Muskelschwäche, Zuckungen, Atemnot: Das sind die häufigsten Anzeichen für die unheilbare Nervenkrankheit ALS – und so erkennst du sie frühzeitig.
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Nun schon über 3.300 Fälle: Mysteriöser Parasiten-Ausbruch breitet sich in den USA aus
Im US-Bundesstaat Michigan sind bis Dienstag über 3.300 bestätigte Fälle von Cyclosporiasis gemeldet worden. Die Behörden haben die Ursache des Ausbruchs noch nicht identifiziert, gehen aber davon aus, dass die Fälle in mehreren Bundesstaaten zusammenhängen.
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So unterscheiden sich Erkältung, Grippe und Corona
Nicht jeder Husten bedeutet Covid-19, nicht jedes leichte Fieber muss Vorbote der Grippe sein. Viele Symptome solcher Infekte sind unspezifisch und ähneln sich. Aber es gibt auch Unterschiede zwischen einer Grippe, Erkältung und Corona. Ein Überblick.
Sex im Alter: Das sollten Sie wissen
Beim Mann denkt man im Alter an die Impotenz, aber die hängt vom Lebensstil ab. Die sexuelle Alterung ist nicht definiert. Das sagt Thomas-Alexander Vögeli, Direktor der urologischen Universitätsklinik in Aachen. Der Durchschnittliche urologische Patient ist 70 Jahre alt. Wer ein Mann am Tag zwei Packungen Zigaretten raucht, wird sehr früh eine erektile Dysfunktion haben. Dabei könnte der Sex mit zunehmendem Alter immer besser werden. Es gibt junge Leute, die behaupten, sie kennen sich aus wie verrückt. Aber in Wirklichkeit weiß kaum einer in diesem Alter, wie toll es sein kann, wenn man mehr Erfahrung hat. Wenn man als 40- oder 50-Jähriger jemanden gut kennt, läuft Sex eben viel entspannter ab als mit 20 oder 25. Gefäßaktive Substanzen: Manche Männer glauben, Viagra entfache ihre Lust erst, aber das stimmt nicht, sagt Prof. Vögeli. Viagra wirkt nur auf die Gefäße, nicht auf das Verlangen. Medikamente können das sexuelle Verlangen nicht gezielt beeinflussen. Manche Medikamente in der Neurologie können jedoch unerwünschtes Verhalten auslösen. Es gibt keine Tablette, die das sexuelle Verlangen gezielt auslöst. Wenn man keine Lust hat, kann man so viel Viagra nehmen, wie man will, man wird trotzdem keine Erektion bekommen. Frauen vs. Männer: Viele Frauen schalten bei der Sexualität früher als Männer ab. Im Gegensatz zu Männern, lassen Frauen sich nicht nach 35 Jahren scheiden, wenn ihr Mann nach einer OP impotent wird. Männer umgekehrt schon: Es gibt nicht wenige Männer, die sich scheiden lassen, wenn ihre Frau bei Krebs am Unterleib operiert werden musste. Ist der Mann heute anders als der Mann vor 100 Jahren? Der 60-Jährige vor 100 Jahren war ein alter Mann. Da ist aber auch über Sexualität gar nicht gesprochen worden. Heute ist der 60-jährige Mann einer, der noch eine Lebensversicherung abschließt und eine Dauerkarte auf der "Aida" löst. Placebo-Effekt: Es gibt kein Gebiet, auf dem die Placebo-Wirksamkeit so stark ist wie bei der Erektion. Erektion: Es gibt Männer, die etwa Diabetes und Bluthochdruck haben, bei denen sich diese morgendliche Erektion nicht automatisch einstellt. Da hat das System bereits Schaden genommen. Nachts bekommen Männer oft ungewollte Erektionen, die zeigen, dass das Gewebe funktioniert. Sie können diese Erektionen nicht kontrollieren oder beeinflussen. Der Körper macht das als eine Art Training. Wenn sie aufhören, könnten Probleme vorliegen. Andere Medikamente: Es gibt auf der anderen Seite verschiedene Medikamente, die ältere Männer schon mal nehmen müssen, die die Ejakulation verändern. Wenn einem Mann eine Dreier-Kombination an Blutdrucksenkern verschrieben wird, kann er aus pharmakologischen Gründen keine Erektion mehr bekommen. Tamsulosin etwa, das bei gutartiger Prostatavergrößerung verschrieben wird, verhindert in 50 Prozent der Fälle eine Ejakulation, obwohl man einen Orgasmus hat.
Norovirus: Das sollten Sie zu der hoch ansteckenden Virus wissen
Noroviren wurden erst 1972 entdeckt und sind weltweit verbreitet. Sie sind für einen Großteil der nicht-bakteriell bedingten Magen-Darm-Erkrankungen verantwortlich, erläutert das RKI. Kinder unter fünf Jahren und Personen über 70 sind besonders häufig betroffen. Der Norovirus ist hochansteckend. Wie läuft die Ansteckung? Die Viren werden im Stuhl des Patienten ausgeschieden. Besonders gefährdet sind also Menschen, die Gemeinschafts-WCs benutzen. Ebenfalls können beim Erbrechen virushaltige Schwebeteilchen in die Luft geraten. Die Ansteckung erfolgt dann über die Atmung oder die Haut. Zudem können auch verunreinigte Speisen und Gegenstände zur Ansteckung führen. Was sind die Symptome? Starke Übelkeit und heftiges, schwallartiges Erbrechen. In vielen Fällen treten noch Kopfschmerzen und Mattigkeit auf. Die Patienten verlieren daher viel Flüssigkeit und Elektrolyte. Wie lange sind erkrankte Menschen ansteckend? Besonders während den ersten 48 Stunden nach Ausbruch der Krankheit besteht große Ansteckungsgefahr. Neue Studien zeigen aber, dass Erreger auch noch Wochen nach der Ansteckung im Stuhl ausgeschieden werden können. Wie viel Zeit vergeht zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit? Die sogenannte Inkubationszeit beträgt 10 bis 50 Stunden. Was macht der Arzt? Antivirale Medikamente gibt es nicht. Der Arzt versucht, den Flüssigkeitshaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die Mineralien müssen durch entsprechende Elektrolyt-Trinklösungen ergänzt werden. Kleinkinder und alte Menschen können vorsichtshalber ins Krankenhaus eingeliefert werden. Wie kann ich mich schützen? Eine Impfung gibt es nicht. Wesentlich ist ein Höchstmaß an Hygiene. Regelmäßiges Händewaschen ist Pflicht. Wenn Familienmitglieder bereits erkrankt sind, sollten Toiletten nur mit Handschuhen und Atemschutz gereinigt werden. In Gemeinschaftsunterkünften sollten Patienten weitgehend isoliert werden.
Infos zu Masern, die Sie wissen sollten
Die Masern sind eine nicht zu unterschätzende Viruserkrankung, gegen die Kinder geimpft werden sollten. Als Masern wird eine hochansteckende, akute Viruserkrankung mit dem Masernvirus bezeichnet. Zunächst treten erkältungs- und grippeähnliche Symptome wie hohes Fieber, Husten und Schnupfen auf. Als nächstes kommt der rote Hautausschlag hinzu. Ein Mensch kann die Masern nur einmal in seinem Leben bekommen, danach ist er immun gegen diese Krankheit. Bei Kindern sind die Masern relativ harmlos. Erwachsene Patienten können jedoch unter schweren Folgeerkrankungen leiden wie u.a. einer Lungen- oder Mittelohrentzündung. Masern sind extrem ansteckend und erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion. Die Inkubationszeit beträgt acht bis zehn Tage. Der Ausschlag tritt erst nach rund zwei Wochen nach der Ansteckung auf. Das Masernschutzgesetz ist am 1. März 2020 in Kraft getreten. Danach sollen Schul- und Kindergartenkinder wirksam vor Masern geschützt werden.
Fitness fürs Hirn: Wer mehr erlebt, erinnert sich besser
Manchmal macht uns das normale Zeug verrückt: Wo ist mein Schlüssel? Was wollte ich sagen? Und was ist mit meinem Gedächtnis los? Vergesslichkeit nervt - aber wenn wir verstehen, wie das Gedächtnis funktioniert, können wir es trainieren. Der Neurowissenschaftler Charan Ranganath sagt, dass unser Gedächtnis nicht dafür gemacht ist, uns an jeden einzelnen Namen von Leuten zu erinnern, die wir auf Partys treffen. Deshalb ist es normal, solche Dinge zu vergessen. Ein Psychologie-Professor erklärt, dass das Gedächtnis hilft, wichtige Informationen herauszufiltern, die uns in einer unsicheren und sich verändernden Welt helfen. Unser Gedächtnis ist oft besser als wir denken, dank des präfrontalen Cortex, einem Teil des Gehirns, der uns hilft, Dinge zu planen und Probleme zu lösen. Aber dieser Bereich wird mit dem Alter schwächer und wird durch Multitasking, Stress und Schlafmangel beeinträchtigt. Doch es gibt Möglichkeiten, ihn zu stärken: durch Bewegung, Achtsamkeit und das Reduzieren von Ablenkungen wie E-Mails und Nachrichten. Raus aus dem Trott: neue Eindrücke für Updates sammeln: Um unser Gehirn fit zu halten, sollten wir neue Erfahrungen sammeln und aus unserem Alltagstrott ausbrechen. Der Neurowissenschaftler Ranganath sagt, dass vielfältige Erlebnisse und Begegnungen unser Gehirn trainieren. Indem wir neue Orte erkunden und Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen treffen, erhalten wir wertvolle „Updates“ für unser Wissen. So bleiben wir flexibel und können uns schnell an neue Situationen anpassen - das ist wie Fitness für das Gehirn. Ranganath erklärt, dass unser Gedächtnis leidet, wenn wir immer mit denselben Leuten an denselben Orten sind. Während der Pandemie zum Beispiel saßen wir oft allein vor Bildschirmen. Die Tage fühlten sich endlos an, und wir hatten kaum Erinnerungen an das, was passiert war.
Diese Hausmittel helfen gegen Fieber
Bei Fieber ist der Körper viel wärmer als bei Normaltemperatur. Man schwitzt viel, um sich abzukühlen. Das Schwitzen führt zum Flüssigkeitsverlust. Deswegen muss man bei Fieber viel trinken, um den Flüssigkeitsmangel wieder auszugleichen. Empfohlen sind Wasser, Tee, eine Suppe oder isotonische und elektrolytische Getränke. Auch durch die frisch gepressten Säfte erhält man viele Vitamine. Honig unterstützt das Immunsystem, denn er hat antientzündliche Wirkstoffe. Bei Erkältung und grippalen Infekten ist der Honig immer eine gute Wahl. Honig sollte aber erst in den Tee gegeben werden, wenn er etwas abgekühlt ist, damit die Inhaltsstoffe nicht zerstört werden. Auch der Knoblauch und die Zwiebel enthalten viele wohltuenden Eigenschaften. Ingwer wirkt gegen Fieber, Husten und andere häufige Erkältungssymptome. Er hilft am besten aufgebrüht als Tee. Essig hat eine kühlende Wirkung auf die Haut. Deswegen wird er als Wickel gegen Fieber benutzt.
Das hilft bei einer Erkältung
Die klassische Erkältung kommt mit den üblichen Verdächtigen: Schnupfen, Husten und Halsschmerzen. Erwachsene erwischt es zwischen zwei und vier Mal pro Jahr. Kinder sind pro Jahr sechs bis zehn Mal erkältet. Die Dauer einer Erkältung mit Inkubationszeit und Abklingen der Symptome liegt im Schnitt bei sieben bis zehn Tagen. Bei einer einfachen Erkältung sollte man zu Hause bleiben, um andere nicht anzustecken. Tipps bei Erkältungen: Ausreichend trinken, vor allem Wasser und Tee. Wer stark schwitzt, kann Elektrolyte zuführen. Inhalieren hat einen positiven Effekt: Schleimhäute werden befeuchtet, zäher Schleim besser abgehustet. Wadenwickel helfen bei Fieber. Sie sind eine sinnvolle Maßnahme, bevor man zu fiebersenkenden Mitteln greift. Bewegung an der frischen Luft fördert die Genesung und reduziert Muskelbeschwerden, eine häufige Begleiterscheinung bei Erkältung. Beliebte Hausmittel gegen Erkältung Heiße Hühnersuppe: Viele Experten bestätigen eine entzündungshemmende Wirkung von Hühnersuppe mit Vitaminen, Eisen und Zink, die das Immunsystem stärkt. Heiße Milch mit Honig Honig beinhaltet viele entzündungshemmende Inhaltsstoffe. Sanddorn-Öl enthält viele Vitamine und entzündungshemmende Inhaltsstoffe. Zwiebelwickel auflegen: Zwiebeln klein hacken, sie mit einem Nudelholz quetschen und in einem Tuch auf den Hals oder die Ohren halten. Sie enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe, vor allem Vitamin C und Kalium. Rote-Bete-Saft: Rote-Bete-Saft beinhaltet viele sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Betanin, was einen sehr positiven Einfluss auf das Immunsystem hat. Inhalation mit Kamille oder Pfefferminzöl Experten bestätigen die positive Wirkung, besonders für die oberen Atemwege.
Alkoholfreies Bier: So wirkt es auf unseren Körper
Es gilt als gesünder als normales Bier, da es keinen oder kaum Alkohol enthält und somit auch weniger Kalorien haben soll. So bringt es ein halber Liter alkoholfreies Pils gerade einmal auf etwa 120 Kilokalorien (502 Kilojoule) – das ist nur etwa die Hälfte eines normalen Biers. 120 Kilokalorien können Sie durch sportliches Training relativ schnell wieder abbauen. Die meisten Bier-Sorten zählen zu den isotonischen Getränken. Das Getränk ist also bezüglich der Zusammensetzung seiner Salze genauso konzentriert wie die Körperflüssigkeiten. Dadurch lassen sich Mineralstoffverluste besonders schnell wieder ausgleichen. Günstig für Sportler ist außerdem, dass alkoholfreies Bier Magnesium enthält. Neben Magnesium stecken außerdem noch Kalium sowie verschiedene B-Vitamine im Gerstensaft. Wer sicher sein will, sollte auf Biersorten mit der Kennzeichnung „0,0 Volumenprozent“ zurückgreifen. Denn in vielen Sorten steckt trotzdem Alkohol - allerdings maximal 0,5 Prozent. Alkoholfreies Bier ist gesünder als normales Bier: Es hat weniger Kalorien und die Leber wird dadurch weniger belastet. Zudem soll sich alkoholfreies Bier auch positiv auf das Immunsystem auswirken. Laut einer Studie sind dafür die im Bier enthaltenen Polyphenole verantwortlich. Diese sollen Viren und Bakterien abtöten und zudem eine entzündungshemmende Wirkung haben.
Diese Gängigen Medikamente Können Das Risiko Hitzebedingter Erkrankungen Erhöhen
Da Hitzewellen immer häufiger auftreten, sollten Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen, sich bewusst sein, dass sie ein erhöhtes Risiko für hitzebedingte Erkrankungen haben können. So können beispielsweise bestimmte Antidepressiva, darunter selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und trizyklische Antidepressiva (TCA), die Hitzeempfindlichkeit erhöhen. Studien haben gezeigt, dass diese Antidepressiva die Körpertemperatur auf bis zu 41 °C ansteigen lassen können, wodurch das Risiko für Hitzeerschöpfung und Hitzschlag steigt. Betablocker, die häufig zur Behandlung von Bluthochdruck verschrieben werden, können die Hitzeempfindlichkeit erhöhen, indem sie die Körpertemperatur ansteigen lassen und die Reaktion des Körpers auf Hitze verstärken. Eine weitere häufig zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzte Medikamentengruppe, die ACE-Hemmer (Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer), kann ebenfalls das Risiko für hitzebedingte Erkrankungen erhöhen. ACE-Hemmer beeinträchtigen nicht nur die Fähigkeit des Körpers, seine Temperatur zu regulieren, sondern können auch das natürliche Durstgefühl unterdrücken, wodurch es leichter zu Dehydrierung kommt. Die Einnahme von Diuretika bei heißem Wetter kann ebenfalls gefährlich sein, da sie die Wasser- und Salzausscheidung des Körpers erhöhen und so zu Dehydrierung führen können. Auch GLP-1-Medikamente können das Risiko hitzebedingter Erkrankungen erhöhen, da sie das Durstgefühl unterdrücken, wodurch weniger Flüssigkeit aufgenommen wird und das Risiko einer Dehydrierung steigt.
Aus medizinischer Not: „Schwerkranke versorgen sich illegal mit Cannabis“
Viele schwerkranke Patienten in Österreich würden sich laut Klaus Hübner von der ARGE CANNA derzeit illegal mit Cannabis versorgen. Der Grund: Der Zugang zu natürlichen Cannabisblüten sei für viele Betroffene weiterhin schwierig. „Manche bauen selbst an, andere greifen auf den Schwarzmarkt zurück“, sagt Hübner im krone.tv-Talk mit Jana Pasching. Dort fehle jedoch jegliche Kontrolle über Qualität und Inhaltsstoffe. Der Patientenvertreter warnt vor möglichen Verunreinigungen und fordert eine Abgabe von Cannabisblüten in geprüfter Qualität über Ärzte und Apotheken.
Einfache Methoden, Um Die Ohren Nach Einem Flug Zu Befreien
Das sogenannte „Flugzeugohr“ entsteht durch schnelle Höhenänderungen während eines Fluges, die einen Druckausgleich am Trommelfell verursachen und zu einem Druckgefühl, dumpfen Ohren oder Schmerzen führen können. Beim Steig- oder Sinkflug kann der sich verändernde Luftdruck einen Unterdruck erzeugen, der am Trommelfell zieht oder drückt. Sollten Sie diese Beschwerden während des Fluges verspüren, können Schlucken, Gähnen oder Kaugummikauen sofortige Linderung verschaffen. Diese Bewegungen können die Eustachischen Röhren öffnen, die Mund und Mittelohr verbinden, und so den Luftdruckausgleich ermöglichen. Das Tragen von druckfilternden Ohrstöpseln beim Start oder bei der Landung kann ebenfalls helfen, Beschwerden während des Fluges zu minimieren. Falls sich Ihre Ohren nach der Landung immer noch verstopft anfühlen, können Sie das Valsalva-Manöver versuchen: Halten Sie sich die Nase zu, schließen Sie den Mund und atmen Sie langsam aus, als würden Sie einen Ballon aufblasen. Alternativ können Sie das Toynbee-Manöver anwenden: Halten Sie sich die Nase zu und schlucken Sie bei geschlossenem Mund oder pressen Sie leicht, als würden Sie Ihre Bauchmuskeln anspannen. Sollten diese Techniken nicht helfen und Ihre Symptome auch nach der Landung anhalten, fragen Sie einen Arzt oder Apotheker nach der vorübergehenden Anwendung von abschwellenden Mitteln für Mund oder Nase.
Gesundheitsrisiko Ambrosia – 10 Dinge, die du über die gefährliche Pflanze wissen musst
Ambrosia wurde vor rund 150 Jahren nach Europa eingeschleppt. Heute breitet sie sich auch in Deutschland weiter aus.
Vater hielt seine Müdigkeit für Stress – bis die Krebssymptome eines Freundes Alarm auslösten
Ein Vater hielt seine Erschöpfung zunächst für Arbeitsstress – bis die Krebssymptome eines Freundes ihn aufhorchen ließen. Bei Robert wurde Leukämie diagnostiziert. Er begann eine intensive Chemotherapie und verbrachte über Weihnachten 2024 fünf Wochen im Krankenhaus. Heute ist er krebsfrei und teilt seine Geschichte, um andere dazu zu ermutigen, anhaltende Beschwerden ernst zu nehmen und ärztlichen Rat einzuholen.
"Ebola-Ausbruch wird wohl noch Monate andauern"
Die gefährliche Infektionskrankheit Ebola wird dem Kongo wohl noch länger zu schaffen machen: Ein Experte schätzt, dass der gewaltige Ausbruch noch bis ins kommende Jahr andauern wird. Zuletzt waren 1926 Fälle im Labor bestätigt worden.
Geplante Änderungen bei der Krankschreibung: Kemptener Arzt warnt vor den Folgen für Praxen und Patienten
Bei Migräne, Regelschmerzen oder einer Grippe bleiben zuhause, um sich auszukurieren. Die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung erspart in solchen Fällen den Weg in die Arztpraxis. Geht es nach den Plänen der Bundesregierung, soll diese demnächst aber wegfallen. Ebenso soll ein Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Krankentag nötig sein. Damit will die Bundesregierung den Krankenstand reduzieren. Ärzte warnen allerdings vor den Folgen für die Praxen und die Patientinnen und Patienten. Wir haben in einer Praxis in Kempten nachgefragt.
Ebola-Ausbruch außer Kontrolle?
Der Ebola-Ausbruch im Kongo könnte laut Expert:innen bis ins kommende Jahr dauern. Entscheidend sei vor allem die Nachverfolgung von Kontaktpersonen.
Wie sie entstehen & was wirklich hilft: im Gespräch mit einem Allergie-Experten
Juckende Augen, Niesanfälle oder eine verstopfte Nase – Für viele Menschen mit Allergien, wie beispielsweise Heuschnupfen sind diese Symptome oft schon ab Februar und bis teilweise Oktober Realität. In Deutschland hat, laut dem RKI, rund jeder dritte Erwachsene eine Allergie. Doch wieso haben wir Allergien und was können wir dagegen tun. Das hat mein Kollege Kai Gropp in der Oberallgäuer Gemeinde Oberjoch erfahren.
Cannabis und seine Wirkung: So wirkt Kiffen auf den Körper
Für manche bedeutet Kiffen einfach nur Entspannung. Für andere ist Cannabis-Konsum ein Einstieg in die Drogenszene. Wir verraten Ihnen, was Sie mit Blick auf eine Legalisierung von Cannabis zur Wirkung von Marihuana und Co. wissen müssen.
Homöopathie: Daraus besteht die Medizinalternative und so ist ihre Wirkung
Die Homöopathie wurde von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann entwickelt. Das Grundprinzip ist „Gleiches mit Gleichem“ zu behandeln. Homöopathie leitet sich aus dem Griechischen ab. Das Wort setzt sich aus "homoios" für "ähnlich" und "pathos" für "Leiden" zusammen. Homöopathie basiert auf der Idee, dass Substanzen, die ähnliche Symptome auslösen, zur Behandlung oder Linderung von Krankheiten eingesetzt werden können. Obwohl es mehr als 200 hochwertige Studien zur Homöopathie gibt, existieren keine wissenschaftlichen Belege, die zeigen, dass Homöopathie wirksamer ist als ein Placebo. Woraus bestehen die Mittel? In der Homöopathie werden Mittel in unterschiedlichen Potenzen angeboten, um starke Reaktionen zu vermeiden. Die Potenz gibt an, wie oft und um welchen Faktor der Wirkstoff verdünnt wurde. Zum Beispiel steht D30 für dreißigmaliges Verdünnen um das Zehnfache, und C200 bedeutet 200-fache Verdünnung um den Faktor 100. Rund 2.500 verschiedene homöopathische Arzneien gibt es heute – hergestellt aus • Mineralien • Pflanzen • Tieren und Tierprodukten Homöopathische Mittel werden oft in Zuckerkügelchen, den Globuli, verabreicht, aber auch flüssig und als Tabletten angeboten. Zur Verdünnung der Homöopathie dienen z.B.: • Wasser • Alkohol • Milchzucker • oder Glycerin Welche Rolle spielt der Placebo-Effekt? Trotz vieler Studien ist für kein homöopathisches Mittel eine Wirksamkeit über Placebo hinaus nachgewiesen. Obwohl sehr viel gegen den Einsatz dieser Alternativmedizin spricht, ist die Akzeptanz in der Bevölkerung weiter hoch und immer wieder erzählen Menschen, dass ihnen die Homöopathie geholfen hat.
Altersdepressionen: Symptome, Ursache und Behandlung
Bei Menschen ab 65 Jahren spricht man bei Depressionen von Altersdepression. Dabei ist die Stimmung dauerhaft negativ verändert. Typische Symptome sind Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit und Freudlosigkeit. Bei älteren Menschen werden diese oft von körperlichen Beschwerden überdeckt und deshalb nicht immer erkannt. Was kann die Ursache der Altersdepression sein? Ursachen können genetisch oder durch belastende Lebensereignisse bedingt sein – zum Beispiel der Verlust von Angehörigen, Einsamkeit, Renteneintritt oder körperliche Einschränkungen. Nicht jede Traurigkeit ist gleich eine Depression, aber Warnzeichen sollten ernst genommen werden. Was sind die Symptome einer Altersdepression? Bei einer Altersdepression stehen oft körperliche Beschwerden im Vordergrund. Häufige Symptome sind Appetitlosigkeit, Schlafprobleme, Verstopfung, Kopf- und Rückenschmerzen, Herzbeschwerden, Tinnitus, flache Atmung und Druck im Kopf. Neben körperlichen Beschwerden treten bei Altersdepression auch psychische Symptome auf, wie Lustlosigkeit, Antriebslosigkeit, Freudlosigkeit, sozialer Rückzug, Weinen, Schuldgefühle, Konzentrationsprobleme und Suizidgedanken. In schweren Fällen können sogar Halluzinationen oder Wahn auftreten. Wie wird eine Depression im Alter behandelt? Depressionen im Alter sind oft gut behandelbar und sollten nicht ignoriert werden. Ziel der Behandlung ist es, Lebensqualität zurückzugewinnen – meist durch Medikamente, Psychotherapie und Alltagshilfe. In schweren Fällen kann eine stationäre Behandlung nötig sein. Wie können Sie einer Altersdepression vorbeugen? Zwar gibt es keine speziellen Maßnahmen, um Altersdepression sicher zu verhindern, aber man kann das Risiko senken. Wichtig sind Bewegung, Gedächtnistraining, ein strukturierter Alltag, soziale Kontakte und frische Luft. Auch regelmäßige Seh- und Hörtests helfen, aktiv und selbstständig zu bleiben. All das fördert Lebensfreude, Selbstwert und geistige Gesundheit.
Body Secret: Wie beeinflusst die Augenfarbe unsere Lichtempfindlichkeit?
Menschen mit dunklen Augenfarben sind weniger lichtempfindlich - der hohe Melanin-Gehalt in der Iris wirkt wie eine natürliche Sonnenbrille. Wie funktioniert das genau?
Forschung gegen Infektionen: Fraunhofer-Institut weiht Neubau in Penzberg ein
Forschung gegen Infektionen: Das Fraunhofer-Institut hat in Penzberg seinen Neubau eingeweiht. Gemeinsam mit Roche und der Ludwig-Maximilians-Universität München soll dort an neuen Tests und Therapien gegen Infektionskrankheiten geforscht werden.
Müssen Sie Wirklich 10.000 Schritte Am Tag Gehen?
Viele Menschen glauben, dass 10.000 Schritte täglich zu einem gesunden Lebensstil beitragen. Einige Studien haben gezeigt, dass 10.000 Schritte die allgemeine Gesundheit verbessern können. Neuere Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass dieselben Vorteile auch mit weniger Schritten erzielt werden können. Eine Studie der Harvard Medical School ergab, dass durchschnittlich 4.400 Schritte pro Tag ausreichen, um das Sterberisiko bei Frauen zu senken. Je mehr Schritte Frauen gingen, desto geringer war ihr Sterberisiko, doch blieb dieses Risiko nach etwa 7.500 Schritten konstant. Es ist unklar, ob ähnliche Ergebnisse bei Männern zu beobachten wären. Eine Studie der University of Texas zeigte, dass der Körper Fett weniger gut verstoffwechseln kann, wenn man weniger als 5.000 Schritte pro Tag geht. Um einen gesunden Lebensstil zu pflegen, empfiehlt es sich daher, täglich 5.000 bis 7.500 Schritte anzustreben.
Könnte Ihr Tattoo Ihre Gesundheit Beeinträchtigen?
Sie denken über ein neues Tattoo nach? Experten weisen darauf hin, dass es einige gesundheitliche Aspekte gibt, die Sie vor dem Stechen beachten sollten. Eine in BMC Public Health veröffentlichte Studie ergab, dass Menschen mit Tattoos ein höheres Hautkrebsrisiko haben. Größere Tattoos sind zudem mit einem höheren Lymphomrisiko verbunden. Dermatologen erklären, dass Tattoo-Farbe eine Immunreaktion auslösen kann, die Entzündungen verursacht. Einige Pigmente können sich in den umliegenden Lymphknoten ausbreiten. Laut Dermatologe Dr. Gary Goldenberg können manche Tattoo-Farben auch krebserregende Substanzen enthalten. Ein weiterer Aspekt ist, dass große oder dunkle Tattoos die Erkennung neuer oder veränderter Muttermale erschweren können. Wie die Dermatologin Dr. Ife J. Rodney erklärt, können Tattoos die Haut manchmal verdecken, wodurch Hautveränderungen bei der Selbstuntersuchung oder dermatologischen Untersuchung schwerer zu erkennen sind. Experten empfehlen außerdem, auf anhaltenden Juckreiz, Schwellungen, Rötungen oder Knötchen um das Tattoo herum zu achten, da allergische Reaktionen sofort oder erst Monate später auftreten können. Dermatologen betonen jedoch, dass es derzeit keine eindeutigen Beweise dafür gibt, dass Tätowierungen direkt Krebs oder andere systemische Erkrankungen verursachen. Regelmäßige Hautuntersuchungen und die Beobachtung ungewöhnlicher Veränderungen sind weiterhin der beste Weg, die eigene Gesundheit zu schützen.
Gesünder als die Eltern: Wenn Kinder die Ernährung vorgeben
Fit leben, gesund essen, bewusst verzichten: Für viele junge Menschen ist Ernährung Teil ihrer Identität. Ernährungsexperte Uwe Knop erklärt, was hinter dem Wandel steckt und welche Risiken er birgt.
Geschlechtsspezifische Verzerrungen Bei Der Diagnose Von ADHS Bei Kindern: Was Unterscheidet Die Symptome Bei Jungen Und
Laut Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden 5 bis 7% aller Kinder weltweit an Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS). ADHS ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die durch Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität gekennzeichnet ist. Die Symptome dieser Störung unterscheiden sich jedoch bei Jungen und Mädchen. Laut David Goodman, Direktor eines ADHS-Zentrums für Erwachsene in Maryland, sind im Kindesalter dreimal so viele Jungen wie Mädchen von ADHS betroffen, im Erwachsenenalter ist das Verhältnis zwischen Männern und Frauen dagegen ausgeglichen. Laut der Spanischen Gesellschaft für Kinderheilkunde liegt dies daran, dass „die Standarddiagnosekriterien ursprünglich auf männlichen Verhaltensmustern basierten“. Aus diesem Grund werden die Anzeichen von ADHS bei Mädchen häufig falsch interpretiert oder übersehen, da sie in der Regel ein anderes Verhalten zeigen. Während Jungen unruhiger und impulsiver sind und eher zu störendem Verhalten neigen, weisen Mädchen oft einen Subtyp auf, der enger mit Aufmerksamkeitsproblemen zusammenhängt. Manche Experten weisen darauf hin, dass viele Mädchen mit ADHS eine nicht-hyperaktive Form aufweisen, wodurch sie im Vergleich zu Jungen mit dieser Störung in ihrem Umfeld kaum auffallen. Zudem neigen sie möglicherweise zu Perfektionismus in Fächern, in denen sie gut sind oder die ihnen Spaß machen, sind sehr gesprächig und/oder haben ein geringes Selbstwertgefühl und Schwierigkeiten, Freundschaften zu schließen. Experten empfehlen, auf diese Symptome zu achten und bei Verdacht auf ADHS professionelle Hilfe und eine mögliche Diagnose in Anspruch zu nehmen.
Plastiniertes Herz: Wunstorferin hat eigenes Organ im Wohnzimmerregal
Seit rund eineinhalb Jahren schlägt in der Brust von Martina Grabsch aus Wunstorf bei Hannover (Niedersachsen) ein neues Herz. Ihr krankes Herz hat sie sich plastinieren lassen und es steht jetzt in ihrem Wohnzimmerregal.