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Heidi Reichinnek: Die Linken-Politikerin im Porträt

1988 Heidi Reichinnek wird in Merseburg, Sachsen-Anhalt geboren. 2007 bis 2011 studiert sie in Halle Nahoststudien und Politikwissenschaft. Ihren Master in Politik und Wirtschaft des Nahen und Mittleren Ostens schließt sie 2013 in Marburg ab. Anschließend arbeitet Reichinnek bis 2015 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Forschungsprojekt des Auswärtigen Amtes. 2016 wechselt sie beruflich in den sozialen Bereich: Zunächst ist sie als Sprach- und Kulturfachkraft in einer Einrichtung für unbegleitete minderjährige Geflüchtete tätig. 2017 bis 2020 folgt die Koordination von Projekten, z.B. zur Demokratiestärkung und Radikalisierungsprävention. 2021 startet sie als pädagogische Mitarbeiterin in der Jugendhilfe. Politische Karriere 2015 tritt Reichinnek in die Partei Die Linke ein. 2016 bis 2021 ist sie Mitglied der Linksfraktion im Stadtrat von Osnabrück. 2017 wird sie zur Landessprecherin der Linksjugend [’solid] Niedersachsen gewählt. Ab 2019 gehört Reichinnek zu den Vorsitzenden Der Linken in Niedersachsen. Über die Landesliste zieht sie 2021 in den Bundestag ein. In der Fraktion wird sie frauenpolitische Sprecherin. 2022 kandidiert Reichinnek für den Bundesvorsitz der Partei, unterliegt aber Amtsinhaberin Janine Wissler. Dezember 2023: Nach der Gründung des Bündnis Sahra Wageknecht löst sich die Linkfraktion auf. Auch Reichinnek ist damit fraktionslos. Im Februar 2024 gründet sich Die Linke im Bundestag als Gruppe neu. Heidi Reichinnek und Sören Pellmann übernehmen den Vorsitz. November 2024: Neben Jan van Aken wird Reichinnek Spitzenkandidatin der Partei Die Linke zur Bundestagswahl 2025. Die Linke erreicht ein Wahlergebnis von 8,8 %. Reichinnek gelingt damit der Wiedereinzug als Abgeordnete in den Bundestag.

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Donnerstag ist Sesseltag: Auch im Sitzen kommen wir ins Schwitzen

Draußen kalt, drinnen heizt uns Philipp ordentlich ein mit den Übungen am Sesseltag. Wer hätte gedacht, dass man im Sitzen so ins Schwitzen kommen kann?

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Iran: Warum protestieren die Menschen – und mischen sich die USA ein?...

Mindestens 2.400 Demonstranten wurden im Iran bei den größten Protesten seit 2022 getötet. Dies stellt eine erhebliche Herausforderung für das islamische Regime dar. Die Proteste begannen im Dezember 2025, als Ladenbesitzer in Teheran gegen eine weitere Abwertung des iranischen Rials auf dem offenen Markt demonstrierten. Im vergangenen Jahr fiel der Rial auf ein Rekordtief, während die Inflation 40 % erreichte, was zu drastischen Preissteigerungen bei Grundnahrungsmitteln wie Speiseöl und Fleisch führte. Zudem haben Sanktionen im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm die finanzielle Lage verschärft und eine ohnehin durch Misswirtschaft und Korruption geschwächte Wirtschaft weiter belastet. Die Proteste weiteten sich schnell aus, erfassten weitere Städte und breiteten sich schließlich auf alle 31 Provinzen des Irans aus. Die Demonstrierenden fordern politische Reformen, wobei Slogans häufig direkt die Autorität des Obersten Führers, Ayatollah Ali Khamenei, infrage stellen. Um die Proteste einzudämmen, zahlte die iranische Reformregierung allen Bürgern monatlich knapp 7 US-Dollar in bar aus, jedoch ohne Erfolg. Die iranischen Behörden kappten zudem Internet- und Telefonleitungen, was zu einem Kommunikationsausfall führte. In letzter Zeit konnten einige Menschen wieder Festnetz- und Mobiltelefone nutzen, um ins Ausland zu telefonieren. US-Präsident Donald Trump warnte, dass er das US-Militär einsetzen könnte, falls Sicherheitskräfte friedliche Protestierende angreifen sollten. Er kündigte an, „sehr harte Maßnahmen“ zu ergreifen, sollten Protestierende hingerichtet werden. Trump kündigte außerdem einen 25-prozentigen Zoll auf Waren und Dienstleistungen auf Länder an, die Handel mit dem Iran betreiben, um den Druck auf Teheran zu erhöhen. Kurz nach der Ankündigung der Zölle sagte Trump alle Treffen mit iranischen Vertretern ab und signalisierte damit, dass das Zeitfenster für diplomatische Verhandlungen endgültig geschlossen sei. Über seine Social-Media-Plattform Truth Social rief Trump die Demonstranten auf, „weiter zu protestieren“ und ihre „Institutionen“ zu „übernehmen“.

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