Morgen am Dienstag, den 22.04.2025, erwartet uns typisches Aprilwetter. Starkregen, Hagel und Gewitter sind mit dabei! Aber nicht jede Region wird betroffen sind. Hier und da zeigt sich mit Glück auch mal die Sonne. Alle Infos zum Wetter in den kommenden Stunden und morgen hat unser Meteorologe Alban Burster im Wetterbericht.
Tetanus, Diphterie, Keuchhusten, Haemophilus Influenzae Typ b und co.: Diese Impfung braucht man wirklich
Grundimmunisierung: Das Impfen gegen die wichtigsten Erreger - findet im Kindesalter statt. Geimpft wird ab dem zweiten Lebensmonat, stufenweise gegen verschiedene Erreger. Impfungen im Kindesalter: Durchgeimpfte Kinder sind geschützt vor folgenden Erregern: Tetanus, Diphterie, Keuchhusten, Haemophilus Influenzae Typ b. Zudem empfehlen sich Impfungen gegen Kinderlähmung, Hepatitis B und Pneumokokken. Empfohlen wird zudem die Immunisierung gegen Meningokokken, die zu einer eitrigen Hirnhautentzündung mit Todesfolge führen können. Zudem die Vierfachimpfung gegen Mumps, Masern, Röteln und Windpocken. Diphterie, Tetanus und Keuchhusten: Wer diese Impfungen erhalten hat, der hat es als Erwachsener leicht. Lediglich alle zehn Jahre sollte er den Schutz gegen Diphterie, Tetanus und Keuchhusten auffrischen lassen.Mit diesen drei Impfungen ist ein Erwachsener grundsätzlich gegen die wichtigsten Krankheiten geschützt. FSME-Impfung: Die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis - wird durch Zeckenstiche übertragen. Impfen lassen sollte man sich auch, wenn Reisen nach Norditalien, in den Elsass oder auch die Schweiz anstehen. Influenza: Ähnlich verhält es sich mit der jährlichen Influenza-Impfung, die zu Beginn des Herbstes gemacht werden sollte. Sie ist vor allem denn sinnvoll, wenn man chronisch krank ist, also an Grunderkrankungen leidet wie zum Beispiel Bluthochdruck, Asthma, Multipler Sklerose, Diabetes. Masern: Die Masern-Impfung wird von der Stiko seit 2010 für alle nach 1970 geborenen Erwachsenen empfohlen, wenn nur einmal geimpft wurde oder der Impfstatus unklar ist. Die Krankheit verläuft bei Erwachsenen schwerer als bei Kindern. Es kommt häufiger zu Komplikationen wie Lungen- oder Gehirnentzündungen. Röteln: Gegen Röteln sollen junge Frauen im gebärfähigen Alter nun zweimal geimpft werden, wenn sie nicht als Kinder schon die Grundimmunisierung erhalten haben. Damit will man das Schutznetz enger stricken, denn Röteln können - wenn eine Frau in der Schwangerschaft erkrankt - beim ungeborenen Kind zu schwersten Schäden führen. Nebenwirkungen: Die Nebenwirkungen bei allen Impfungen sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts in Berlin sehr gering. Für alle Impfungen gilt, dass die beschrieben Nebenwirkungen meistens milde sind und nur für kurze Zeit auftreten. Allgemeine Reaktionen: Leichtes Fieber, Übelkeit, Brechreiz und Durchfall können auftreten. In sehr seltenen Fällen, wurde von vorübergehenden Lähmungen berichtet.
Telegram: Das ist der Messenger-Dienst
Telegram ist ein kostenloser, cloud-basierter Messenger, der 2013 von Nikolai und Pavel Durov gegründet wurde. Er ist auf allen Betriebssystemen (iOS, Android, Windows, macOS, Linus) und im Web nutzbar. Mit Telegram lassen sich Nachrichten, Fotos und Videos verschicken, Gruppen und Kanäle erstellen und Sprach- und Videoanrufe tätigen. Sicherung und Verschlüsserung: Telegram schützt Nachrichten mit starker Technik, damit sie beim Senden nicht einfach mitgelesen werden können. Diese Verschlüsselung gilt aber nur für den Weg vom Handy zum Server – das nennt man „Transportverschlüsselung“. Nur in den sogenannten „geheimen Chats“ sind Nachrichten wirklich komplett geschützt – sie werden Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Das heißt: Nur Sender und Empfänger können sie lesen, nicht einmal Telegram selbst. Außerdem kann man einstellen, dass sich Nachrichten dort nach einer bestimmten Zeit selbst löschen. Die normalen Chats (auch Gruppen) sind nicht ganz so sicher, weil Telegram die Inhalte auf eigenen Servern speichert. Das kann zwar für den Nutzer praktisch sein (z. B. beim Gerätewechsel), ist aber ein Nachteil für den Datenschutz. Datenschutz & Metadaten: Telegram speichert Metadaten wie IP-Adressen, Gerätedaten, Kontakte und Gruppenzugehörigkeiten bis zu 12 Monate. Diese Daten können für die Spam-Analyse verwendet oder auf Anfrage weitergegeben werden. Vor- und Nachteile im Überblick: Vorteile sind die schnelle Synchronisation über Geräte, große Gruppen und Kanäle, Bots, Mini Apps, geheime Chats, Zwei Faktor Authentifizierung und freie Nutzung ohne Werbung. Nachteile sind, dass Standard Chats nicht automatisch verschlüsselt sind, Metadaten gespeichert werden, Sicherheitskritiker die proprietäre Verschlüsselung bemängeln und die Plattform von Extremisten missbraucht wird. Kritik und aktuelle Entwicklungen: Sicherheitsexperten beurteilen Telegram als schwächer verschlüsselt als Signal oder WhatsApp. Nach der Verhaftung von Pavel Durov in Frankreich begann Telegram, deutlich mehr Nutzerdaten an Behörden herauszugeben. In mehreren Ländern (z. B. Australien, Spanien) wurde Telegram aufgrund extremistischer Inhalte oder Urheberrechtsfragen sanktioniert.
So verlieren Sie Gewicht ohne Sport: Tipps und Hilfe für den Alltag
Wir alle haben unser Wohlfühlgewicht. Manchmal sind wir davon allerdings ein Stück weiter entfernt, als uns lieb ist: drei, vier oder auch mal zehn Kilogramm. Geht es Ihnen auch so? Fällt es Ihnen schwer, von Naschereien und lästigen Heißhungerattacken wegzukommen? Und auf Sport haben Sie auch keine Lust? Für das Abnehmen essen und trinken Sie lieber Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Wasser. Gemüse und Obst versorgen den Körper mit notwendigen Ballaststoffen. Sie enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Mit Vollkorn-Produkten gönnen Sie Ihrem Körper viele Nährstoffe und werden anhaltend satt. In 1 Kilogramm Körperfett stecken etwa 7000 Kilokalorien (kcal). Wenn Sie 500 Kcal pro Tag einsparen, nehmen Sie in 14 Tagen etwa 1 Kilogramm Körperfett ab. Mehr dazu im Video.
So deuten Sie die Körpersprache von Hunden richtig
Der Hund ist nach der Katze das beliebteste Haustier in Deutschland. Immer mehr Menschen wollen sich einen Hund anschaffen. Obwohl auch in Deutschland die Tierheime überfüllt sind, greifen manche Menschen für einen Rassehund auf einen Züchter zurück. Doch egal wo der Vierbeiner herkommt: Hunde sind soziale Wesen und lernen schon als Welpe zu kommunizieren. Über ihre Körpersprache geben sie sowohl Tier als auch Mensch klare Signale über ihr Wohlbefinden und ihre Emotionen. Mit etwas Übung können auch Menschen diese Sprache lesen lernen. Sie funktioniert bei allen Hunderassen gleich. Doch oft interpretieren die Besitzer das Verhalten ihrer Haustiere falsch und übersetzen die Mimik und Gestik des Hundes auf die des Menschen. So zeigt ein "lächelnder Hund" oder einer, der mit dem Schwanz wedelt jedoch nicht immer ein freudiges Verhalten, sondern eher ein gestresstes. Fühlen sich Hunde bedroht, können sie anfangen zu knurren oder aus Angst zu beißen. Bevor es soweit kommt geben die vom Wolf abstammenden Tiere aber zahlreiche Anzeichen auf die der Mensch regieren kann.
Putin, Schoigu, Lukaschenko und Co.: Das sind die Akteure im Kreml-Machtkampf
Seit dem 31. Dezember 1999 regiert der russische Präsident Wladimir Putin in Russland. Den Staat hat er von einer Demokratie zu einer Diktatur umgebaut. Seine Herrschaft gründete er auf den Geheimdienst, den Einfluss auf die Wirtschaft und die Militärführung. Seine Härte im Kampf gegen den tschetschenischen Terror brachte ihm die Unterstützung der russischen Bevölkerung ein. Propagandistisch wird sein Regime durch das allgegenwärtige russische Fernsehen unterstützt. Soziale Medien und das Internet werden wirkungsvoll kontrolliert. Sein Imperialismus führte ihn dazu, 2022 die Ukraine anzugreifen. Sergej Schoigu, ehemaliger Verteidigungsminister von Russland, machte sich schon unter Putins Vorgänger Boris Jelzin einen Namen im Kampf gegen Putschisten. Er bleibt als Sicherheitsrats-Mitglied im Machtgefüge, auch wenn seine Rolle sich verändert hat. Waleri Gerassimow, Chef des russischen Generalstabs, war Kommandeur im Tschetschenienkrieg und 2015 treibende Kraft des russischen Einsatzes in Syrien. Ramsan Kadyrow, Machthaber der russischen Provinz Tschetschenien: Kadyrow unterdrückt in der Teilrepublik jegliche Opposition und setzt wie auch Prigoschin Söldner ein. Kadyrow bekämpfte sodann rücksichtslos die Islamisten, die zuvor mehrere Terroranschläge in Russland (Moskau, Beslan) durchgeführt hatten. Auch in der Ukraine war Kadyrow zu finden. Anders als die russische Militärführung zeigte er sich öfters an der Front. Alexander Lukaschenko, Der Diktator von Belarus, regiert das Land seit 1994. Er ist einer der engsten Verbündeten von Wladimir Putin und stützt Russland politisch und militärisch. Im Gegenzug erhält Lukaschenko wirtschaftliche Hilfe und Rückendeckung aus Moskau.
Papst Leo XIV.: Das Oberhaupt der katholischen Kirche im Porträt
Papst Leo XIV. - mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost - ist der 267. Pontifex. Er ist der erste US-amerikanische Papst. 1955 wird Prevost in Chicago geboren. Seine Eltern haben französisch-spanisch-italienische Wurzeln. Prevost studiert zunächst Mathematik und tritt 1977 dem Augustinerorden bei. 1982 wird er in Rom zum Priester geweiht. Später promoviert er dort auch in Kirchenrecht. Ab Mitte der 80er-Jahre ist Prevost als Missionar in Peru tätig: Er gründet Pfarreien, leitet ein Priesterseminar und ist in der Bischofsausbildung aktiv. 2015 ernennt ihn Papst Franziskus zum Bischof von Chiclayo, einer Diözese im Norden Perus. 2023 wird Prevost Leiter des Dikasteriums für Bischöfe. Die Vatikanbehörde wählt weltweit Bischöfe aus. Im selben Jahr ernennt ihn Papst Franziskus zum Kardinal. Nach dem Tod von Franziskus wird Prevost im Mai 2025 sein Nachfolger. Im vierten Wahlgang, nach nur 24 Stunden Konklave, wird er gewählt. Prevost gibt sich den Papstnamen Leo XIV. Er gilt als einer, der zuhört, vermittelt und Wandel will, ohne zu polarisieren - ein pragmatischer Diplomat laut kirchlichen Kreisen. Er soll ein gemäßigter Reformer sein, ohne Glaubenssätze aufzugeben. So spricht er sich z.B. für mehr Transparenz in der Kirche aus. Die Weihung von Frauen für kirchliche Ämter lehnt er ab. Ihm wird vorgeworfen, in seiner Zeit in Chicago und als Bischof in Chiclayo Missbrauchsfälle nicht konsequent verfolgt zu haben. Prevost bestreitet die Vorwürfe, die Diözese weist die Anschuldigungen zurück.
Notfallseelsorge: Hilfe in der Krise
Die Notfallseelsorge ist eine Form der psychosozialen Krisenhilfe. Seit über 30 Jahren unterstützt sie Menschen in akuten Krisensituationen – sofort, unabhängig von der Konfession und als Teil der organisierten Notfallhilfe. Alarmiert wird sie über die Leitstellen der Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Sie begleitet Opfer, Angehörige, Beteiligte und Einsatzkräfte nach schweren Notfällen wie Unfällen, Bränden, Suiziden oder plötzlichen Todesfällen. Auch beim Überbringen von Todesnachrichten steht sie der Polizei zur Seite. Geschichte: Notfallseelsorge gibt es im Grunde so lange wie die Kirche, da die Sorge um Menschen in Not schon immer als christliche Aufgabe galt. Ein genaues Gründungsdatum gibt es nicht. Viel entstand an verschiedenen Orten unabhängig voneinander – häufig initiiert von Pfarrern, die gleichzeitig im Rettungsdienst oder in der Feuerwehr aktiv waren. Wichtige Impulse kamen nach der Hamburger Sturmflut 1962. In den 1980er- und 90er-Jahren entwickelten sich daraus moderne Notfallseelsorge-Systeme. Manche wurden als Teil der Gemeindearbeit verstanden, andere als eigener seelsorglicher Dienst – beides existiert bis heute. Feuerwehren und Rettungsdienste sahen die Kirchen zunehmend als verlässliche Partner. Seit 1998 gibt es den jährlichen Bundeskongress für Notfallseelsorge und Krisenintervention. Die Notfallseelsorge hat unterschiedliche Wurzeln: Einige Initiativen konzentrierten sich vor allem auf Betroffene und Angehörige, andere stärker auf die Einsatzkräfte. Bis heute arbeitet die Notfallseelsorge meist leise im Hintergrund – sichtbar wird sie oft erst bei großen Katastrophen. Bundesweite Statistik: Die bundesweiten Zahlen der Evangelischen Notfallseelsorge zeigen, wie oft Menschen in schweren Momenten Unterstützung brauchen: Im Jahr 2023 gab es knapp 30.500 Einsätze, bei denen rund 92.000 Betroffene begleitet wurden. Insgesamt sind dafür mehr als 8.200 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende im Einsatz.