiert, um sich auszuruhen, aber vielleicht kennen Sie den „kognitiven Shuffle“ noch nicht. Beim kognitiven Mischen, das von Dr. Luc P. Beaudoin entwickelt wurde, werden die Gedankenmuster unterbrochen, indem man sich auf zufällige Wörter, Phrasen oder Bilder konzentriert. Diese Technik hilft dem Geist, sich zu entspannen, Stress abzubauen und den Schlaf zu fördern. Wählen Sie im Bett liegend und bei ausgeschaltetem Licht ein Wort mit mindestens fünf Buchstaben und denken Sie an Wörter, die mit jedem dieser Buchstaben beginnen. Sprechen Sie jedes Wort langsam aus und stellen Sie es sich dabei vor, um Ihre Aufmerksamkeit von Stress und Ängsten abzulenken. Alternativ können Sie Ihre Gedanken durch zufällige Wörter wie „Kühe“ oder „Lichter“ schweifen lassen, oder Sie passen die Wortwechsel an Ihren Herzschlag an, indem Sie bei jedem achten Schlag ein neues Wort wählen. Das Wichtigste bei dieser Technik ist, dass sie zufällig und entspannend bleibt.
Die Sonne und die UV-Strahlen: So gesund und schädlich sind sie
Ohne die Sonne wäre unser Leben nicht möglich. Sonnenstrahlen unterstützen die Photosynthese bei Pflanzen, sorgen für Licht und Wärme. Sie setzt Glückshormone frei und löst gute Stimmung aus. Außerdem steigert sie die Durchblutung, fördert unsere Leistungsfähigkeit und aktiviert in der Haut das lebenswichtige Vitamin D. Wenn wir uns aber länger als 20 Minuten ungeschützt in der Sonne aufhalten, droht uns der Sonnenbrand. Sie beschleunigen den Hautalterungsprozess. Im schlimmsten Fall kann die Sonne aber Hautkrebs verursachen. Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland. Mehr als 300.000 Menschen bekommen nach Angaben der Deutschen Krebshilfe die Diagnose gestellt. 2009 hat die WHO UV-Strahlung in die höchste Kategorie krebserregender Stoffe eingeordnet. Besonders gefährdet an Hautkrebs zu erkranken sind Menschen, die helle Haut, Sommersprossen und blonde Haare haben. Wir erzählen, wie Sie sich von der UV-Strahlen schützen sollen.
Muskelkater: Tipps zum Umgang mit den Schmerzen
Laufen, Joggen, Walken, Fitness - all das hält zwar fit, aber kann auch zu Muskelkater führen. Muskelkater ist ein schmerzhafter Begleiter, der allerdings in den meisten Fällen nicht dauerhaft zum Problem wird. Der Mythos, dass Muskelkater durch die Bildung von zu viel Milchsäure im Muskel verursacht wird, stimmt nicht. Im Gegensatz dazu gilt es als sicher, dass feine Risse in den Muskelfasern die Schmerzen auslösen. Der Schmerz tritt erst am nächsten Tag ein. Zunächst entstehen winzige Risse, die sich mit Wasser füllen. Erst wenn der Körper die Entzündungsprodukte aus dem Gewebe abgibt, entstehen die bekannten Schmerzen. Während eines Muskelkaters sollte man anspruchsvollen Sport vermeiden. Ein leichter, aufbauender Sport wie Schwimmen oder Fahrradfahren darf trotzdem stattfinden. Wer seine Sporteinheit mit einem Warm-up startet, hat weniger Aussichten auf einen schmerzhaften Muskelkater. Ernährung stärkt: Regenerierende Stoffe wie Calcium oder Magnesium sowie muskelentspannende Stoffe wie Lycopin oder Flavonoide helfen. Die Einnahme von Medikamenten wird gegen Muskelkater nicht empfohlen. Treten schon während des Sports starke Muskelschmerzen auf, sollte man zum Arzt gehen. Muskelkater ist schnell überstanden. Gewöhnlich halten die Schmerzen zwischen zwei und sechs Tage an.
So viele Krankmeldungen wie nie: AOK Fehlzeiten-Report 2025
Die Zahl der Krankschreibungen in Deutschland hat einen neuen Rekord erreicht. Laut dem AOK Fehlzeiten-Report 2025 meldet sich jeder Beschäftigte im Schnitt 2,3 Mal pro Jahr krank. Damit stieg die Zahl der Krankmeldungen auf 228 Fälle je 100 AOK-Mitglieder – mehr als der bisherige Höchstwert von 2023 (225 Fälle). Insgesamt nahmen die Krankmeldungen um 1,5 % zu, die Krankheitstage pro Fall gingen aber leicht zurück. Atemwegserkrankungen als häufigste Erkrankung: Am häufigsten fehlten Beschäftigte wegen Atemwegserkrankungen (27,9 %), darunter Erkältungen und Corona-Erkrankungen. Das entspricht 82,2 Fällen je 100 AOK-Mitglieder. Danach folgen Muskel- und Skeletterkrankungen (13,7 %). An dritter Stelle stehen psychische Erkrankungen: Hier steigt Zahl der Ausfalltage seit Jahren. Laut AOK nahmen die Fehltage wegen psychischer Probleme in den letzten zehn Jahren um 43 % zu. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht darin ein Alarmsignal und warnt vor Überlastung, Zeitdruck und Arbeitsverdichtung. Telefonische Krankmeldungen kein relevanter Faktor: Die telefonische Krankschreibung wird oft als Grund für den Anstieg der Krankmeldungen genannt. Doch laut AOK-Report stimmt das nicht: 2024 gab es 26,4 Millionen Krankmeldungen wegen Atemwegserkrankungen, aber nur 145.000 telefonische Krankschreibungen.
Depression: Symptome, Ursachen und Behandlung
Eine Depression ist eine psychische Erkrankung. Betroffene fühlen sich leer, hoffnungslos und niedergeschlagen. Die Krankheit kann im schlimmsten Fall mit einem Suizid enden. Laut WHO leben über 322 Millionen Menschen weltweit mit Depressionen, über vier Millionen davon in Deutschland. Welche Ursachen hat eine Depression? Eine Depression entsteht durch das Zusammenspiel vieler Faktoren. Häufige Auslöser sind Schicksalsschläge, Krankheiten oder Stress im Erwachsenenalter. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Frauen, Singles, Stadtbewohner, Menschen mit wenig sozialen Kontakten oder niedrigem Bildungsstand sowie Menschen mit Suchtproblemen. Oft liegt der Ursprung der Krankheit in belastenden Kindheitserfahrungen oder einer gesteigerten Empfindlichkeit gegenüber Stress. Genetische Veranlagung spielt ebenfalls eine Rolle: Kinder depressiver Eltern haben ein erhöhtes Risiko. Welche Arten von Depressionen gibt es? Depression hat verschiedene Formen und Ausprägungen: • Unipolare Depression: Depressive Phasen wechseln mit symptomfreien Zeiten. • Bipolare Depression: Wechsel zwischen depressiven und manischen Phasen, in denen Betroffene euphorisch und impulsiv sind. • Dysthymie: Chronische, leichtere Depression, die über zwei Jahre oder länger andauert. Zusätzliche Formen: • Winterdepression: Tritt meist in den dunklen Monaten auf. • Prä-/Postnatale Depression: Betrifft Frauen in der Schwangerschaft oder nach der Geburt. • Burnout-Syndrom: Lang anhaltender Stresszustand, oft mit Depression verbunden. • Maskierte Depression: Depression äußert sich durch körperliche Beschwerden ohne organische Ursachen. Wie wird eine Depression behandelt? Es gibt verschiedene Wege, Depressionen zu behandeln: • Medikamente (Antidepressiva) lindern Symptome wie Antriebslosigkeit, heilen jedoch nicht. Sie helfen oft in Kombination mit anderen Therapien, müssen aber individuell angepasst werden, da Nebenwirkungen möglich sind. • Psychotherapie: Hier gibt es zwei Hauptansätze: Kognitive Verhaltenstherapie: Der Patient lernt, depressive Denkmuster zu erkennen und umzuformen, meist in wöchentlichen Sitzungen. Tiefenpsychologische Therapie: Hierbei werden Ursachen der Depression, oft in Kindheitserfahrungen, erforscht und bearbeitet.
Sommerzeit ist Mückenzeit: Das hilft bei einem Mückenstich
Jedes Jahr aufs Neue freut man sich über den Sommer. Endlich raus! Doch auch die Insekten - vor allem Mücken - genießen das schöne Wetter und stürzen sich auf den Menschen. Mückenstiche sind die Folge. Die können ganz schön lästig sein. Erst Recht, wenn sie starken Juckreiz oder Schwellungen hervorrufen. Dabei wird der Juckreiz gar nicht von der Mücke selbst hervorgerufen, sondern von unserem eigenen Körper. Doch mit einigen Hausmitteln kann man viel gegen die lästigen Stiche tun. Aber ein in keinem Fall: Kratzen!
Deutschland ächzt unter der Hitze: Sechs Tipps für besseren Schlaf
Die Temperaturen steigen vielerorts auf Hochsommerwerte. Das kann man tun, um besser zu schlafen.
Christina ist schwer krank, doch größte Sorge ist die Miete
Christina kann wegen ihrer schweren Erkrankung nicht mehr gehen, stehen oder selbstständig essen. Trotzdem sorgt sie sich vor allem um ihre Miete.
Mehr Rettungseinsätze wegen Hitze: "Ruhig angehen lassen"
Kevin Edriss, Rettungssanitäter beim Samariter Bund, mit kühlenden Tipps für diese Hitzetage und woran man einen Sonnenstich und Co. erkennen kann.
Steht Ein Langstreckenflug An? So Bleiben Sie Entspannt Und Komfortabel
Wenn eine lange Reise bevorsteht und Sie nicht mit Rücken- oder Nackenschmerzen am Ziel ankommen möchten, gibt es einige Möglichkeiten, für mehr Komfort zu sorgen. Laut Ehsan Jazini, einem Wirbelsäulenchirurgen bei VSI Spine Solutions, besteht das Ziel bei einem Langstreckenflug darin, „die Wirbelsäule in einer neutralen, gestützten Position zu halten“. Wenn Sie die Füße flach auf den Boden stellen, das Becken weit nach hinten in den Sitz schieben und die Knie in einem Winkel von etwa 90 Grad halten, können Sie Rückenschmerzen vorbeugen. Jazini empfiehlt zudem, ein kleines Lendenkissen oder ein zusammengerolltes Sweatshirt im unteren Rückenbereich zu platzieren, um die natürliche Krümmung der Lendenwirbelsäule zu bewahren. Auch regelmäßige Bewegung ist wichtig. Am besten ist es, aufzustehen und im Gang umherzugehen, wann immer dies möglich ist; doch auch sanfte Bewegungen auf dem Sitz alle 30 Minuten können helfen. Nach vorne gezogene Schultern sind eine der häufigsten Ursachen für Nacken- und obere Rückenschmerzen während des Fluges. Versuchen Sie, zwischendurch die Schultern zu kreisen, um Verspannungen zu lösen. Für die Beine eignen sich sanfte Fußübungen – etwa das abwechselnde Anheben der Zehen und Fersen –, um die Waden zu dehnen und die Durchblutung anzuregen.
Warum Ihre Umgebung Ihre Stimmung Stärker Beeinflusst, Als Sie Denken
Obwohl wir oft annehmen, dass Gedanken unsere Gefühle steuern, prägen Sinnesreize unser Befinden häufig schon vor dem bewussten Denken. Psychologen zufolge reagiert das Bedrohungserkennungssystem des Gehirns auf Sinnesinformationen, bevor wir bewusst verstehen, was geschieht. Wenn sich etwas unangenehm anfühlt, kann das Nervensystem bereits eine Stressreaktion aktiviert haben. Umweltfaktoren wie Licht, Lärm, Temperatur und visuelle Reizüberflutung können als unsichtbare Stressoren wirken und unsere Stimmung im Laufe des Tages subtil beeinflussen. Unser Geruchssinn ist besonders eng mit unseren Emotionen verbunden, weshalb bestimmte Düfte unsere Stimmung sofort verändern können. Studien legen nahe, dass emotionale Zustände oft stärker von der Umgebung als von bewussten Gedanken beeinflusst werden, wodurch sensorische Überlastung maßgeblich zu Angstzuständen beiträgt. Das moderne Leben überflutet unsere Sinne ständig mit Bildschirmen, Benachrichtigungen, künstlichem Licht, sozialen Medien und Stadtlärm. Eine bewusste Reduzierung von Sinnesreizen kann helfen, das Nervensystem zu regulieren. Kleine Veränderungen wie bildschirmfreie Mahlzeiten, Ruhephasen, Spaziergänge in der Natur oder beruhigende Musik können den Stresspegel senken.
Warum heiße Tage so riskant sind
Wenn die Temperaturen steigen, wächst auch die Gefahr für die Gesundheit. Hitze belastet nicht nur Herz und Kreislauf, sondern kann auch die Psyche und die Wirkung von Medikamenten beeinflussen. Besonders tückisch: Viele Warnzeichen bleiben unbemerkt.
Borna-Virus: Weiterer Todesfall in Bayern
Seltene Krankheit mit tödlichen Folgen: Im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen ist ein Mensch an einer Bornavirus-Infektion gestorben. Das Virus wird über Feldspitzmäuse übertragen.
"Longevity": Richtig alt werden
Möglichst lange leben und das am besten bei guter Gesundheit – das wünschen sich viele. Wie man dieses Ziel erreichen kann und was Mitochondrien damit zu tun haben, erklärt Mediziner und Ernährungswissenschaftler Stephan Barth.
„Benjamin-Button“-Effekt: Viele über 65 werden gesünder
Eine Yale-Studie zeigt, dass sich bei 45 Prozent der über 65-Jährigen die geistige oder körperliche Gesundheit im Alter verbessert – und stellt damit die Vorstellung eines unvermeidlichen Abbaus infrage. Forscher begleiteten über 11.000 ältere Erwachsene bis zu zwölf Jahre und fanden: Eine positive Einstellung zum Altern geht mit besseren kognitiven und körperlichen Entwicklungen einher.
Hörverlust auf laute Musik zurückgeführt – dann die Diagnose Hirntumor
Eine Frau, die ihren Hörverlust zunächst auf laute Musik zurückführte, erfuhr später, dass eine seltene genetische Tumorerkrankung dahintersteckte. Die 29-jährige Sophie Martin erhielt die Diagnose NF2, nachdem Scans sieben gutartige Tumoren in Gehirn und Wirbelsäule gezeigt hatten. Sie wurde operiert, verlor dabei rund 90 Prozent ihres Hörvermögens und reist nun für spezialisierte Behandlungen nach Manchester.
Herzkatheter und Stents
Klein im Zugang, groß in der Wirkung - sagen euch Stent, Katheter und Blutverdünner etwas? Spätestens nach diesem Reel: Wir haben mal einem Kardiologen über die Schulter geschaut.
Laut Studie: Im Wald sinkt Stress in nur 20 Minuten
Stress im Alltag kann schnell zu Erschöpfung und Gereiztheit führen. Eine Studie der Medizinischen Universität Wien zeigt nun: Schon 20 Minuten im Wald können helfen,
Immer mehr junge Menschen in Deutschland erkranken an Darmkrebs
Darmkrebs tritt in Deutschland auch bei jüngeren Menschen häufiger auf. Besonders betroffen sind die 20- bis 39-Jährigen. Forschende haben die Entwicklung jetzt genauer untersucht.
Pflaumen im Check: Frisch oder getrocknet – was ist gesünder?
Pflaumen liefern Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Doch worin unterscheiden sich frische und getrocknete Pflaumen? Die wichtigsten Fakten zu Nährstoffen, Kalorien und Verdauung auf einen Blick.
Mangel an Blutreserven dramatisch
Der Mangel an Blutreserven in Deutschland spitzt sich zu. Das Rote Kreuz ruft deshalb jetzt zum Blutspenden auf.
Wasser in den Beinen: Ab wann gefährlich?
Wasser in den Beinen ist oft harmlos. Doch manchmal steckt mehr hinter Beinschwellungen. Diese Warnzeichen sollten Sie ernst nehmen.
Die Hitze bleibt – extreme UV-Indexwerte erwartet
Die Hitze bleibt – und mit ihr eine oft unterschätzte Gefahr Sonnencreme nicht vergessen: Der Tag wird nicht nur heiß, auch mit sehr hohen UV-Strahlungswerten ist zu rechnen. Besonders Kinder sollten gut geschützt werden.
Die Hitze bleibt – extreme UV-Indexwerte erwartet
Die Hitze bleibt – und mit ihr eine oft unterschätzte Gefahr Sonnencreme nicht vergessen: Der Tag wird nicht nur heiß, auch mit sehr hohen UV-Strahlungswerten ist zu rechnen. Besonders Kinder sollten gut geschützt werden.
Hitze in Bayern: Gefahr für die Gesundheit?
Gefahr für die Gesundheit? Hitzeschutz-Expertin Dr. Julia Hellmann vom LMU Klinikum München erklärt, was mehrere Tage extreme Hitze im Körper auslösen können und welche Erkrankungen aufgrund des Klimawandels häufiger werden.
Hitzewelle in Bayern: Was hilft bei hohen Temperaturen?
Temperaturen über 30 Grad: Das aktuelle Wetter macht vielen zu schaffen. Besonders Alkohol kann bei Hitze schneller zu Kreislaufproblemen führen und sogar in der Notaufnahme enden. Was muss ich beachten?
Eine Studie Legt nahe, Dass Der Verzehr Von Weintrauben Die Haut Widerstandsfähiger Gegen Die Sonne Machen Kann
Laut einer neuen Studie kann der Verzehr von Weintrauben die Hautgesundheit verbessern und die Widerstandsfähigkeit gegen UV-Strahlung erhöhen. Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Wirkung der Frucht über die reine Nährstoffversorgung hinausgeht und auch die Genexpression im Körper beeinflusst. In der Studie verzehrten Freiwillige zwei Wochen lang täglich die Menge von drei Portionen Weintrauben. Nach diesem Zeitraum beobachteten die Forscher Veränderungen in der Genexpression der Haut, sowohl unter normalen Bedingungen als auch nach kontrollierter UV-Bestrahlung. Die Ergebnisse zeigten, dass Weintrauben die Widerstandsfähigkeit der Haut gegen Sonnenschäden um etwa 30 bis 50 % erhöhen können. Laut den Wissenschaftlern geschieht dies, weil der Verzehr der Frucht biologische Veränderungen bewirkt, die die Genexpression in der Haut beeinflussen. Für die Forscher können Weintrauben als „Superfood“ gelten, da ihre Wirkung sich auf andere Körpergewebe ausdehnen und so einen umfassenderen Beitrag zur allgemeinen Gesundheit leisten kann.
Studie zeigt: Allergien können wieder verschwinden
Wer schon als Kind unter Heuschnupfen leidet, bleibt nicht unbedingt ein Leben lang allergisch. Genau das zeigt jetzt eine große Langzeitstudie aus Österreich, veröffentlicht im Fachmagazin "Clinical and Translational Allergy".
Mittelfranken braucht Blutspenden: Spendebereitschaft sinkt durch warme Wetterlage
Die Zahl der Blutspenden in Mittelfranken geht zurück. Durch die aktuelle Hitzewelle sinkt die Spendebereitschaft, der Bedarf an Blut ist jedoch unverändert. Das Bayerische Rote Kreuz ruft daher zu mehr Blutspenden auf, damit den Kliniken weiterhin genügend Vorräte zur Verfügung stehen.
Kulturelle Aktivitäten Könnten Mit Langsamerem Altern In Verbindung Stehen
Eine aktuelle Studie des University College London legt nahe, dass kulturelle Aktivitäten und Hobbys mit einem langsameren biologischen Alterungsprozess und potenziell höherer Lebenserwartung einhergehen können. Die Forscher analysierten Daten von 3.556 britischen Erwachsenen und beobachteten Personen, die regelmäßig Freizeit- und Kulturaktivitäten nachgingen. Dazu zählten Musikhören, Singen, Tanzen, Lesen, Malen sowie Besuche von Museen, Ausstellungen und Konzerten. Diese Personen zeigten im Vergleich zu denjenigen, die selten solchen Aktivitäten nachgingen, um bis zu 4 % langsamere Alterungserscheinungen. Laut der Studie entspräche dieser Unterschied biologisch gesehen etwa einem Jahr weniger Alterung im Vergleich zu den weniger kulturell aktiven Gruppen. Die Studie nutzte Bluttests und sogenannte epigenetische Uhren – Instrumente zur Messung von DNA-Veränderungen im Zusammenhang mit der zellulären Alterung. Die positiven Effekte könnten mit einer Reduzierung von chronischem Stress, Entzündungen und kardiovaskulären Risikofaktoren zusammenhängen – Gesundheitsprobleme, die mit beschleunigter Alterung in Verbindung gebracht werden. Auch wenn es noch nicht möglich ist, einen direkten Ursache-Wirkungs-Zusammenhang herzustellen, bestärkt die Forschung die Vorstellung, dass Gesundheit nicht allein von Ernährung und körperlicher Bewegung abhängt.
Immer mehr junge Deutsche erkranken an Darmkrebs
In den USA steigen die Darmkrebsfälle bei Menschen unter 50 Jahren an. Neue Daten aus Deutschland zeigen nun: Auch hierzulande erkranken immer mehr Jüngere, die Zahlen steigen besonders in den Zwanzigern an.