Eine neue Studie legt nahe, dass der Verzehr von Speisen aus Plastikbehältern zum Mitnehmen das Risiko einer Herzinsuffizienz deutlich erhöhen kann. Forscher fanden heraus, dass der häufige Verzehr von Lebensmitteln aus Plastikbehältern mit Herzkrankheiten in Zusammenhang steht, was wahrscheinlich auf eine schädliche chemische Belastung zurückzuführen ist. Die Studie, an der mehr als 3.000 Menschen und Rattenversuche beteiligt waren, ergab, dass Kunststoffchemikalien das Darmbiom stören und Entzündungen verursachen, die das Herz schädigen. Wenn Kunststoffe heißen Flüssigkeiten ausgesetzt werden, setzen sie Millionen von Mikroplastikpartikeln frei, die zu oxidativem Stress und Herz-Kreislauf-Schäden beitragen können. Ratten, die mit Kunststoffausschwemmungen verunreinigtes Wasser tranken, wiesen erhebliche Schäden am Herzgewebe und Veränderungen des Darmmikrobioms auf. Die Forscher fanden heraus, dass selbst eine kurze Exposition gegenüber kunststoffverunreinigtem Wasser zu ähnlichen gesundheitlichen Auswirkungen führte. In der Studie wurden zwar keine spezifischen Chemikalien identifiziert, aber frühere Forschungen bringen BPA, Phthalate und Pfas mit Herzerkrankungen in Verbindung. Experten empfehlen, Plastik nicht in der Mikrowelle zu verwenden, heiße Lebensmittel nicht in Plastik aufzubewahren und nicht mit Plastikbehältern zu kochen. Alternativen aus Glas, Edelstahl oder Holz können helfen, die Belastung zu verringern. Beim Essen zum Mitnehmen kann das Umfüllen von Speisen in plastikfreie Behälter die sicherere Wahl sein.
So machen Sie Ihr Immunsystem fit: Tipps für eine starke Immunabwehr
Man kann selbst einiges tun, um das Immunsystem fit zu halten und in der kalten Jahreszeit gesund zu blieben. Greifen Sie oft zu frischem Obst und Gemüse. Es enthält alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe, die Ihr Körper braucht. Sport bringt Kreislauf und Durchblutung in Schwung. Drei Mal in der Woche eine halbe Stunde - am besten im Freien kann das Immunsystem stärken. Die Sonne regt die Produktion von Vitamin D durch die Haut an. Sorgen Sie für ausreichend Ruhe und Entspannung. Das Stresshormon Kortisol schwächt das Immunsystem. Um widerstandsfähig zu bleiben, braucht der Körper ausreichend Schlaf. In dieser Zeit regeneriert sich auch das Immunsystem. Es produziert neue Botenstoffe und Antikörper. Rauchen und Alkohol schaden dem Immunsystem. Das Nikotin hindert wichtige Zellen im Körper, ihre Aufgabe in der Immunabwehr zu erfüllen. Auch der übermäßige Konsum von Alkohol schwächt Ihr Immunsystem und erhöht so die Infektgefahr. Lüften Sie regelmäßig. Sauerstoffhaltige frische Luft strömt in den Wohnraum und ersetzt die trockene Heizungsluft. Zudem vertreibt sie auch Virenanhäufungen, denn in geschlossenen Räumen steigt die Zahl der Viren an. Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig. Trinken Sie genug. Experten empfehlen rund zwei Liter am Tag. Am besten sind Wasser, Saftschorlen oder ungesüßter Tee.
Alzheimer: Das sollten Sie zu der Krankheit wissen
Eiweißklumpen im Gehirn zerstören das Gedächtnis, den Orientierungssinn, verändern das Wesen des Menschen. Was ist der Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz? Demenz ist ein Überbegriff für alle organischen Erkrankungen im Gehirn. Alzheimer ist ein Teil davon. Wodurch wird Alzheimer ausgelöst? Die Erkrankung wird durch Ablagerungen verklumpter Eiweiße im Gehirn ausgelöst. Es kommt zur berüchtigten Hirnatrophie. In der Folge treten Funktionsstörungen auf. Welche Risikofaktoren gibt es? Genetische Faktoren beeinflussen das Plaque-Geschehen im Hirn. Down-Patienten leiden oft schon vor dem 40. Lebensjahr an Alzheimer. Wer viele Demenzkranke in der Familiengeschichte hat, dessen Hirn ist ebenfalls anfälliger für Amyloid-Ablagerungen. Ist die Krankheit heilbar? Alzheimer gilt als unheilbar. Was sind erste Anzeichen, die auf eine Demenz hinweisen? - Rückzug von gewohnten Aktivitäten - Erinnerungsprobleme - Veränderung der Sprache - Orientierungsprobleme (Zeit, Ort, Situation) - Probleme beim abstrakten rationalen Denken - Stimmungs- und Verhaltensschwankungen Inwieweit steigt das Risiko, mit zunehmendem Alter an Alzheimer zu erkranken? Das Alter ist der einzige nachgewiesene Risikofaktor. Was lässt sich gegen Alzheimer unternehmen? Je gebildeter ein Mensch ist und je vielfältiger er sein Gehirn im Laufe des Lebens genutzt hat, desto geringer ist - statistisch gesehen - sein Risiko. Ein weiterer Punkt ist eine positive, optimistische, freundliche Einstellung zum Leben: Für den Kopf, für die Seele und für den Körper etwas zu tun - das ist das Entscheidende. Leiden Alzheimer-Patienten? Der erkrankte merkt am Anfang, etwas stimmt nicht und er fühlt sich dem hilflos ausgeliefert. Je mehr er dagegen ankämpft, desto schwieriger wird es. Er zieht sich dann zurück, meidet Gesellschaft. Ein Teufelskreis entsteht. Wenn ein Patient schwer dement ist, dann leidet er weniger. Es leiden alle anderen.
Rückzugsort für Allergiker: Bad Hindelang als erster ausgezeichneter Allergiekurort im Alpenraum
Die Pollenzeit macht vielen Leuten zu schaffen. Laut der Staatsregierung sind in Bayern nach Schätzungen etwa 3,5 Millionen Menschen von Allergien betroffen. Doch auch Lebensmittel Allergien spielen für viele Menschen eine große Rolle. Auf beide Faktoren wird in Bad Hindelang besonders geachtet. Seit 2011 gilt die Marktgemeinde als Allergiefreundlicher Heilkurort. Inwiefern es hier Angebote für Allergiker gibt und weshalb der Ort dafür ausgezeichnet wurde hat meine Kollegin Sophia Zollner herausgefunden.
Schlafstörungen in Deutschland nehmen zu
Fast jeder Dritte berichtet von Durchschlafstörungen, rund jeder Sechste von Problemen beim Einschlafen. Fast 13 Prozent kämpfen mit beidem.
Alternativen Zu Molkenprotein: Wie Man Protein Ohne Nahrungsergänzungsmittel Zu Sich Nimmt
Molkenprotein hat sich zu einem der beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel unter Sportlern entwickelt, ist aber nicht die einzige Möglichkeit, die Proteinzufuhr zu erhöhen. Oftmals lassen sich ausreichende Proteinmengen über Lebensmittel oder andere natürliche und ergänzende Quellen erreichen. Die Alternativen variieren je nach Zielsetzung, Ernährungsgewohnheiten, Lebensmittelunverträglichkeiten und persönlichen Vorlieben. In vielen Fällen liefern gängige Lebensmittel bereits genügend Protein. Zu den wichtigsten Quellen zählen Eier, Hähnchen, Fisch, mageres Fleisch, Naturjoghurt usw. Diese Lebensmittel liefern vollständige Proteine mit Aminosäuren, die für die Muskelregeneration und den Erhalt der Körperfunktionen wichtig sind. Für Vegetarier, Veganer oder Menschen mit Laktoseintoleranz gibt es zahlreiche pflanzliche Alternativen: Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Tofu, Soja, Erbsen und Quinoa. Viele verbinden Muskelaufbau automatisch mit der Einnahme von Molkenprotein, doch Muskelwachstum hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter die gesamte tägliche Ernährung und ein angemessenes Training. Molkenprotein ist ein praktisches Hilfsmittel, aber längst nicht die einzige Möglichkeit, Protein zu sich zu nehmen.
Kommt die Abnehmpille bald nach Europa?
Die bekannte Abnehmspritze bekommt Konkurrenz in Tablettenform. Der Wirkstoff Semaglutid, der bisher vor allem als Spritze eingesetzt wird, könnte bald auch als Pille erhältlich sein.
Tag der Organspende: Eintrag ins Spendenregister kann Leben retten
Am 6. Juni ist Tag der Organspende. Weil sich immer noch sehr wenige Menschen als Organspender registrieren lassen, macht das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) gerade darauf aufmerksam, im Rahmen der bundesweiten Woche für Organspende.
UV-Shirts: Schutz oder Gefahr
Ein aktueller Test zeigt, dass die UV-Shirts nicht genug schützen und schädliche Chemikalien enthalten. Birgitt Schiller klärt auf.
Schon ein einziger Kopfball erhöht Proteine, die mit Hirnschäden in Verbindung stehen
Schon ein einziger Kopfball könnte ausreichen, um Warnsignale auszulösen, die mit Hirnschäden in Verbindung gebracht werden.
Abnehmspritzen könnten Krebs bekämpfen
Abnehmspritzen könnten schon bald auch zu Waffen gegen Krebs werden, da Studien darauf hindeuten, dass die populären Injektionen helfen könnten, Krebs vorzubeugen und zu behandeln.
Hinter den Kulissen beim LGL in Erlangen
60.000 Proben wurde im vergangenen Jahr im Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen auf ihre Zusammensetzung und mögliche Gesundheitsrisiken untersucht.
Warum Sie Mindestens Ein Paar Abende Pro Woche Zu Hause Kochen Sollten
Ein paar Mal pro Woche selbst zu kochen, spart nicht nur Geld für Lieferessen. Ernährungsexperten zufolge kann die regelmäßige Zubereitung ausgewogener Mahlzeiten das körperliche und seelische Wohlbefinden spürbar verbessern. Diätologen berichten, dass Menschen, die etwa drei Abende pro Woche selbst kochen, oft schon in den ersten Wochen weniger Blähungen, ein gleichmäßigeres Energieniveau und weniger Verdauungsprobleme haben. Das liegt unter anderem daran, dass selbstgekochte Mahlzeiten in der Regel weniger Natrium und weniger hochverarbeitete Zutaten enthalten als Restaurantessen oder Fertiggerichte. Die staatlich anerkannte Diätologin Olivia Hamilton erklärt, dass ausgewogene Mahlzeiten mit Proteinen, Gemüse und gesunden Fetten dazu beitragen, dass man sich den ganzen Tag über satter und energiegeladener fühlt. Langfristig kann die Gewohnheit, selbst zu kochen, laut Experten auch zu einem niedrigeren Blutdruck, besseren Cholesterinwerten und einer besseren Stoffwechselgesundheit beitragen. Studien haben sogar einen Zusammenhang zwischen häufigem Kochen zu Hause und einem geringeren Risiko für chronische Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen festgestellt. Neben der Ernährung kann Kochen zu Hause auch die Stimmung verbessern, für Struktur im Alltag sorgen und durch gemeinsame Mahlzeiten und Zeit mit der Familie die sozialen Kontakte stärken.
Gesundheitsreform: Länder fordern Änderungen
Die Bundesregierung will Milliarden im Gesundheitssystem einsparen. Doch kurz vor den Beratungen wächst der Widerstand. Länder und Verbände schlagen Alarm und sehen Risiken für Kliniken, Praxen und Versicherte.
Jeder zweite Bayer zu dick: Männer häufiger betroffen
Bayern zu dick? Laut dem Landesamt für Statistik sind 51 Prozent der Bayern übergewichtig - 16 Prozent sogar stark. Die niedrigsten Werte gibt es in Oberbayern, die höchsten in der Oberpfalz. Besonders betroffen sind Männer und Personen auf dem Land.
Zahl der Verdachtsfälle auf Behandlungsfehler erreicht Rekordhoch
Verdachtsfälle auf Behandlungsfehler erreichen einen neuen Höchststand. Laut Techniker Krankenkasse wurden 2025 so viele Fälle gemeldet wie nie zuvor. Besonders häufig betroffen sind Chirurgie, Zahnmedizin sowie Geburtshilfe und Gynäkologie.
Durchbruch im Kampf gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs
Neue Hoffnung bei Bauchspeicheldrüsenkrebs: Beim ASCO-Kongress in Chicago sorgen Studiendaten zu einem neuen Medikament für Aufsehen. Der Wirkstoff könnte die Überlebenszeit deutlich verlängern.
Übergewicht nimmt in Deutschland weiter zu
Aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes zeigen, dass jeder zweite Erwachsene in Deutschland als übergewichtig gilt.
Abnehmmedikamente verringern das Verlangen des Gehirns nach Sex und Alkohol
Abnehmmedikamente könnten das Gehirn auf weit mehr Arten verändern als nur durch Gewichtsverlust.
Was Ist Intuitives Essen? Alles, Was Sie Wissen Müssen
Wenn restriktive Diäten nichts für Sie sind, könnte intuitives Essen eine Alternative sein. Es wird oft als „Anti-Diät-Bewegung“ bezeichnet, weil es darum geht, auf die natürlichen Hungersignale des Körpers zu hören. Es nutzt Gefühle von Hunger, Sättigung und Zufriedenheit anstelle von Kalorienzählen und strenger Mahlzeitenplanung. Der Begriff „intuitives Essen“ wurde 1995 von den Ernährungswissenschaftlerinnen Evelyn Tribole und Elyse Resch geprägt, die Menschen dabei helfen wollten, ungesunde Ernährungsgewohnheiten abzulegen. Anhänger dieser Bewegung lernen, die Diätmentalität zu überwinden und auf ihr Hunger- und Sättigungsgefühl zu achten. Es geht darum, ein entspanntes Verhältnis zum Essen zu entwickeln und es nicht in „gut“ oder „schlecht“ einzuteilen. Ernährungswissenschaftler sagen, dass es etwas Zeit braucht, Hunger und Sättigung richtig zu erkennen. Sobald man jedoch intuitiv isst, wird die Gewichtskontrolle einfacher. Obwohl keine Lebensmittel verboten sind, geht es beim intuitiven Essen vor allem darum, gesunde und leckere Lebensmittel zu genießen.
Mehr als jeder Zweite in Deutschland ist übergewichtig
Endometriose bei Frauen: Das müssen Betroffene wissen
Frauengesundheit: Prof. Marion Kiechle vom TUM Klinikum Rechts der Isar spricht über die oft langen Leidenswege bei Endometriose, aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und neue Entwicklungen in der Forschung.
Leben mit Endometriose: Oberbayerin kämpft für Aufklärung
Leben mit Endometriose: Nach plötzlichen Schmerzattacken und einer langen Ärzte-Odyssee erhielt Johanna aus Rosenheim erst nach eineinhalb Jahren ihre Diagnose. Heute spricht sie offen über die Krankheit und macht anderen Betroffenen Mut.
Länger leben durch schnelles Gehen: Gehtempo entscheidet über Fitness
Regelmäßiges Gehen ist eine einfache und effektive Methode, um die Gesundheit zu fördern. Dabei spielt die Gehgeschwindigkeit eine entscheidende Rolle: Ein höheres Tempo kann das Risiko für schwere Erkrankungen senken und die Lebenserwartung steigern. Je nach Altersgruppe gibt es konkrete Richtwerte, wie schnell ein Kilometer idealerweise zurückgelegt werden sollte.
Heuschnupfen erhöht das Risiko für Autounfälle
Menschen mit Heuschnupfen werden gewarnt, hinter dem Steuer besonders vorsichtig zu sein, nachdem eine Umfrage ergeben hat, dass die saisonale Allergie das Unfallrisiko erhöhen könnte.
FSME-Impfrate sinkt
Zecken übertragen FSME und können Meningitis auslösen. 2025 sinkt die Impfquote auf 80 %, dennoch steigen die Fälle: 132 Betroffene, meist ungeimpft. Oberösterreich führt mit fast der Hälfte aller Erkrankungen.
Bluttest könnte Anzeichen von Alzheimer Jahrzehnte im Voraus erkennen
Eine neue Studie deutet darauf hin, dass ein Bluttest schon bald Alzheimer Jahrzehnte vor dem Auftreten erster Symptome erkennen könnte.
Risiko für Menschen wächst: WHO warnt vor Vogelgrippe
Der Vogelgrippeerreger H5N1 greift offenbar auf immer mehr Tierarten über. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat deshalb Alarm geschlagen.
Pingpong mit Parkinson in Meckenheim
Zahl der Hautkrebsfälle steigt alarmierend
Die Zahl der Hautkrebsfälle hat sich in 20 Jahren fast verdoppelt. Vorsorge wird deshalb immer wichtiger. Viele lassen ihre Haut inzwischen auch mithilfe von KI untersuchen. Klar ist dabei aber: Die Maschine kann den Menschen nicht komplett ersetzen.
Tischtennis-Erfolge trotz Parkinson: So macht Ulrike Keiper anderen Mut