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Gesundheit & Fitness

Gehen könnte der Schlüssel zur Reduzierung chronischer Rückenschmerzen sein

Weltweit sind 800 Millionen Menschen von Rückenschmerzen betroffen, doch einer neuen australischen Studie zufolge könnte Gehen eine einfache, zugängliche und langfristige Lösung sein. Die in der Fachzeitschrift 'The Lancet' veröffentlichte Studie ergab, dass Menschen, die drei- bis fünfmal pro Woche spazieren gingen, doppelt so lange schmerzfrei blieben wie Nicht-Spaziergänger. Da sieben von zehn Menschen jedes Jahr wieder mit Rückenschmerzen zu kämpfen haben, kann regelmäßiges Gehen das Risiko eines erneuten Auftretens der Schmerzen fast halbieren, so die Forscher. Der Hauptautor der Studie, Professor Mark Handcock, sagte: „Wir wissen nicht genau, warum Gehen so gut ist“, aber mögliche Gründe sind „Bewegung der Wirbelsäule, Endorphine und Stressabbau“. Hancock rät, mit kurzen Spaziergängen zu beginnen und die Distanz und Intensität allmählich zu erhöhen, wenn sich die Fitness verbessert, anstatt sich in intensive Routinen zu stürzen. Die Forscher verfolgten 701 Erwachsene über drei Jahre hinweg, überwiegend Frauen in den 50ern, und teilten sie in eine Gruppe mit Gehprogramm und eine Gruppe ohne Behandlung ein. Die Gehgruppe nahm weniger Krankheitstage in Anspruch und benötigte weniger medizinische Versorgung, was ein gutes Ergebnis für einen kostenlosen Ansatz zur Schmerzbehandlung ist. Während zu den typischen Behandlungen Physiotherapie, Dehnübungen oder sogar Operationen gehören, ist Walking kostengünstig, leicht zugänglich und für fast jeden geeignet.

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Die Überraschende Wirkung Des Gähnens Auf Ihr Gehirn

Es ist fast unmöglich, das Gähnen zu unterdrücken, sobald man den Drang dazu verspürt. Laut einer neuen Studie könnte dies sogar gesundheitsfördernd sein. Eine kürzlich in der Fachzeitschrift „Respiratory, Physiology and Neurobiology“ veröffentlichte Studie untersuchte 22 Teilnehmer mittels MRT von Kopf und Hals. Die Forschung ergab, dass Gähnen die Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit, eine klare Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umgibt, vom Gehirn wegbefördert. Die Studie zeigte außerdem, dass Gähnen den Blutfluss vom Gehirn weg erhöht und so mehr Platz für frisches Blut schafft. Warum dieser Blutfluss wichtig ist, ist den Forschern noch nicht vollständig klar. Sie vermuten jedoch, dass er dazu beiträgt, Stoffwechselprodukte abzutransportieren, die das Gehirn nicht benötigt. Dieser Abtransport wird laut Randy D’Amico, Neurochirurg am Northwell Lenox Hill Hospital, als glymphatisches System des Gehirns bezeichnet. D’Amico merkt an, dass „eine beeinträchtigte Clearance im Zusammenhang mit Alterung und neurodegenerativen Erkrankungen diskutiert wurde“, betont jedoch, dass sich das Forschungsgebiet weiterentwickelt. Dies bedeutet, dass der reinigende Effekt des Gähnens theoretisch dazu beitragen könnte, die Hirngesundheit langfristig zu erhalten.

Unsichtbar im Alltag: obdachlos & krank!

Obdachlos: Angelikas Kampf ums Überleben

Welche Stuhlveränderungen auf Leberzirrhose hinweisen

Eine Leberzirrhose kann den Stuhlgang auf verschiedene Weise verändern – von hellem, fettigem oder schwarzem Stuhl bis hin zu Durchfall oder Verstopfung –, was frühzeitig ärztlich abgeklärt werden sollte.

Deutsche wollen gesund essen: Sie scheitern aber am Alltag

Der Mehrheit der Deutschen ist eine gesunde Ernährung wichtig. Trotzdem schaffen das viele nicht. Das größte Hindernis ist zu wenig Zeit im Alltag. Zu diesem Ergebnis kommt eine Ernährungsstudie der Techniker Krankenkasse. In der repräsentativen Befragung stehen die Ernährungsgewohnheiten der Menschen im Mittelpunkt. Für 92 % ist Gesundheit einer der wichtigsten Aspekte beim Essen. Aber weniger als zwei Drittel der Befragten essen täglich Obst oder Gemüse. Bei den 18-39-Jährigen greift nicht mal die Hälfte (49 %) täglich in die Obstschale. Mehr als jeder Dritte nascht oft nebenbei Chips, Schokolade oder Ähnliches. 40 % beschäftigen sich während des Essens häufig noch mit etwas anderem. Vom Nutri-Score haben zwar fast alle Befragten gehört, mehr als die Hälfte orientiert sich beim Einkauf aber nicht daran. Bei der Befragung gab die große Mehrheit (78 %) an, regelmäßig Fleisch zu essen. 17 % setzen auf eine fleischarme Ernährung. Zwei Prozent ernähren sich vegetarisch und ein Prozent vegan. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine pflanzenbetonte Ernährung mit einem geringen Fleischverzehr. Der Grund für unerfüllte Ernährungswünsche: Der eng getaktete Alltag. 43 % fehlt Zeit und Ruhe für gesunde Ernährung. Bei 27 % ist gesunde Ernährung nur schwer mit dem Beruf zu vereinbaren. Neben Gesundheit ist für die Mehrheit der Befragten Nachhaltigkeit, also das Essen regionaler, saisonaler oder Bio-Produkte, wichtig. Dabei kauft weniger als die Hälfte der Befragten ausgewiesene Bio-Produkte. Ebenfalls bei der Hälfte der Befragten scheitert nachhaltige Ernährung am Preis.

Brustkrebs: 5 Fakten zur Krebserkrankung

Diagnose Brustkrebs: Das erhalten jährlich etwa 70.500 Frauen in Deutschland. Das Durchschnittsalter liegt bei 65 Jahren, es kann aber auch deutlich jüngere Frauen treffen. Hier sind fünf Fakten zu Brustkrebs: 1. Laut dem Robert-Koch-Institut ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. 28 Prozent aller Tumore sind bei Frauen in der Brust. 2. Die Zahl der Erkrankungen steigt seit 1980 stetig an. 2012 waren es noch rund 57.000 erkrankte Frauen. 3. Seit den 1990er Jahren ist die Todesrate jedoch gesunken. 2018 starben rund 22 Frauen je 100.000 Personen an Brustkrebs. 4. Diese Ursachen können die Wahrscheinlichkeit einer Brustkrebserkrankung erhöhen: Übergewicht, Bewegungsmangel, Typ II Diabetes mellitus, Ungesunde Ernährung, Konsum von schädlichen Genussmitteln (z.B. Alkohol und Nikotin), Langfristiger Ersatz von weiblichen Sexualhormonen, Dichtes Brustgewebe, Mehrere Fälle von Brust- und Eierstockkrebs in der Familie und die Bestrahlungen des Brustkorbes in der Kindheit. 5. Die Früherkennung ist sehr wichtig. Bereits ab dem 20. Lebensalter können Frauen die Vorsorge von der Krankenkasse bezahlen lassen. Zur Früherkennung zählen Screenings, Abtastungen und die Mammographie.

Alles rund um die Mammographie

Brustkrebs ist gefährlich, und Prävention hilft, ihn einzudämmen. Seit 2005 werden in Deutschland die Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre zur Mammographie eingeladen. Die Untersuchung dauert in der Regel 10 Minuten. Die Brust wird zwischen Röntgenröhre und Filmtisch gelegt und vorsichtig zusammengedrückt. Anschließend beurteilt die Ärztin oder der Arzt die Bilder. Laut EU-Kommission sollen jene Zahlen noch einmal deutlich wachsen. Im März 2021 aktualisierte man dort die Brustkrebsleitlinien, wonach künftig auch Frauen zwischen 45 und 49 sowie zwischen 70 und 74 Jahren in das Mammographie-Screening einbezogen werden sollen. Man sollte die Mammographie nicht als präzises Diagnose-, sondern vielmehr als Hinweis-Instrument sehen. Ein Forscherteam um den Radiologen Thao-Quyen Ho von der University of California hat rund drei Millionen Screening-Daten von Frauen zwischen 40 und 79 Jahren ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass bei rund neun Prozent der Mammographien ein falscher Positiv-Befund attestiert wurde. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wurde jede zweite, jährlich gescreente Patientin wegen eines unbegründeten Brustkrebsverdachts zur Nachuntersuchung einbestellt. Man sollte deswegen den Blick auf erfolgversprechende Alternativen zur Mammographie nicht verlieren. Es gibt auch Ultraschall und MRT. Liebling der meisten Radiologen scheint ohnehin die so genannte Tomosynthese zu sein. Sie durchleuchtet – im Unterschied zur Mammographie.

Mehr Pflegebeitrag für Kinderlose

Die geplante Pflegereform von Ministerin Warken sorgt für Kritik. Kinderlose sollen höhere Beiträge zahlen, der DGB spricht von unfairer Belastung.

Vapes: Gefahr für Jugendliche

Bunte Vapes verführen Jugendliche zum Rauchen. Suchtbeauftragter Streeck fordert ein Aromen-Verbot. Die Industrie setzt stattdessen auf striktere Alterskontrollen im Handel.

Immer mehr Jugendliche rauchen und vapen

Immer mehr Jugendliche in Deutschland greifen zur E-Zigarette – das zeigen neue Zahlen vom Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit. Der Trend zum Dampfen sorgt nicht nur hierzulande, sondern in ganz Europa für hitzige Diskussionen. Vor allem fruchtige oder süße Vapes mit Sorten wie Blueberry oder Cola locken Jugendliche an. Seit 2021 hat sich der Anteil der 12- bis 17-jährigen Mädchen, die dampfen, von 1,8 auf fast 8 Prozent vervielfacht. Auch bei den Jungen stieg der Wert von knapp 3 auf fast 7 Prozent. Je mehr Jugendliche zur E-Zigarette greifen, desto größer wird das Risiko für schwere Lungenschäden wie die sogenannte Popcorn-Lunge. Experten schlagen Alarm und fordern von der Politik, endlich durchzugreifen und den Trend zu stoppen. Benjamin erzählt, wie Vapes für ihn zum festen Begleiter im Alltag geworden sind. Hendrik Streeck, Drogenbeauftragter der Bundesregierung, warnt vor den Gefahren durch süße Aromen und fordert strengere Regeln, um Jugendliche besser zu schützen. In Köln zeigt sich, wie sehr das Dampfen zum Alltag vieler Jugendlicher gehört. Die Politik steht jetzt unter Druck, auf die alarmierenden Zahlen und die wachsenden Gesundheitsrisiken zu reagieren und endlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen.

Auf der Seite schlafen, um Schnarchen zu besiegen

Auf der Seite zu schlafen könnte laut neuer Forschung der Schlüssel sein, um gefährliches Schnarchen und Schlafapnoe zu bekämpfen.

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Darmkrebs: Auf diese Symptome sollten Sie achten

Längeres Leben durch Vitamine? Studien zeigen, dass bestimmte Vitamine präventiv wirken und sogar positive Auswirkungen für Darmkrebs-Patienten haben können.

Das "Flackern" der Augen des Babys war ein Zeichen einer neurologischen Erkrankung, die es nur einmal unter einer Million Mal gibt.

Ein Baby wurde mit einer unheilbaren, eins-zu-eine-Million-Erkrankung diagnostiziert, nachdem seine Eltern bemerkt hatten, dass seine Augen "von einer Seite zur anderen flackerten" würden. Seine Eltern sagen, dass selbst einfache Auslöser wie Aufregung, Temperaturveränderungen oder Zahnen Anfälle auslösen können. Sie sammeln nun £1,5 Millionen für zukünftige Behandlung und Forschung.

Darum sind Himbeeren so gesund und empfehlenswert

Wenig Kalorien, kaum Zucker und viele Nährstoffe: Himbeeren sind gesund. Doch welche Vitamine und Mineralstoffe stecken wirklich drin?

Zeckenbisse: Alles über Krankheiten und Impfung

Was sich anfänglich anfühlt wie eine Sommergrippe, entpuppt sich manchmal als Folge eines Zeckenbisses. Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist die gefährlichste Erkrankung, die durch die Parasiten ausgelöst werden kann. Eine Impfung hilft. Für wen die Impfung gegen FSME Sinn macht und warum sie auch in NRW wichtig sein kann.

Der Ultimative Leitfaden Für Gesunde Schlafpositionen

Jeder hat seine bevorzugte Schlafposition, aber nicht jede ist gesund. Bei Schlafapnoe oder Vorerkrankungen wie Herzkrankheiten sind manche Positionen ungesünder als andere. Auf dem Rücken zu schlafen ist für die meisten gesund, da es die Wirbelsäule in der richtigen Position hält – vorausgesetzt, man benutzt die richtige Matratze. Schwangeren und Menschen mit Schlafapnoe wird jedoch aus Komfort- und Sicherheitsgründen empfohlen, auf der Seite zu schlafen. Das Schlafen auf der Seite bietet weitere Vorteile: Es hält nicht nur die Wirbelsäule in der richtigen Position, sondern auch das Herz-Kreislauf-System in einer neutralen Lage. Die linke Seite ist in der Regel die beste Schlafposition, außer bei Herzproblemen, da sie zu einer Verlagerung des Herzens führen kann. Auf dem Bauch zu schlafen ist die ungesündeste Position, da sie zu Rücken- und Nackenbeschwerden führen und Atmung und Verdauung erschweren kann.

Ebola-Ausbruch in Kongo: Helfer kämpfen gegen Mythen und Misstrauen

Im Kampf gegen Ebola in Zentralafrika stoßen Hilfsorganisationen nicht nur auf das Virus selbst, sondern auch auf Aberglauben, Falschinformationen und teils massives Misstrauen in der Bevölkerung.

WHO: Ebola-Lage wird noch schlimmer

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus warnte nach einem virtuellen Austausch mit afrikanischen Gesundheitsministern, die Ebola-Lage werde sich voraussichtlich weiter zuspitzen,

Vom Tabuthema in die Mitte der Gesellschaft: Psychische Probleme und die begrenzten Therapieplätze

Psychische Probleme galten über viele Jahrzehnte hinweg als absolutes Tabuthema – nur keine Schwäche zeigen war die Devise. Doch von dieser Denkweise hat sich die Gesellschaft immer weiter entfernt. Die Menschen sind immer öfter bereit sich im Falle einer psychischen Erkrankung auch Hilfe zu suchen. Auch Psychotherapeutische Praxen und stationäre Einrichtungen spüren diese Entwicklung deutlich. Johannes Klemp über ein Tabuthema, das keines mehr ist und die damit verbundenen Schwierigkeiten.

Warum Das Kühlen Einer Verletzung Die Schmerzen Verlängern Kann

Seit Jahrzehnten gehört das Kühlen von Verstauchungen oder Muskelkater zu den gängigsten Reaktionen auf Verletzungen. Neue Forschungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass diese Gewohnheit die Schmerzen sogar verlängern kann. Forscher der McGill University fanden heraus, dass das Kühlen von Verletzungen bei Mäusen die Heilungsdauer deutlich verlängerte, obwohl es kurzfristig die Schmerzen linderte. Laut den Ergebnissen litten die mit Eis behandelten Mäuse deutlich länger unter Schmerzen als jene, die mit Wasser bei Raumtemperatur behandelt wurden. Die Forscher vermuten, dass diese Verzögerung mit Neutrophilen zusammenhängt, einer Art weißer Blutkörperchen, die dem Körper helfen, die Schmerzreaktion nach Beginn der Heilung auf natürliche Weise zu reduzieren. Die Studie ergab, dass die Kühlung des verletzten Bereichs die Funktion dieser Immunzellen beeinträchtigen kann. Wissenschaftler entdeckten außerdem, dass die Wechseltherapie, bei der zwischen kaltem und zimmerwarmem Wasser gewechselt wird, die Schmerzempfindlichkeit verringerte, ohne die Heilung in gleicher Weise zu verlangsamen. Diese Ergebnisse tragen zu den wachsenden Zweifeln an traditionellen Behandlungsmethoden bei Verletzungen bei, wie beispielsweise der lange angewandten RICE-Methode (Ruhe, Eis, Kompression, Hochlagerung).

15 Minuten Gehen nach dem Essen schützen Bauchspeicheldrüse

Nach dem Essen auf die Couch? Keine gute Idee. Machen Sie lieber einen kurzen Spaziergang – Ihr Blutzuckerspiegel wird Ihnen danken und die nächste Heißhungerattacke ersparen.

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Zecken bleiben gefährlich: In Bayern wurden dieses Jahr bereits mehr als 500 Borreliose-Fälle und 14 FSME-Erkrankungen gemeldet. Trotz Risikogebiets haben nur rund 23 Prozent der Menschen einen aktuellen FSME-Impfschutz.

Leben mit Schizophrenie: Robin kämpft gegen Vorurteile

Stimmen, Wahnvorstellungen und Angst: Vor zwei Jahren erkrankte Robin Preiner aus Nürnberg an paranoider Schizophrenie. Heute spricht der 27-Jährige offen auf Social Media über seine Psychosen – und will anderen Betroffenen Mut machen.

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Psychische Erkrankung: Dr. Isabel Maurus vom LMU Klinikum München erklärt, wie Schizophrenie entsteht, welche ersten Warnzeichen Angehörige erkennen können und wie die Krankheit heute behandelt wird.

Bundestag plant Apothekenreform

Die Bundesregierung plant eine Reform, die Apotheken mehr medizinische Aufgaben ermöglichen soll. Patienten könnten künftig Impfungen, Blutabnahmen und Medikamentenausgaben ohne neuen Arzttermin direkt in Apotheken erhalten. Ziel ist es, Hausarztpraxen zu entlasten und die Versorgung, besonders auf dem Land, zu sichern. Apotheker Jürgen Wunderlich unterstützt die Reform und sieht darin eine Entlastung für Ärzte und Patienten. Hausarzt Dr. Michael Broll warnt jedoch vor Risiken, da Apotheker keine Ersatzärzte seien und im Notfall die ärztliche Betreuung fehlen könnte. Im Bundestag wurde die Reform kontrovers diskutiert, die Opposition sieht eine Verlagerung medizinischer Verantwortung kritisch. Der Bundesrat muss der Reform noch zustimmen, bevor sie in Kraft treten kann.

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