glomex Logo
Gesundheit & Fitness

Grippewelle auf Hochtouren: Rasanter Infektionsanstieg - diese Personen sind besonders betroffen

Die Grippe ist weiter auf dem Vormarsch. Laut dem Robert Koch-Institut sind die Zahlen gestiegen. Eine Personengruppe erkrankt besonders oft an der Atemwegserkrankung. Hier grassiert die Influenza derzeit am stärksten.

Related Videos

Das menschliche Gehirn besteht aus zwei getrennten Organen

Das menschliche Gehirn mag wie ein einziges hochkomplexes Organ aussehen, doch Wissenschaftler sagen, dass es tatsächlich aus zwei uralten Nervensystemen besteht, die sich unabhängig voneinander entwickelt haben.

Neun Stunden Schlaf pro Nacht können mit einem früheren Tod verbunden sein

Ausschlafen mag sich wie der ultimative Luxus anfühlen, doch regelmäßig mehr als neun Stunden im Bett zu verbringen, könnte mit einem erhöhten Risiko für einen frühen Tod verbunden sein.

Rette ein Leben! – Öffentliches Reanimationstraining

Die Stiftung Universitätsmedizin Münster veranstaltet ein öffentliches Reanimationstraining in der Münsteraner Stubengasse.

Erkältungszeit beginnt: Können Vitamine helfen?

Eine verstopfte Nase, ein kratziger Hals und ein lästiger Husten: Der Herbst bringt wie jedes Jahr die Erkältungszeit mit sich. Viele greifen dann zu Vitaminen, um den Virus zu bekämpfen. Aber bringt sich das was? Jana Meixner klärt auf.

Der Mythos, Dass Man Die Meiste Körperwärme Über Den Kopf Verliert (Und Warum Das Militär Ihn Verbreitete)

Der Mythos, dass der Mensch den Großteil seiner Körperwärme über den Kopf verliert, ist ein weit verbreitetes Missverständnis der menschlichen Physiologie. Tatsächlich geht Wärme relativ gleichmäßig über jede unbedeckte Hautfläche des Körpers verloren. Der menschliche Kopf macht nur etwa sieben bis zehn Prozent der gesamten Körperoberfläche aus. Folglich entfallen auf einen unbedeckten Kopf auch nur sieben bis zehn Prozent des gesamten Wärmeverlusts des Körpers. Dieser hartnäckige Irrglaube geht ursprünglich auf eine Reihe fehlerhafter militärischer Überlebensexperimente aus den 1950er Jahren zurück. Bei diesen Tests in der Arktis statteten Forscher Militärangehörige mit modernen Kälteschutzanzügen aus, ließen sie jedoch ohne Kopfbedeckung. Da der Kopf die einzige unbedeckte Stelle war, die der eisigen Luft ausgesetzt war, entwich der Großteil der Körperwärme naturgemäß über diesen Bereich. Die fehlerhafte Schlussfolgerung wurde später in einem offiziellen Handbuch der US-Armee veröffentlicht; darin wurde behauptet, dass vierzig bis fünfundvierzig Prozent der Körperwärme über einen ungeschützten Kopf verloren gingen. Programme für Überlebenstraining verbreiteten diese Zahl rasch als unumstößliche Tatsache – bestärkt durch die Tatsache, dass Gesicht und Kopfhaut äußerst empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren. Auch wenn das Tragen einer Wintermütze weiterhin dringend empfohlen wird, um lokale Erfrierungen zu vermeiden, schützt sie die Körperkerntemperatur nicht besser als das Bedecken von Armen oder Beinen.

So unterscheiden sich Erkältung, Grippe und Corona

Nicht jeder Husten bedeutet Covid-19, nicht jedes leichte Fieber muss Vorbote der Grippe sein. Viele Symptome solcher Infekte sind unspezifisch und ähneln sich. Aber es gibt auch Unterschiede zwischen einer Grippe, Erkältung und Corona. Ein Überblick.

Infos zu Masern, die Sie wissen sollten

Die Masern sind eine nicht zu unterschätzende Viruserkrankung, gegen die Kinder geimpft werden sollten. Als Masern wird eine hochansteckende, akute Viruserkrankung mit dem Masernvirus bezeichnet. Zunächst treten erkältungs- und grippeähnliche Symptome wie hohes Fieber, Husten und Schnupfen auf. Als nächstes kommt der rote Hautausschlag hinzu. Ein Mensch kann die Masern nur einmal in seinem Leben bekommen, danach ist er immun gegen diese Krankheit. Bei Kindern sind die Masern relativ harmlos. Erwachsene Patienten können jedoch unter schweren Folgeerkrankungen leiden wie u.a. einer Lungen- oder Mittelohrentzündung. Masern sind extrem ansteckend und erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion. Die Inkubationszeit beträgt acht bis zehn Tage. Der Ausschlag tritt erst nach rund zwei Wochen nach der Ansteckung auf. Das Masernschutzgesetz ist am 1. März 2020 in Kraft getreten. Danach sollen Schul- und Kindergartenkinder wirksam vor Masern geschützt werden.

Diese Hausmittel helfen gegen Fieber

Bei Fieber ist der Körper viel wärmer als bei Normaltemperatur. Man schwitzt viel, um sich abzukühlen. Das Schwitzen führt zum Flüssigkeitsverlust. Deswegen muss man bei Fieber viel trinken, um den Flüssigkeitsmangel wieder auszugleichen. Empfohlen sind Wasser, Tee, eine Suppe oder isotonische und elektrolytische Getränke. Auch durch die frisch gepressten Säfte erhält man viele Vitamine. Honig unterstützt das Immunsystem, denn er hat antientzündliche Wirkstoffe. Bei Erkältung und grippalen Infekten ist der Honig immer eine gute Wahl. Honig sollte aber erst in den Tee gegeben werden, wenn er etwas abgekühlt ist, damit die Inhaltsstoffe nicht zerstört werden. Auch der Knoblauch und die Zwiebel enthalten viele wohltuenden Eigenschaften. Ingwer wirkt gegen Fieber, Husten und andere häufige Erkältungssymptome. Er hilft am besten aufgebrüht als Tee. Essig hat eine kühlende Wirkung auf die Haut. Deswegen wird er als Wickel gegen Fieber benutzt.

Das hilft bei einer Erkältung

Die klassische Erkältung kommt mit den üblichen Verdächtigen: Schnupfen, Husten und Halsschmerzen. Erwachsene erwischt es zwischen zwei und vier Mal pro Jahr. Kinder sind pro Jahr sechs bis zehn Mal erkältet. Die Dauer einer Erkältung mit Inkubationszeit und Abklingen der Symptome liegt im Schnitt bei sieben bis zehn Tagen. Bei einer einfachen Erkältung sollte man zu Hause bleiben, um andere nicht anzustecken. Tipps bei Erkältungen: Ausreichend trinken, vor allem Wasser und Tee. Wer stark schwitzt, kann Elektrolyte zuführen. Inhalieren hat einen positiven Effekt: Schleimhäute werden befeuchtet, zäher Schleim besser abgehustet. Wadenwickel helfen bei Fieber. Sie sind eine sinnvolle Maßnahme, bevor man zu fiebersenkenden Mitteln greift. Bewegung an der frischen Luft fördert die Genesung und reduziert Muskelbeschwerden, eine häufige Begleiterscheinung bei Erkältung. Beliebte Hausmittel gegen Erkältung Heiße Hühnersuppe: Viele Experten bestätigen eine entzündungshemmende Wirkung von Hühnersuppe mit Vitaminen, Eisen und Zink, die das Immunsystem stärkt. Heiße Milch mit Honig Honig beinhaltet viele entzündungshemmende Inhaltsstoffe. Sanddorn-Öl enthält viele Vitamine und entzündungshemmende Inhaltsstoffe. Zwiebelwickel auflegen: Zwiebeln klein hacken, sie mit einem Nudelholz quetschen und in einem Tuch auf den Hals oder die Ohren halten. Sie enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe, vor allem Vitamin C und Kalium. Rote-Bete-Saft: Rote-Bete-Saft beinhaltet viele sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Betanin, was einen sehr positiven Einfluss auf das Immunsystem hat. Inhalation mit Kamille oder Pfefferminzöl Experten bestätigen die positive Wirkung, besonders für die oberen Atemwege.

Brustkrebs: 5 Fakten zur Krebserkrankung

Diagnose Brustkrebs: Das erhalten jährlich etwa 70.500 Frauen in Deutschland. Das Durchschnittsalter liegt bei 65 Jahren, es kann aber auch deutlich jüngere Frauen treffen. Hier sind fünf Fakten zu Brustkrebs: 1. Laut dem Robert-Koch-Institut ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. 28 Prozent aller Tumore sind bei Frauen in der Brust. 2. Die Zahl der Erkrankungen steigt seit 1980 stetig an. 2012 waren es noch rund 57.000 erkrankte Frauen. 3. Seit den 1990er Jahren ist die Todesrate jedoch gesunken. 2018 starben rund 22 Frauen je 100.000 Personen an Brustkrebs. 4. Diese Ursachen können die Wahrscheinlichkeit einer Brustkrebserkrankung erhöhen: Übergewicht, Bewegungsmangel, Typ II Diabetes mellitus, Ungesunde Ernährung, Konsum von schädlichen Genussmitteln (z.B. Alkohol und Nikotin), Langfristiger Ersatz von weiblichen Sexualhormonen, Dichtes Brustgewebe, Mehrere Fälle von Brust- und Eierstockkrebs in der Familie und die Bestrahlungen des Brustkorbes in der Kindheit. 5. Die Früherkennung ist sehr wichtig. Bereits ab dem 20. Lebensalter können Frauen die Vorsorge von der Krankenkasse bezahlen lassen. Zur Früherkennung zählen Screenings, Abtastungen und die Mammographie.

Alles rund um die Mammographie

Brustkrebs ist gefährlich, und Prävention hilft, ihn einzudämmen. Seit 2005 werden in Deutschland die Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre zur Mammographie eingeladen. Die Untersuchung dauert in der Regel 10 Minuten. Die Brust wird zwischen Röntgenröhre und Filmtisch gelegt und vorsichtig zusammengedrückt. Anschließend beurteilt die Ärztin oder der Arzt die Bilder. Laut EU-Kommission sollen jene Zahlen noch einmal deutlich wachsen. Im März 2021 aktualisierte man dort die Brustkrebsleitlinien, wonach künftig auch Frauen zwischen 45 und 49 sowie zwischen 70 und 74 Jahren in das Mammographie-Screening einbezogen werden sollen. Man sollte die Mammographie nicht als präzises Diagnose-, sondern vielmehr als Hinweis-Instrument sehen. Ein Forscherteam um den Radiologen Thao-Quyen Ho von der University of California hat rund drei Millionen Screening-Daten von Frauen zwischen 40 und 79 Jahren ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass bei rund neun Prozent der Mammographien ein falscher Positiv-Befund attestiert wurde. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wurde jede zweite, jährlich gescreente Patientin wegen eines unbegründeten Brustkrebsverdachts zur Nachuntersuchung einbestellt. Man sollte deswegen den Blick auf erfolgversprechende Alternativen zur Mammographie nicht verlieren. Es gibt auch Ultraschall und MRT. Liebling der meisten Radiologen scheint ohnehin die so genannte Tomosynthese zu sein. Sie durchleuchtet – im Unterschied zur Mammographie.

Warum Es Beim Eisessen Tatsächlich Zum „Hirnfrost“ Kommt (Der Nerv Hinter Dem Schmerz)

Wer kalte Leckereien zu schnell verzehrt, löst damit oft einen plötzlichen, stechenden Kopfschmerz aus – den sogenannten „Brain Freeze“ (Kältekopfschmerz). Dieses unangenehme Gefühl entsteht, wenn eine eiskalte Substanz den Gaumen oder den hinteren Rachenraum berührt. Der extreme Temperaturabfall bewirkt als Schutzreflex eine rasche Verengung der umliegenden Blutgefäße. Unmittelbar darauf weitet der Körper diese Gefäße wieder, um warmes Blut in den abgekühlten Bereich zu leiten. Dieser plötzliche Wechsel zwischen Verengung und Erweiterung aktiviert Schmerzrezeptoren in den Gefäßwänden. Die dabei entstehenden Signale werden über den Trigeminusnerv – eines der wichtigsten sensorischen Nervensysteme im Kopfbereich – weitergeleitet. Da dieser Nerv auch das Gesicht versorgt, interpretiert das Gehirn den Ursprung des Schmerzes falsch. Man spricht hierbei von übertragenem Schmerz; infolgedessen spürt man den Schmerz eher an der Stirn als im Mund. Glücklicherweise ist dieses heftige Empfinden völlig harmlos und klingt meist innerhalb weniger Sekunden wieder ab. Man kann die Linderung beschleunigen, indem man die warme Zunge gegen den Gaumen drückt.

Warum Du Dich Nach Dem Essen Schläfrig Fühlst (Und Es Nicht Nur Am Blutzucker Liegt)

Sich nach einer üppigen Mahlzeit schläfrig zu fühlen, ist ein weitverbreitetes Phänomen. Auch wenn viele Menschen plötzliche Blutzuckerspitzen dafür verantwortlich machen, liegen der Ursache komplexe biologische Vorgänge zugrunde. Bei der Nahrungsaufnahme schaltet das vegetative Nervensystem aktiv in den sogenannten „Rest-and-Digest“-Modus (Ruhe- und Verdauungszustand) um. Diese Umstellung senkt auf natürliche Weise die Herzfrequenz und fördert ein Gefühl tiefer Entspannung. Gleichzeitig leitet der Körper vermehrt Blut in den Magen-Darm-Trakt. Diese Umverteilung unterstützt den Magen dabei, Nährstoffe effizient aufzuspalten, verringert jedoch vorübergehend die allgemeine körperliche Wachheit. Zudem regt das Essen das Gehirn dazu an, schlaffördernde Hormone wie Serotonin und Melatonin auszuschütten. Mahlzeiten, die reich an Kohlenhydraten und Proteinen sind, beschleunigen diesen chemischen Signalprozess. Auch die körperliche Dehnung des Magens aktiviert den Vagusnerv, der dem Gehirn direkt signalisiert, einen Gang herunterzuschalten. Das Verständnis dieser normalen körperlichen Reaktionen kann Ihnen helfen, Ihr Energieniveau nach dem Essen besser zu steuern.

Verbreitung steigt: Tigermücke wieder vermehrt in Mittelfranken

Klein, nervig und ein juckender Stich. Mücken sind in Deutschland nichts Neues, doch in den letzten Jahren hat sich eine neue Art breitgemacht. Die Tigermücke. Inzwischen verbreitet sie sich auch in Mittelfranken. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit beobachtet im Monitoring seit rund vier Jahren die Verbreitung der Population – mit dem Einsatz von Mückenfallen. Im Labor wird anhand von körperlichen Merkmalen eine Artenbestimmung vorgenommen. Auf Krankheitserreger werden die Insekten beim LGL jedoch nicht getestet. Der Verbreitungsraum der Tigermücke liegt vor allem nah beim Menschen.

Sie werden oft für betrunken gehalten: Schwestern leiden an seltener Nervenkrankheit

Die Schwestern Olivia Dews (28) und Charlotte Casey (25) leben mit Friedreich-Ataxie, einer seltenen Nervenkrankheit, deren Symptome oft mit Trunkenheit verwechselt werden. Beide Mütter sorgen sich, dass ihre Erkrankung fortschreitet und ihre Kinder früher als erwartet ohne Mutter aufwachsen könnten. Deshalb setzen sie sich für den Zugang zu Omaveloxolon ein, einem Medikament, das das Fortschreiten der Krankheit verlangsamen könnte.

Gehen Sie Schneller, Nicht Länger, Um Ihre Gesundheit Zu Fördern

Entgegen der weitverbreiteten Ansicht, man müsse täglich 10.000 Schritte zurücklegen, um gesund zu bleiben, haben Studien gezeigt, dass auch die Intensität des Gehens eine entscheidende Rolle spielt. In einer im British Journal of Sports Medicine veröffentlichten Studie stellten Forscher fest, dass Menschen, die ihre Gesundheit verbessern wollen, ohne ihr tägliches Schrittpensum zu erhöhen, schneller gehen sollten. Die Studie untersuchte den Gesundheitszustand von einer halben Million Menschen im Vereinigten Königreich, um die Ursachen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und deren Zusammenhang mit körperlicher Aktivität zu erforschen. Den Ergebnissen zufolge verringerte sich das Sterberisiko bei Personen, die täglich weniger als 5.000 Schritte in zügigem Tempo zurücklegten, im Vergleich zu jenen, die langsamer gingen. Gleichzeitig zeigte sich auch bei Menschen, die langsamer, dafür aber über längere Zeiträume hinweg gingen, eine vergleichbare Senkung des Sterberisikos durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Studie legt nahe, dass es sich für Personen, die weniger als 5.000 Schritte am Tag machen, lohnt, die Intensität ihrer Spaziergänge zu steigern – etwa durch ein Tempo von 100 Schritten pro Minute. Eine Möglichkeit, die Intensität des Gehens zu bestimmen, ist die Beobachtung der eigenen Atmung. Wenn man versucht, ein Lied zu singen, und dies schwerfällt, liegt das Gehtempo wahrscheinlich bei etwa 90 bis 100 Schritten pro Minute.

Der Mythos, Dass Das Knacken Der Fingergelenke Den Gelenken Schadet

Über Generationen hinweg wurde davor gewarnt, dass das Knacken der Fingergelenke zu Arthritis führen könne. Selbst Mediziner glaubten mehr als fünfzig Jahre lang an diesen Mythos – vor allem aufgrund früher Annahmen über Gelenkreibung und -verschleiß. Ärzte vermuteten, dass die wiederholte, kraftvolle Dehnung der Gelenke den schützenden Knorpel auf Dauer schädigen würde. Moderne Forschungsergebnisse, etwa von Harvard Health, haben diesen weitverbreiteten Glauben jedoch gründlich widerlegt. Wissenschaftler fanden heraus, dass das Knackgeräusch tatsächlich durch das Platzen von Gasblasen in der Gelenkflüssigkeit entsteht. Beim Ziehen oder Biegen der Finger sinkt der Druck im Gelenk, wodurch gelöste Gase rasch entweichen. Der bekannteste Beleg hierfür stammt von Dr. Donald Unger, einem Arzt, der ein lebenslanges Selbstexperiment durchführte. Er ließ fünfzig Jahre lang täglich zweimal die Gelenke seiner linken Hand knacken, während er seine rechte Hand in Ruhe ließ. Spätere Röntgenaufnahmen zeigten keinerlei Unterschiede im Gesundheitszustand der Gelenke und keinerlei Anzeichen von Arthritis an beiden Händen. Umfangreiche medizinische Studien haben seine Ergebnisse inzwischen bestätigt und belegt, dass diese Gewohnheit zwar Geräusche verursacht, für die Gelenke jedoch im Grunde harmlos ist.

Fast jede zweite Notaufnahme in Deutschland überlastet

Fast jede zweite Notaufnahme in Deutschland ist überlastet. Eine aktuelle DGINA-Umfrage zeigt die angespannte Lage in den Kliniken.

Pille gegen Rauchen

Rund 12 Millionen Deutsche rauchen - Reporter Alf Porada ist einer davon. Mit einer rezeptfreien Anti-Rauch-Pille aus Polen will er endlich aufhören. Doch wie sicher ist das Mittel und hilft es wirklich? Wir machen den Test!

Nachts plötzlich schweißgebadet: Was dahinterstecken kann

Nasses Bettzeug und durchgeschwitzte Kleidung können mehr als nur eine unangenehme Nacht bedeuten. Neben harmlosen Auslösern kommen auch Infektionen, hormonelle Veränderungen oder andere Erkrankungen infrage. Welche Warnzeichen wichtig sind.

Ab wann Schnarchen nicht mehr harmlos ist

Schnarchen nervt vor allem den Partner – meistens ist es aber harmlos. Doch wenn nachts immer wieder die Atmung aussetzt, kann eine Schlafapnoe dahinterstecken. Welche Warnzeichen ernst genommen werden sollten und wann eine Untersuchung sinnvoll ist.

Warum das Auge manchmal zuckt – und wann es ein Warnsignal sein kann

Plötzlich flattert das Augenlid – meistens harmlos, aber ziemlich nervig. Häufig stecken Stress, Schlafmangel oder zu viel Bildschirmzeit dahinter. Doch wann sollte man das Zucken ärztlich abklären lassen?

Schwindel, Übelkeit, Kreislauf: Was Fahrgeschäfte mit dem Körper machen

Für viele gehört eine rasante Karussellfahrt zur Wiesn dazu. Doch schnelle Drehungen und starke Beschleunigungen können den Gleichgewichtssinn und Kreislauf belasten – besonders bei empfindlichen Menschen.

Alzheimertag: Wenn das Vergessen bleibt

Am heutigen Welt-Alzheimertag rückt eine Krankheit in den Fokus, von der in Deutschland mehr als eine Million Menschen betroffen sind. Medikamente können den Verlauf zwar verlangsamen, das Vergessen aber nicht stoppen.

Krankenhausreform: Regionalkonferenz in Lübeck

Im kommenden Jahr soll sich bei der Gesundheitsversorgung einiges ändern. Jetzt geht die Krankenhausreform in Schleswig-Holstein langsam in die Phase der Umsetzung. Am Montag fand in Lübeck die erste von sechs Regionalkonferenzen statt. Dort stellt das Ministerium die Ziele für die Versorgung in den verschiedenen Regionen vor. Es ging um die Kreise Herzogtum Lauenburg, Stormarn und Lübeck.

Wie fühlt sich Demenz an? Selbstversuch im Simulator

Anziehen, Einkaufen, Essen – was für viele selbstverständlich ist, kann für Menschen mit Demenz zu einer großen Herausforderung werden. In einem Demenzsimulator in Höchstädt lässt sich derzeit erleben, wie schwierig alltägliche Situationen plötzlich sein können. Der Selbstversuch soll sensibilisieren und helfen, die Lebenswelt von Menschen mit Demenz besser zu verstehen. Im Talk: Sarah Straub, promovierte Psychologin und Demenz-Expertin

Familie kämpft um Betreuung für schwerkranke Charlotte

Die fünfjährige Charlotte hat einen seltenen Gendefekt und braucht rund um die Uhr Hilfe. Ihre Mutter Katharina übernimmt die Pflege und arbeitet gleichzeitig fast in Vollzeit. Seit der Diagnose kämpft die Familie um eine Eins-zu-eins-Betreuung. Mehrere Anträge wurden abgelehnt. Laut dem letzten Gutachten sei eine solche Betreuung nicht notwendig.

Forscher warnen: LED-Licht könnte zum „neuen Asbest“ werden

Forscher warnen, dass eine langfristige Belastung durch LED-Licht Auswirkungen auf die Gesundheit haben könnte. Ein Team des University College London untersucht, wie LED-Licht die Mitochondrien der Zellen beeinflusst. Ein Zusammenhang mit anderen Erkrankungen beim Menschen ist bislang jedoch nicht nachgewiesen. Die Wissenschaftler empfehlen, möglichst viel natürliches Tageslicht zu nutzen und auf Leuchtmittel mit einem breiteren Lichtspektrum zu setzen.

Symptomlose Erkrankung: Frau erleidet lebensgefährlichen Darmdurchbruch

Die 42-jährige Clare Large führte nach eigenen Angaben ein ganz normales Leben, bis eine Divertikulitis – eine oft lange symptomlose Darmerkrankung – zu einem lebensgefährlichen Darmdurchbruch führte. Mit starken Bauchschmerzen wurde sie ins Krankenhaus eingeliefert. Dort stellten Ärzte fest, dass ihr ohne eine Notoperation nur noch etwa zwölf Stunden geblieben wären. Clare überlebte eine Blutvergiftung und ein dreiwöchiges Koma. Heute lebt sie mit einem künstlichen Darmausgang und macht auf die Risiken der Erkrankung aufmerksam.

Mit Eingeschaltetem Licht Zu Schlafen, Könnte Ihrem Herzen Schaden

Eine neue Studie hat ergeben, dass das Licht im Schlafzimmer während des Schlafs das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen kann. Untersuchungen der Tulane University zeigten, dass Menschen, die bei mehr Licht im Zimmer schliefen, ein um 29 % höheres Risiko für Herzinsuffizienz aufwiesen als diejenigen, die in völliger Dunkelheit schliefen. An der Studie nahmen mehr als 70.000 Erwachsene teil; die Lichtexposition während der Nacht wurde mithilfe von Sensoren am Handgelenk gemessen. Drei Jahre später untersuchten die Forscher die Herzen der Teilnehmer mittels MRT und stellten fest, dass Personen, die nachts dem meisten Licht ausgesetzt waren, dickere Herzwände und vergrößerte Herzkammern aufwiesen. Auswertungen der Gesundheitsdaten der Teilnehmer zeigten zudem eine höhere Häufigkeit von Herzinfarkten, Herzrhythmusstörungen und Todesfällen infolge von Herzerkrankungen. Dies ist die erste Studie, die einen Zusammenhang zwischen der Lichtexposition in der Nacht und körperlichen Veränderungen im Herzen herstellt – und nicht nur mit Blutdruck- oder Cholesterinwerten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Licht während des Schlafs nicht nur als störend empfunden werden kann, sondern ein ernsthafter Risikofaktor für die Herz-Kreislauf-Gesundheit darstellt.

Inhalt melden

Du bist im Begriff, eine Beschwerde auf der Grundlage des EU Digital Services Act einzureichen. Bitte erkläre hier, auf welchen Inhalt sich deine Meldung bezieht und warum der Inhalt deines Erachtens rechtswidrig ist. Bitte gib zudem nachfolgend deinen Namen an, es sei denn die Meldung betrifft eine Straftat nach Artikeln 3 bis 7 der Richtlinie 2011/93/EU (Missbrauch von Kindern, Kinderpornografie).