Die 80/20-Diät ist ein Ernährungskonzept, das ein ausgewogenes Verhältnis zwischen gesunden und genussvollen Lebensmitteln ohne Schuldgefühle fördert. Nach diesem Prinzip sollten 80 Prozent der verzehrten Lebensmittel nahrhaft sein, während die restlichen 20 Prozent aus unseren Lieblingsdelikatessen bestehen können. Diese Methode basiert auf dem Pareto'schen Gesetz, das besagt, dass 80 Prozent der Ergebnisse aus 20 Prozent der Bemühungen resultieren. Die 80/20-Diät bietet zahlreiche Vorteile, darunter eine größere Flexibilität und die Möglichkeit, ein positives Verhältnis zum Essen zu pflegen. Dieser realistische und nicht übermäßig restriktive Ansatz erleichtert es, langfristig nachhaltige Ernährungsgewohnheiten zu übernehmen. Das bedeutet, dass wir uns gelegentlich ein Dessert oder ein Gericht gönnen können, das wir lieben, ohne unsere Gesundheitsziele zu gefährden. Diese Flexibilität hilft, die Frustration zu vermeiden, die oft mit zu strengen Diäten einhergeht. Um die 80/20-Diät effektiv anzuwenden, ist es wichtig, die Mahlzeiten so zu planen, dass sie hauptsächlich aus nahrhaften Lebensmitteln bestehen und 20 Prozent für Zugeständnisse reserviert werden. So könnte man beispielsweise unter der Woche gesunde Lebensmittel verzehren und sich am Wochenende eine „Leckerei“ gönnen. Dieser Ansatz erfordert kein Kalorienzählen oder den Verzicht auf ganze Lebensmittelgruppen und ist daher für unterschiedliche Bedürfnisse und persönliche Vorlieben geeignet.
Zeckenbisse: Alles über Krankheiten und Impfung
Was sich anfänglich anfühlt wie eine Sommergrippe, entpuppt sich manchmal als Folge eines Zeckenbisses. Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist die gefährlichste Erkrankung, die durch die Parasiten ausgelöst werden kann. Eine Impfung hilft. Für wen die Impfung gegen FSME Sinn macht und warum sie auch in NRW wichtig sein kann.
Der Ultimative Leitfaden Für Gesunde Schlafpositionen
Jeder hat seine bevorzugte Schlafposition, aber nicht jede ist gesund. Bei Schlafapnoe oder Vorerkrankungen wie Herzkrankheiten sind manche Positionen ungesünder als andere. Auf dem Rücken zu schlafen ist für die meisten gesund, da es die Wirbelsäule in der richtigen Position hält – vorausgesetzt, man benutzt die richtige Matratze. Schwangeren und Menschen mit Schlafapnoe wird jedoch aus Komfort- und Sicherheitsgründen empfohlen, auf der Seite zu schlafen. Das Schlafen auf der Seite bietet weitere Vorteile: Es hält nicht nur die Wirbelsäule in der richtigen Position, sondern auch das Herz-Kreislauf-System in einer neutralen Lage. Die linke Seite ist in der Regel die beste Schlafposition, außer bei Herzproblemen, da sie zu einer Verlagerung des Herzens führen kann. Auf dem Bauch zu schlafen ist die ungesündeste Position, da sie zu Rücken- und Nackenbeschwerden führen und Atmung und Verdauung erschweren kann.
Ebola-Ausbruch in Kongo: Helfer kämpfen gegen Mythen und Misstrauen
Im Kampf gegen Ebola in Zentralafrika stoßen Hilfsorganisationen nicht nur auf das Virus selbst, sondern auch auf Aberglauben, Falschinformationen und teils massives Misstrauen in der Bevölkerung.
WHO: Ebola-Lage wird noch schlimmer
WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus warnte nach einem virtuellen Austausch mit afrikanischen Gesundheitsministern, die Ebola-Lage werde sich voraussichtlich weiter zuspitzen,
Vom Tabuthema in die Mitte der Gesellschaft: Psychische Probleme und die begrenzten Therapieplätze
Psychische Probleme galten über viele Jahrzehnte hinweg als absolutes Tabuthema – nur keine Schwäche zeigen war die Devise. Doch von dieser Denkweise hat sich die Gesellschaft immer weiter entfernt. Die Menschen sind immer öfter bereit sich im Falle einer psychischen Erkrankung auch Hilfe zu suchen. Auch Psychotherapeutische Praxen und stationäre Einrichtungen spüren diese Entwicklung deutlich. Johannes Klemp über ein Tabuthema, das keines mehr ist und die damit verbundenen Schwierigkeiten.
Warum Das Kühlen Einer Verletzung Die Schmerzen Verlängern Kann
Seit Jahrzehnten gehört das Kühlen von Verstauchungen oder Muskelkater zu den gängigsten Reaktionen auf Verletzungen. Neue Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass diese Gewohnheit die Schmerzen sogar verlängern kann. Forscher der McGill University fanden heraus, dass das Kühlen von Verletzungen bei Mäusen die Heilungsdauer deutlich verlängerte, obwohl es kurzfristig die Schmerzen linderte. Laut den Ergebnissen litten die mit Eis behandelten Mäuse deutlich länger unter Schmerzen als jene, die mit Wasser bei Raumtemperatur behandelt wurden. Die Forscher vermuten, dass diese Verzögerung mit Neutrophilen zusammenhängt, einer Art weißer Blutkörperchen, die dem Körper helfen, die Schmerzreaktion nach Beginn der Heilung auf natürliche Weise zu reduzieren. Die Studie ergab, dass die Kühlung des verletzten Bereichs die Funktion dieser Immunzellen beeinträchtigen kann. Wissenschaftler entdeckten außerdem, dass die Wechseltherapie, bei der zwischen kaltem und zimmerwarmem Wasser gewechselt wird, die Schmerzempfindlichkeit verringerte, ohne die Heilung in gleicher Weise zu verlangsamen. Diese Ergebnisse tragen zu den wachsenden Zweifeln an traditionellen Behandlungsmethoden bei Verletzungen bei, wie beispielsweise der lange angewandten RICE-Methode (Ruhe, Eis, Kompression, Hochlagerung).
15 Minuten Gehen nach dem Essen schützen Bauchspeicheldrüse
Nach dem Essen auf die Couch? Keine gute Idee. Machen Sie lieber einen kurzen Spaziergang – Ihr Blutzuckerspiegel wird Ihnen danken und die nächste Heißhungerattacke ersparen.
Ebola-Ausbruch: Lage spitzt sich zu
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo weitet sich aus. Nach Angaben WHO gibt es inzwischen mehr als 900 Verdachtsfälle.
Schwangere angeschossen: Baby wird mit Kugel im Bauch geboren
Unfassbar, aber wahr: Ein Baby wurde mit einem Projektil im Bauch geboren.
4 Tipps: So kommen Sie gut hydriert durch die Hitze
Kaffee erlaubt, Eiswürfel tabu: Diese einfachen Alltagstipps schützen Sie vor Hitzekoller und Kreislaufproblemen.
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FSME und Borreliose: Hunderte Zecken-Erkrankungen in Bayern
Zecken bleiben gefährlich: In Bayern wurden dieses Jahr bereits mehr als 500 Borreliose-Fälle und 14 FSME-Erkrankungen gemeldet. Trotz Risikogebiets haben nur rund 23 Prozent der Menschen einen aktuellen FSME-Impfschutz.
Leben mit Schizophrenie: Robin kämpft gegen Vorurteile
Stimmen, Wahnvorstellungen und Angst: Vor zwei Jahren erkrankte Robin Preiner aus Nürnberg an paranoider Schizophrenie. Heute spricht der 27-Jährige offen auf Social Media über seine Psychosen – und will anderen Betroffenen Mut machen.
Schizophrenie erkennen: Warnzeichen und Therapiemöglichkeiten
Psychische Erkrankung: Dr. Isabel Maurus vom LMU Klinikum München erklärt, wie Schizophrenie entsteht, welche ersten Warnzeichen Angehörige erkennen können und wie die Krankheit heute behandelt wird.
Bundestag plant Apothekenreform
Die Bundesregierung plant eine Reform, die Apotheken mehr medizinische Aufgaben ermöglichen soll. Patienten könnten künftig Impfungen, Blutabnahmen und Medikamentenausgaben ohne neuen Arzttermin direkt in Apotheken erhalten. Ziel ist es, Hausarztpraxen zu entlasten und die Versorgung, besonders auf dem Land, zu sichern. Apotheker Jürgen Wunderlich unterstützt die Reform und sieht darin eine Entlastung für Ärzte und Patienten. Hausarzt Dr. Michael Broll warnt jedoch vor Risiken, da Apotheker keine Ersatzärzte seien und im Notfall die ärztliche Betreuung fehlen könnte. Im Bundestag wurde die Reform kontrovers diskutiert, die Opposition sieht eine Verlagerung medizinischer Verantwortung kritisch. Der Bundesrat muss der Reform noch zustimmen, bevor sie in Kraft treten kann.
Zeckensaison gestartet: Gesundheitsbehörden warnen vor FSME und Borreliose
Mit den steigenden Temperaturen hat in Bayern schon längst wieder die Zeckensaison begonnen – und die Gesundheitsbehörden warnen vor FSME und Borreliose. Besonders betroffen ist Bayern: Fast der gesamte Freistaat gilt inzwischen als FSME-Risikogebiet – darunter auch ganz Mittelfranken.
Arthritis-Medikament könnte gegen Depressionen helfen
Eine gängige Arthritis-Injektion könnte Millionen Menschen, die gegen Depressionen kämpfen, neue Hoffnung geben. Forscher behaupten, sie könnte bei einigen Patienten besser wirken als traditionelle Antidepressiva.
Hochdosiertes Vitamin D während der Schwangerschaft könnte das Gedächtnis von Kindern verbessern
Die Einnahme höherer Dosen von Vitamin D während der Schwangerschaft könnte laut neuer Forschung Jahre später das Gedächtnis eines Kindes verbessern.
Warum Bakterien so wichtig für uns sind
Die meisten Keime lauern nicht auf öffentlichen Toiletten, sondern auf den Griffen von Fitnessgeräten. Diesen und weiteren Irrtümern über Bakterien widmet sich Autor und Förster Peter Wohlleben in seinem neuesten Buch. Er sagt: Vor allem die positiven Eigenschaften von Bakterien würden von vielen unterschätzt. Denn ohne sie funktioniere nicht nur unser Körper nicht – sie könnten uns sogar motivieren. Was Bakterien noch alles können und was noch weitere unterschätzte Hotspots für Keime sind, darüber hat Wohlleben mit unserer Autorin im Interview gesprochen.
Emir und Kais aus Delmenhorst suchen Stammzellspender
Der 11-jährige Emir und der siebenjährige Kais aus Delmenhorst teilen ein schlimmes Schicksal: beide Kinder haben eine Vorstufe von Leukämie. Eine Stammzellenspende könnte ihnen helfen.
„Aufgrund meiner seltenen Erkrankung glaube ich, dass jeder Fremde mein Freund ist“
Diese Frau leidet an einer seltenen Gehirnerkrankung, die sie dazu bringt, zu glauben, dass Fremde in Wirklichkeit ihre Freunde sind. Jenny entwickelte nach einer schweren Migräne im Jahr 2019 eine Hypervertrautheit für Gesichter. Sie sagt, ihr Gehirn erzeugt falsche Erinnerungen, wenn sie unbekannte Gesichter sieht. Forscher der University of York glauben, dass die Erkrankung durch eine überaktive Kommunikation zwischen den visuellen und den Gedächtnissystemen des Gehirns verursacht wird.
Nudeln vom Vortag: Warum sie gesünder sind
Aus ernährungsphysiologischer Sicht bieten abgekühlte und auch wieder aufgewärmte Nudeln tatsächlich einige Vorteile gegenüber frisch gekochten, warmen Nudeln. Warum ist das so? (KI)
«Ich wollte mein Herz behalten»: Frau bekommt eigenes plastiniertes Organ
Martina Grabsch bekommt ihr eigenes, plastiniertes Herz zurück – ein Symbol für ihren Überlebenskampf und die Bedeutung der Organspende.
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Ibuprofen, Paracetamol und Co. – Was nimmt man wann?
Es geht um fünf häufig genutzte Schmerzmittel: Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen, ASS und Paracetamol. Sie sind rezeptfrei erhältlich und werden bei verschiedenen Beschwerden wie Schmerzen oder Entzündungen eingesetzt. Bis auf Paracetamol gehören sie zur Gruppe der nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR), die auch entzündungshemmend wirken können. Was bekommt man ohne Rezept? Rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen und ASS sind nur in niedrigen Dosierungen erhältlich. Höhere Dosen müssen ärztlich verschrieben werden. Durch die Einnahme mehrerer Tabletten kann man allerdings die verschreibungspflichtige Dosis erreichen. Paracetamol wirkt zwar gegen Schmerzen und Fieber, aber nicht gegen Entzündungen. Wie wirken die Medikamente? NSAR (wie Ibuprofen) hemmen Enzyme namens Cox, die für Entzündungen und Schmerzen verantwortlich sind. Diese Enzyme sind auch wichtig für den Magenschutz, daher können NSAR Magenprobleme verursachen. Von Ibuprofen ist bekannt, dass es Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auslösen kann. Paracetamol wirkt anders und beeinflusst die Schmerzwahrnehmung im Gehirn, aber der genaue Wirkmechanismus ist noch nicht vollständig geklärt. Was ist bei Höchstgrenzen wichtig? Auch bei rezeptfreien Medikamenten sollte man keine verschiedenen NSAR-Mittel mischen. Paracetamol kann jedoch mit NSAR kombiniert werden. Es ist auch wichtig, auf die Höchstdosis zu achten. Was nimmt man wann? Der Glaube an die Wirksamkeit von Schmerzmitteln kann deren Wirkung um bis zu 30 % steigern (Placeboeffekt). Paracetamol wird häufig bei Kopf-, Zahn-, und Regelschmerzen genommen. Ibuprofen und Naproxen nimmt man bei entzündlichen Gelenkschmerzen und Fieber. Studien zeigen jedoch, dass Ibuprofen bei Infekten die Erkrankungsdauer verlängern kann.
Darmkrebs: Welche Rolle Vitamine wirklich spielen
Studien zeigen Zusammenhänge zwischen Ernährung, Vitaminen und Darmkrebs. Welche Nährstoffe im Fokus stehen – und warum Nahrungsergänzungsmittel nicht ohne ärztliche Kontrolle eingenommen werden sollten.
Kaum einer kennt Blutwert, doch Lp(a) ist wichtig fürs Herz
Bei jedem Fünften tickt eine stille Zeitbombe im Blut. Ihr erhöhter Lp(a)-Wert sorgt für ein hohes Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko. Schon bald könnt ein neues Medikament helfen.
UK-Kinder wegen durch Vaping verursachter Notfälle ins Krankenhaus gebracht
Kinder im Alter von nur vier Jahren sollen im Vereinigten Königreich ins Krankenhaus gebracht worden sein, nachdem sie medizinische Notfälle im Zusammenhang mit Vaping erlitten hatten.
Wie gesund sind Himbeeren? Das steckt wirklich in den roten Früchten
Wenig Kalorien, viele Ballaststoffe und wichtige Nährstoffe: Himbeeren enthalten unter anderem Vitamin C sowie Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium. Ein Überblick über ihre Inhaltsstoffe und worauf Sie beim Kauf achten sollten.
ENTHÜLLT: Wie viel wöchentliche Bewegung das Herz gesund hält
Mehr als neun Stunden Sport pro Woche könnten den größten Schutz vor Herzerkrankungen bieten.