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USA prüfen Optionen zur Übernahme Grönlands – einschließlich Militäreinsatz

Das Weiße Haus hat bekannt gegeben, dass US-Präsident Donald Trump verschiedene Optionen, darunter auch einen militärischen Einsatz, zur Annexion Grönlands prüft. In einem Interview mit CNN betonte das Weiße Haus, dass die Annexion von Grönland, das ein dänisches Territorium ist, weiterhin Priorität für die „nationale Sicherheit” habe. Die Erklärung erfolgte nur wenige Stunden, nachdem europäische Staats- und Regierungschefs in einer gemeinsamen Erklärung ihre Unterstützung für Dänemark, ein NATO-Mitglied, bekundet hatten, das Trumps Ambitionen für das Gebiet entschieden ablehnt. „Präsident Trump hat deutlich gemacht, dass die Annexion Grönlands eine Priorität für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten ist und es unerlässlich ist, unsere Gegner in der Arktis abzuschrecken“, erklärte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, gegenüber CNN. Trump bekundet seit Langem Interesse an der Annexion Grönlands aus sogenannten strategischen Gründen. Dieses Interesse hat sich seit dem US-Militäreinsatz in Venezuela verstärkt. Die Ankündigung fiel zeitlich mit einer Pressekonferenz von Außenminister Marco Rubio zusammen, in der dieser klarstellte, dass die Trump-Regierung keine Invasion Grönlands plane. Laut mit den Gesprächen vertrauten Quellen schlug Rubio stattdessen vor, dass die USA die Insel Dänemark abkaufen könnten, um Bedenken hinsichtlich einer militärischen Intervention zu minimieren. Im Anschluss an Rubios Ausführungen erklärte ein Sprecher des US-Außenministeriums gegenüber der BBC, die USA seien „bestrebt, dauerhafte Handelsbeziehungen aufzubauen, die sowohl den Amerikanern als auch der Bevölkerung Grönlands zugutekommen“. Sowohl Grönland als auch Dänemark sollen um Treffen mit Rubio gebeten haben, um die US-Forderungen auf die Insel anzusprechen.

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