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Heilige Drei Könige: Wer sie waren und was sie bedeuten

Der Tag der Heiligen Drei Könige wird am 6. Januar gefeiert. An diesem Datum begeht die christliche Kirche seit jeher das Fest Epiphanie zur Erscheinung des Herrn. Der christlichen Weihnachtsgeschichte zufolge wurden Sterndeuter aus dem Morgenland durch den Stern von Bethlehem zu dem neugeborenen Jesuskind geführt. Im Neuen Testament wird noch nicht von Königen gesprochen, auch die Anzahl der Sterndeuter war nicht eindeutig. Die „Dreizahl“ gab es in der anfänglichen Verehrung nicht und so wurden in der frühchristlichen Kunst mal drei, mal vier, mal auch nur ein König dargestellt. Genaue Details ergaben sich erst zu einem späteren Zeitpunkt aus verschiedenen Legenden. Je nach kirchlicher Tradition haben die „Könige“ daher heute verschiedene Namen. In der lateinischen Westkirche herrschen seit dem 6. Jahrhundert verschiedene Formen und Schreibweisen der Namen Caspar, Melchior und Balthasar vor. In anderen Regionen sind die drei Weisen unter anderen Namen bekannt. Überlieferungen zufolge vertraten die drei Könige die damals bekannten Kontinente Asien, Europa und Afrika. Sie symbolisierten zudem die drei Lebensalter des Menschen und traten in Form eines jungen Mannes, eines Mannes im besten Alter und eines Greises auf. Dies soll deutlich machen, dass die Weisen für Menschen aller Generationen und jeder Herkunft stehen. Die vermeintlichen Gebeine der Könige verehrte man zunächst im Dom zu Mailand. Im 13. Jahrhundert brachte sie der damalige Erzbischof von Köln, Reinald von Dassel, nach Köln. Hier werden sie im sogenannten Dreikönigenschrein aufbewahrt. Der auch als Dreikönigstag bekannte Festtag wird vorwiegend von der katholischen Bevölkerung gefeiert. In ganz Österreich ist der 6. Januar ein gesetzlicher Feiertag, in Deutschland geben nur drei Bundesländer ihren Bewohnern frei. Dazu zählen Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt.

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