Den Computer nicht einfach zuklappen und mitnehmen, Telefone mit Drehscheibe oder Tippen auf der Schreibmaschinen - für die einen ist es Nostalgie aus der eigenen Jugend, für die Jüngeren sind es Relikte des 20. Jahrhunderts. Das Heimatmuseum in Rain nimmt uns in der aktuellen Sonderausstellung „Vom Federkiel zum Computer - vom Schreiben und Büro“ mit auf eine Zeitreise durch die technischen Entwicklungen des Büroalltags. Die Ausstellung wurde bis zum 24. August 2025 verlängert. Bericht: Raphael Kremer Kamera: Marius Kopp
Duo La Famila: Dietmannsrieder Musiker erobern die Region
<strong>Das Dietmannsrieder Ehepaar Thomas und Angelika Wohlfahrt lebt den Traum vieler Menschen, denn beide haben ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht: die Musik. Nach einer aufregenden Karriere mit Fernsehauftritten und internationalen Konzerten hat Thomas mit seiner Frau inzwischen den Zauber seiner Heimat gefunden und verbreitet ihn durch die Musik. Wie das Leben der beiden Musiker im Allgäu aussieht haben Sie uns bei sich daheim erzählt. </strong>
China: Chinesische Meerjungfrau-Darstellerin von hartnäckiger Meeresschildkröte im Aquarium bedrängt
Peking, China – 27. März 2026 In diesem urkomischen Moment schien eine chinesische Meerjungfrau-Darstellerin während ihres Auftritts in einem Aquarium von einer hartnäckigen Meeresschildkröte „bedrängt“ zu werden. Die Szene sorgte für Lacher, weil das Tier der Schwimmerin ungewöhnlich nahe kam und sie bei ihrer Nummer nicht aus den Augen ließ, während sie versuchte, ihre Performance wie geplant fortzusetzen. Am 28. März 2026 in Peking zeigt das Video, wie die Darstellerin im Pacific Underwater World anmutig durch das Wasser gleitet, als eine große Meeresschildkröte beginnt, sie aus nächster Nähe zu umkreisen. Statt Abstand zu halten, folgte das Tier wiederholt ihren Bewegungen und blieb auffallend dicht bei ihr, während sie weiter schwamm und versuchte, die geplanten Posen einzunehmen. Zwischendurch verharrte die Schildkröte an ihrer Seite und weigerte sich, wegzuschwimmen, was eine verspielte, zugleich aber peinlich anmutende Situation entstehen ließ, die an Belästigung am Arbeitsplatz erinnerte. Die Performerin bemühte sich um Fassung, setzte ihr Programm fort und lächelte, doch die ständige Präsenz der Schildkröte machte den Moment für Zuschauerinnen und Zuschauer immer komischer. Auftritt geht weiter, während die Schildkröte nicht weicht Das Video endet damit, dass die Meerjungfrau weiter durch das Becken schwimmt, während die Meeresschildkröte in ihrer Nähe bleibt und ihre amüsante Verfolgung fortsetzt. So entsteht eine kurios-unterhaltsame Szene, in der die professionelle Routine der Darstellerin und die Beharrlichkeit des Tieres aufeinanderprallen – und gerade dadurch der Eindruck entsteht, als wolle die Schildkröte den Auftritt nicht allein der Meerjungfrau überlassen.
Japan: Rekordverdächtige Arten in Japans tiefsten Tiefseegräben entdeckt
Eine bahnbrechende Studie hat in den tiefsten Ozeangräben Japans in den Regionen Ryukyu und Izu-Ogasawara eine erstaunliche biologische Vielfalt aufgedeckt – bis in nahezu 10 Kilometer Tiefe. Die Forschenden dokumentierten mindestens 108 unterschiedliche Organismengruppen und meldeten die bislang tiefste Sichtung eines Fisches. Zudem stießen sie auf eine unbekannte „Rätsel“-Art, die Fachleute weltweit vor ein Zuordnungsproblem stellt und bislang nicht eindeutig erklärt werden kann. Die Expedition wurde 2022 über zwei Monate an Bord des Schiffs DSSV Pressure Drop durchgeführt. Beteiligt waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Minderoo-UWA Deep-Sea Research Centre sowie der Tokyo University of Marine Science and Technology. Finanziert wurde das Projekt von Caladan Oceanic LLC und Inkfish. Ziel war es, die Hadalzone systematisch zu erfassen – jenen extremen Tiefseebereich, der zu den am wenigsten untersuchten Lebensräumen der Erde gehört. Statt traditioneller Schleppnetzfischerei, die fragile Organismen beschädigen kann, setzte das Team auf bemannte Tauchboot-Transekten und frei fallende, beköderte Lander. Dieser kombinierte Ansatz ermöglichte es, Tiere am Meeresboden in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten und zugleich Köderbesucher wie Fische und Zehnfußkrebse zu erfassen. So konnten die Forschenden Verhalten und Vorkommen dokumentieren, ohne die empfindlichen Tiefsee-Ökosysteme durch destruktive Methoden zu beeinträchtigen. Unbekanntes Tier und Rekordfunde in extremer Tiefe Zu den rätselhaftesten Entdeckungen gehörte ein langsam gleitendes Tier, das vorläufig Animalia incerta sedis genannt wurde und in 9.137 Metern Tiefe gefilmt wurde. Expertinnen und Experten konnten es bislang keinem bekannten Stamm zuordnen. Zwar weist es gewisse Ähnlichkeiten mit Nacktkiemern oder Seegurken auf, doch bleibt seine taxonomische Einordnung unklar. Gerade diese Unsicherheit unterstreicht, wie wenig über die Lebensformen in den tiefsten Meeresbereichen bekannt ist. Die Tauchboot-Transekten zeigten zudem dichte „Crinoidenwiesen“ mit mehr als 1.500 gestielten Crinoiden sowie räuberische Schwämme aus der Familie der Cladorhizidae in Tiefen zwischen 9.568 und 9.744 Metern. Für diese Schwämme handelt es sich um die bislang tiefste dokumentierte Beobachtung. Die Befunde deuten auf komplexe Gemeinschaften hin, die selbst unter extremem Druck und bei minimalem Nährstoffeintrag stabile Strukturen ausbilden können. Fischrekord, Aasfresser und Spuren menschlichen Einflusses Beköderte Lander zeichneten außerdem einen Schneckenfisch auf, der in 8.336 Metern Tiefe fraß und damit einen neuen Tiefenrekord für Fische setzte. Gleichzeitig wurde der riesige aasfressende Flohkrebs Alicella gigantea in allen untersuchten Gräben nachgewiesen. Die Forschenden stellten fest, dass einige Arten weit verbreitet sind, zugleich aber jeder Graben eigene Muster zeigt, die durch Geologie, Tiefe und Nährstoffeinträge geprägt werden und die Zusammensetzung der Lebensgemeinschaften beeinflussen. Die Studie verwies auch auf menschliche Einflüsse: In der Tiefe wurde Müll entdeckt, der vermutlich durch hangabwärts gerichtete Transportprozesse dorthin gelangte. Das Team betonte, dass nicht-destruktive visuelle Erhebungen entscheidend sind, um Tiefsee-Ökosysteme zu verstehen und eine Grundlage für künftige Forschung zu schaffen. „Diese Studie ging nicht einfach nur darum, Tiefseeorganismen zu beobachten, sondern zielte auch darauf ab, eine Grundlage für zukünftige Forschung in diesen Tiefen zu etablieren“, schlossen die Forschenden. „Mehr als alles andere bleibt die Hadalzone eine der am wenigsten erforschten und faszinierendsten Grenzen der Erde“, hieß es weiter. Gerade die Kombination aus bislang unbekannten Arten, rekordverdächtigen Tiefenbeobachtungen und klaren Spuren menschlicher Einträge zeige, wie dringend systematische Untersuchungen seien. Die Ergebnisse sollen als Ausgangspunkt dienen, um die Prozesse und Lebensgemeinschaften in Japans Tiefseegräben langfristig zu erfassen und ihre Verwundbarkeit besser einschätzen zu können.
Brasilien: Brand beschädigt Dach des Olympia-Velodroms in Rio
In den frühen Morgenstunden des Mittwochs, 8. April, brach im Velodrom im Olympiapark von Rio de Janeiro ein Feuer aus. Dabei wurde das Dach der Anlage beschädigt, während die Radrennbahn selbst unversehrt blieb. Verletzte wurden nicht gemeldet. Als Quelle soll „@o_joaoborges via Spectee“ genannt werden. Der Aufnahmeort des Videos ist Rio de Janeiro in Brasilien. Das Video wurde am 8. April 2026 gegen 04:30 Uhr aufgezeichnet.
WM 2026: Versöhnungstelefonat zwischen Undav und Nagelsmann
Deniz Undav und Julian Nagelsmann schließen nach den Diskussionen um die Spielzeiten des Mittelstürmers einen "Schweige-Pakt"
"Schuldfrage" - Neuer True-Crime-Codcast auf JOYN
Magdalena Punz analysiert, wie Urteile entstehen
Das verrät Orbáns Mastermind knapp vor der Wahl in Ungarn
Kurz vor der richtungsweisenden Wahl in Ungarn eine neuen Folge „Message, Macht, Medien“: krone.tv-Podcaster Gerald Fleischmann trifft in Budapest einen Mann, der im Zentrum der ungarischen Politik, Bildung und Medien steht – und sich selbst nicht als Strippenzieher sehen will. Zoltán Szalai, Orbáns Medien-Mastermind und Publizist erklärt, warum er am Sonntag einen weiteren Fidesz-Sieg erwartet.